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es war einmal vor langer langer zeit... am 21. oktober 2008 als zweit mutige ritter (paett und street) sich aufmachten ihr pferd dem grossen stallmeister zu zeigen.
ein unterstallmeister nahm sich des pferdes an. prüfte es von den hufen bis zur mähne. der unterstallmeister war ein sehr angenehmer und zuvorkommender mann, er hatte eine gute ausbildung durchlaufen und war hart aber fair. er konnte gut erklären was dem pferd fehlte.
es waren eine anti-rutsch-schutz für die pedalerie, die gesichtswasch-anlage... grosszügig wollte der unterstallmeister über die mängel hinweg sehen.. bis... ja bis er feststellte das das pferd 3cm zu tief lag.
trotz seiner fairen art konnte er der korrektheit wegen das pferd nicht legal über die steinigen wege reiten lassen und bat und höflich aber mit schriftlicher aufforderung dem pferd die beine zu strecken. herzlichen dank stallmeister von grünigen an dieser stelle..
das unheil nahm seinen lauf.....
das pferd kam auf die streckbank.. erhielt die gesichtswäsche und anti-rutsch (in form von weissen badewannen-ausrutschschutz-wölkchen). alles wie von unterstallmeister von grünigen gefordert.
zurück in die königliche stallmeisterei... ein anderer unterstallmeister beäugte die bewässerung sowie die ausrutscherei als tadellos.. auf auf mein gaul dachte ich... jedoch wurden dem pferd die beine zuwenig gestreckt.. obwohl die masse gestimmt hätten hatte der ebenfalls sehr anständige unterstallmeister hofer eine andere messtechnik. nun denn... der oberstallmeister wurde herbeigezogen. mass wie unterstallmeister hofer... nein nein.. das kann doch nicht so sein.. noch einmal wurde ich geben das pferd zu strecken.. 3 tage frist erhielt ich...
also zurück in den heimischen stall... wieder wurde gestreckt und gezogen und gestreckt... bis das pferd eine leichte keilform hatte.. wir massen und massen und kamen immer auf die geforderte höhe.
nichts fürchtend zog ich wieder mit meinem knappen paett los um die sache zu bereinigen... ein kleiner kreuzzug wie sich herausstellte..
denn wir rechneten nicht mit unterstallmeister TSCHANZ... verbittert, durfte wohl weder frau noch pferd ausführen in den letzten 75 jahren...
nun denn... nachdem die papiere des pferdes rund 10 minuten studiert waren (wieso auch immer).. wurde das pferd in die heiligen ställe gelassen.. aufgebockt und begutachtet... aber WIESO??? WIESO???? WIESO KONTROLLIERTE ER DAS FAHRGESTELL DES PFERDES? einfach die entsprechenden masse zu nehmen war ihm zu einfach.... ein paar neckische sprüche folgten. dann die messung 34?mm also mehr als gefordert... wieso? weil der unterstallmeister tschanz anders gemessen hatte als am vortag der unterstallmeister hofer und der oberstallmeister...
freundlich fragte der knappe... oh grosser unterstallmeister... wie misst man den nun richtig?
da war es um den verstand dieses mannes geschehen.. wild gestikulierend und mit lauter, sehr lauter und erboster stimme folgten sätze wie...
"was fraged dir mi wini mässe?"
"i kenne settigi wie öich?"
"wieso chömed dir geng hie härä cho bschisse?"
aber aber herr erboster unterstallmeister... können wir den nicht anständig sein miteinander
"nei i ha d schnurre vou - steuet dä chare use"
seine stimme war noch erzürnter... sein kopf rot... der knappe musste mich bremsen.. mord und totschlag.. der einzige ausweg...
der gaul wurde aus der halle geleitet... unterspinner tschanz übergab mir den fakel der den betrieb des pferdes erlaubte und sagte "adieu" und "wir schicken den ausweis"...
auch dies sehr unfreundlich...
nun dann wir warteten auf den oberstallmeister der ja bereits am vortag mitgemessen hat.. fragten ihn nach der messtechnik.. er bestätigte unser tun... und entschuldigte sich höflich für seinen saudummen unterstallmeister...
die geschichte ist noch nicht zu ende... the saga continues..
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