Trotz des jetzt endlich verfügbaren, von vielen sehnsüchtig erwarteten Sechszylinders ist das eigentliche Highlight des TT 3,2 das Getriebe. Es lässt bisher auf dem Markt befindliche sequenzielle Getriebe schlagartig ziemlich alt aussehen. Dabei bietet es jenen gegenüber gar keine verkürzte Schaltzeit - Audi nennt 0,2 Sekunden für den Gangwechsel, was Ferrari oder BMW sogar unterbieten. Darauf kommt’s bei Audi aber gar nicht an, denn entscheidender ist, dass der Computer praktisch immer voll auf dem Gas bleibt, weil der Kraftfluss nur von einer an die andere Kupplung übergeben wird. Dies bringt den eigentlichen Zeitgewinn und eliminiert außerdem das äußerst gewöhnungsbedürftige, vom Fahrer nicht bewusst initiierte Aussetzen des Vortriebs. Der dadurch enorm gewachsene Schaltkomfort macht auch den Automatikmodus zu einer vollwertigen Alternative. In der Stadt beispielsweise löst das Programm „D“ die Schaltarbeit immer unauffällig und zur Zufriedenheit des Fahrers