Beiträge von Tomcat


    <amkopfkratz>

    Fascht vergässe... <sleeping>



    Am 3.7. bin ich zwei der steilsten Passstrassen der Schweiz gefahren - im Solothurnischen <rotaeye> : den Balmberg (-25%) und den Weissenstein (-22%).


    Leider kam pünktlich auf die Anfahrt Balmberg der grosse Regen. Passfahrt mit Verdeck oben macht schon weniger Laune... :(


    Eigentlich bin ich verkehrtrum gefahren, denn ich hatte bei beiden Pässen die steilere Seite bergab. Dabei erinnerte die Nordseite des Balmbergs zeitweise mehr an eine Bobbahn, als an eine Strasse. <nooo!>



    Empfehlen würde ich also folgende Runde: <cool2>
    Langendorf - Weissenstein - Gänsbrunnen - Welschenrohr - Balmberg - Günsberg


    Das ganze aber möglichst werktags. Kreuzen ist an vielen Stellen kaum möglich... <nervous>




    P.S. http://de.wikipedia.org/wiki/L…P%C3%A4sse_in_der_Schweiz

    Zitat

    Original von Andre


    schwaben.jpg


    Nix da, wir starten den unfriedly takeover und machen aus denen den Kanton Deutschland. ;)


    O.K. ist vielleicht etwas gross. Machen wir zwei Halbkantone - Deutschland Westrhoden und Deutschland Ostrhoden... :D

    Bin auf meiner Tour mitten in die Regenfront reingefahren, gerade als es endlich in die Hügel ging: über den Balmberg und den Weissenstein mit geschlossenem Verdeck. <fire> Wenigstens war kaum Verkehr. Kreuzen wäre da eher mühsam. Möchte ich nicht am Sonntag fahren...

    Es gibt doch nur eine gerechte Form der Abgabe: Nach konkretem Verbrauch. Also über den Spritpreis.


    Ich fahre jeden Tag mit dem Velo zur Arbeit und gönne mir dann am Sonntag eine Ausfahrt im 'S'. Weil er auf der kurzen Strecke einen hohen co2-Ausstoss hat, soll ich für den Wagen zehntausende Franken mehr bezahlen? Und einer der täglich eine Stunde mit 130 g co2-Ausstoss zur Arbeit fährt (bzw. staut) und zurück nichts?


    Der 'S' verbraucht offiziell 10 l auf 100 km. Ich fahre meinen mit rund 9 l im Schnitt. Weil ich zwar gerne flott um ein paar Kurven flitze, aber dort wo es keinen Spass macht, meist gemütlich im hohen Gang cruise. 80 km/h geradeaus im Dritten finde ich nicht aufregender als 80 km/h geradeaus im Sechsten. (Und so nebenbei bemerkt auch 100 km/h geradeaus ist ebenso langweilig wie 80 km/h geradeaus.) Nun fahre ich aber ofiziell ein 1300 kg / 10 l -Auto. Das heisst Energieeffizienzkategorie G. Über kurz oder lang werde ich deswegen heftig zur Kasse gebeten werden. Und dann ist es - tschuldigung - scheissegal, ob ich persönlich so fahre, dass ich nur 9 l verbrauche. Ein idiotischer, standardisierter Test sagt schliesslich, das sei ein 10 l - Auto. Und das ist bei dem Gewicht schlecht. Ein SUV hingegen ist schwerer und darf natürlich mehr verbrauchen. Schliesslich kann man dort mehr zuladen. (In der Praxis: Eine Hausfrau und zwei Einkaufstaschen.) Da der Standardtest auf dem Rollprüfstand gemacht wird, spielt Luftwiderstand keine Rolle. Eine rollende Schrankwand wie der CR-V ist Energieeffizienzkategorie B. Ich bin überzeugt, man kann einen Golf so blödsinnig fahren, dass man damit mehr als 9 l verbraucht.


    Es gilt: Wenig fahren = wenig Verbrauch = wenig Umweltschaden. Auch wenn es ein Ferrari ist.


    Auch gilt: hohes Gewicht und grosser Luftwiderstand = viel Verbrauch = umweltschädigend. Auch wenn man theoretisch 500 kg zuladen könnte. (Kommerzielle Transportfahrzeuge meine ich damit nicht.)


    Also: Setzen wir uns für eine simple Erhöhung des Spritpreises anstelle von Pseudolenkungsabgaben ein. Letztere sind bloss Augenwischerei und treffen nicht die richtigen.

    Die Schweizer hängen eben extrem am Althergebrachten. Die Idee vor ein paar Jahren, man sollte vielleicht mehr Bundesräte haben, hatte nicht die geringste Chance. Schliesslich haben seit 160 Jahren sieben gereicht.


    Wenn man sich aber die heutigen Aufgaben des Bundes anschaut und mal mit anderen - seriösen! - Staaten vergleicht, ist das doch ein Witz: Wir haben ganze sieben Minister, wovon jeweils einer auch noch für ein Jahr Staatspräsident ist.


    Zugegebenermassen ein Sparmodell. Aber dass das zu einer enormen Machtfülle führt, wenn ein einziger die Leitlinien in den Bereichen Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation vorgibt, wird bei all der Nostalgie völlig ausser Acht gelassen. Wir sehen ja die Konsequenz, wenn der Umweltminister gar nicht erst mit dem Verkehrsminister streiten muss, weil er in Personalunion beides ist...

    Habe morgen auch frei (lokaler Feiertag), darum wäre mir aber 8 Uhr in Meiringen eindeutig zu früh. <sleeping>


    Muss meine Promille vom Beizlifäscht erst noch abbauen. Drei Pint Murphy's auf sozusagen nüchternen Magen fahren schon etwas ein... :D


    Wie im anderen Thread geschrieben, werde ich mich eher im Jura etwas umtun.

    Also mein Liebling ist ja die Salhöhe zwischen Erlinsbach und Kienberg. <rocker> Dann eingangs Wittnau links und über eine wenig befahrene Strasse nach Rothenfluh und über Kienberg/Salhöhe zurück. Das ist meine Sonntagsrunde, wenn mir sonst nichts einfällt. :D


    Die Salhöhe ist leider am Sonntag ziemlich befahren. Meist ein Schleicher voraus und Überholgelegenheiten gibt's kaum. <veryangry>


    Werde morgen mal zwei Hügel im Solothurnischen ausprobieren. <cool2> Berichte dann...

    Zitat

    Kapo LU
    Geschwindigkeitskontrollen: «Aktion Wauwilermoos»


    Gestützt auf Hinweise aus der Bevölkerung wird die Polizei in den Gemeinden um das Wauwilermoos schwerpunktmässig Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

    Bei der Kantonspolizei Luzern gingen verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung ein, wonach in den Gemeinden um das Wauwilermoos regelmässig massiv zu schnell gefahren wird. Diese Meldungen werden durch eigene Feststellungen der Polizei und die Verkehrsunfallstatistik bestätigt.


    Die Kantonspolizei Luzern reagiert auf diese Situation, indem sie die Geschwindikgeitskontrollen im Grossraum Dagmersellen-Willisau-Sursee im Monat Juli massiv intensiviert.


    Pädu pass uf, sy händ dy im Visier! <nervous>


    Doch echli früeh, noch vier Tag Lehrfahruuswis scho Rallye-Cheerene üebe... <joker>

    Zitat

    Original von orca
    Warum uns der Staat immer alles vorschreiben will ist mir eh je länger je mehr ein Rätsel.


    1. Weil immer alle nach den Staat schreien, wenn ihnen etwas nicht passt.


    2. Weil auch unsere Politiker immer häufiger in einen Aktionismus sondergleichen verfallen, wenn ein Thema breit in den Medien ist. So kann man sich mit Parolen populär machen. [Herzlichen Dank an die SVP, die keine Konkordanz mehr will und genau diesen Stil in der Schweiz erst eingeführt hat.]


    3. Weil es immer (immer mehr?) Leute gibt, die Freiheit missbrauchen. 90% der Gesetzgebung ist Missbrauchsbekämpfung. Wir sind keine Engel...


    4. Weil niemand mehr Verantwortung für sein Handeln tragen will. Nach den USA ist es scheinbar auch in Deutschland so weit, dass man für alles einen Anwalt nimmt. Innerorts 90 gefahren und geblitzt worden? Heisst doch nicht, dass man nun Konsequenzen tragen muss. Der Anwalt soll den Bullen mal richtig einheizen und wird dann schon irgendeinen Verfahrensfehler finden, dass man sich rauswinden kann...



    Zitat

    Original von orca
    Warum regelt der Staat was wann verkauft werden darf? Wenn ein Geschäft 24 Stunden Lebensmittel verkaufen will, dann soll es doch, warum mischt sich der Staat da ein?


    Das selbe mit der Polizeistunde in Restaurants und Bars: Warum muss das geregelt werden? Soll doch jeder so lange offen haben wie er will.


    Wie acura schon richtig festgehalten hat, geht es dabei zunächst um Arbeitnehmerschutz. Das Bundesgericht hat schon Anfang der 70er-Jahre festgehalten, dass aus solch sozialpolitischen Gründen in die verfassungsmässig garantierte Wirtschaftsfreiheit (ehem. "Handels- und Gewerbefreiheit") eingegriffen werden darf.
    @budi: Im damaligen Bundesgerichtsentscheid (Fall Griessen) wird auch ausgeführt, selbst einen Ladeninhaber ohne Angestellte dürfe man vor sich selber schützen... ;)


    Es geht aber auch darum, dass Restaurants, Bars und manchmal auch Tankstellen Nachbarn haben. Und diese möchten irgendwann mal schlafen. Meine Schwester hat in der Nähe eines Veranstaltungsortes gewohnt, wo Freitag- und Samstagnacht gegen vier Uhr morgens Horden Angetrunkener johlend durch die Strasse zogen und Flaschen durch die Gegend schmissen. Da wäre die ganze Nachbarschaft glücklich gewesen, wenn die schon um halb eins hätten zumachen müssen!

    Zitat

    Original von butsch
    Dazu Kommt dass es ein Mobiler war... und laut Internet müssen sie bei
    mobilen 7 kmh abziehen...1 kmh weniger würde reichen dass ich den
    ausweis nicht los bin...


    Mobil heisst aber wohl, dass das Messgerät auch in Bewegung war (Nachfahrmessung), nicht ein stationäres mit wechselnden Standorten.


    Wie Jones richtig sagte, ist der Abzug bei Laser (bis 100 km/h) nur 3 km/h. Durfte ich kürzlich auch wieder erfahren, als ich mit 55 geblitzt wurde... <veryangry>


    16 km/h zuviel innerorts gibt normalerweise (neben dem Strafverfahren) einen Verweis. Ausser natürlich, Du bist schon vorbelastet. <nervous>