Beiträge von Jones

    Also ich kenne Leute die haben aus der RS/WK Plastiksprengstoff mitgehen lassen, da dürfte es wohl nicht so schwer sein, Munition mitzunehmen und die zuhause zu lagern. Sicher ist die Gefahr kleiner seit die Kriegsmunition nicht mehr zuhause gelagert wird, aber eliminiert ist sie nicht.

    logisch ist es möglich! aber das argument von wegen, "wenn das stgw grad da ist, benutz ich doch das zum suizid" ist einfach haltlos weil man dazu munition stehlen/kaufen müsste, was kein normaler mensch tut, wenn er keine verwendung dazu hat! ;)


    und dass man die gefahr nicht eliminieren kann, dürfte dir auch klar sein! die frage ist dann halt wirklich, wieviel geld das "gefahr verringern" kosten darf und wieviele unbescholtene bürger deswegen "kriminalisiert" werden!


    die rechnung geht bei mir eifach irgendwie nicht auf...

    Für mich ist das allerdings dahingehend nachvollziehbar, dass zwischen Tiefpunktgefül und Suizidmöglichkeit der Zeitraum entscheidend ist und wennd er grösser ist, ist auch die Möglichkeit auch grösser, dass man's sein lässt.

    wie willst du spontan mit der dienstwaffe suizid begehen OHNE im voraus daran gedacht zu haben, im letzten WK (wohlmöglich moooonate zuvor) munition mitgehen zu lassen oder welche zu kaufen? das argument löst sich leider ebenfalls in luft auf...


    und was ist näher? der nächste waffenladen, wo du munition kriegst oder das nächste bahngleis? :rolleyes:


    zudem ist die überlebenschance beim gewehr wohl grösser! es gibt wohl fast nichts sicherers als der zug! zum leidwesen des zugführers, anderer passagiere, passenten, rettungskräfte, reinigungskräfte etc...

    ach ja, noch was anderes...


    ich bin dann gespannt, ob die waffen im zeughaus SO aufbewahrt werden, dass es echten verbrechern verunmöglicht wird, dort einzubrechen und ein paar (hundert) stück zu klauen! mann stelle sich vor, was dann passieren würde!


    und in ein zeughaus einzubrechen ist nun wirklich nicht umöglich :!:

    Gut, hinsichtlich der Steuergelder muss man sich ohnehin fragen ob die Armee wie wir sie heute haben überhaupt noch zeitgemäss ist ;)


    Es gibt Studien die zeigen, dass sich einer der sich mit einer Waffe das Leben nehmen will, dies nicht mit einem anderen Mittel tun würde. Viele Selbstmorde passieren ja im Affekt, wo einer einfach auf einem Tiefpunkt entscheidet in den Keller zu geht und sich das Licht auszublasen. Wenn man sich erst ein Geleise suchen muss oder eine Hochleitung, dann wird man sich auf dem Weg dahin die Sache vielleicht noch einmal überlegen.

    studien belegen oft das, was deren auftraggeber beabsichtigt hat, was dabei herauszukommen hat! das ist leider realität!
    es gibt wohl sicher auch studien, die das gegenteil beweisen würden! da wird beschissen, was das zeug hält...


    und wenn, wie schon gesagt wurde, die zahl von "300 durch armeewaffen getöteten" auf "100 durch schusswaffen getötete" hinunterkorrigiert wird, dürfe jedem einleuchten, wie hier argumentiert wird! nämlich mit absichtlich gefälschten zahlen!


    wir sagen immer "reisende soll man nicht aufhalten"! suizid ist kein verbrechen also nicht strafbar! wer's tuen will, der tuts auch! die paar wenigen, welche dann in diesem moment vielleicht innehalten, später aber einen anderen weg finden, muss man dumm gesagt wohl in kauf nehmen, wenn man die initiative nicht annimmt! wie gesagt: man sollte sich wenn schon mit den URSACHEN beschäftigen! nur leider ist das in der heutigen zeit in allen bereichen offenbar nicht erwünscht!


    ich persönlich bin unentschlossen... ich sehe vor- und nachteile bei annahme und alehnung der initiative!
    die kosten sind eins, die kriminalisierung eines grossen teils der bevölkerung und das verunmöglichen eines hobbys (welches ich persönlich zwar nicht betreibe) finde ich klar ein falsches zeichen!


    ich bestreite aber auch nicht, dass es ein paar (auch erweiterte also inkl. frau/kind) suizide weniger geben könnte. wobei man hier sagen muss, dass solche erweiterte suizide wohl eher geplant sind und bei nichtvorhandensein einer dienstwaffe halt anders verübt werden würden...


    ich kann einfach die argumentation beider seiten nicht wirklich nachvollziehen!


    die einen meinen, es würden dann 300 (oder jetzt halt 100) leute weniger sterben! das ist einfach lächerlich, falsch und das wissen sie genau! :rolleyes:


    die anderen sagen, ein rechter schweizer müsse sich verteidigen können! das ist genauso lächerlich, wenn man bedenkt, dass der "rechte" schweizer ja sowieso keine taschenmunition mehr zuhause hat!

    Was genau soll es bringen, wenn man die Knarre zuhause hat? Schlussendlich ist die halt im Zeughaus, und? Wenn damit schon nur ein Selbstmord im Affekt verhindert werden kann, lohnt sich das doch schon.

    wieviel steuergeld ist dir ein verhinderter suizid wert? 1mio? 10mio? 20mio?
    wieviel ist ein menschenleben wert? erst recht, wenn sich derjenige selber töten will und das bei nichtvorhandensein einer waffe halt anders macht?


    müsste man dann konsequenterweise nicht die zuggleise schweizweit so einzäunen, dass sich keiner mehr vor den zug stürzen kann? wieviel würde das dann kosten? und wieso wäre das wohl niemand bereit zu bezahlen?


    nicht ganz unwesentliche fragen finde ich...


    ich habe keinen bezug zum schiesssport mit einer armeewaffe...
    und ich rück lieber an einen suizid aus, wo sich einer die rübe weggeballert hat, als wo einer vor den zug gesprungen ist...
    der stgw90 amokläufer ist mir persönlich dann jedoch wieder ein dorf im auge...
    gibt halt pros und contras...


    das fehlende vertrauen in den bürger aufgrund einiger idioten find' ich allerdings schon etwas komisch!
    hab mal einen bericht aus DE gesehen. da musste der dorfpolizist seine private waffe abgeben. offenbar traut der staat demjenigen, welcher im notfall mit der dienstwaffe den staat bzw. das gewaltmonopol durchsetzt, nicht zu, mit seiner privaten waffe seine frau in ruhe zu lassen! total schizo!!


    aber es ist das gleiche wie IMMER! man bekämpft die symptome statt die ursachen! :rolleyes:

    hab ich auch schon gehört... auch die sony konsole ist nicht über jeden zeifel erhaben!
    natürlech aber kein verglich mit den total anfälligen xboxen der ersten generation! (welche allerdings im gegenzug 3 jahre garantie hatten)
    ich würd, wenn's soweit ist, eine slim kaufen!

    Hehe... ist auf der einen Seite schon irgendwie komisch, einen so alten Thread lediglich für eine Bestätigung einer Aussage wieder "auferstehen zu lassen".

    seisch ja o nid zwöi jahr, nachdäm dir e kolleg nacheme nieser gsundheit gseit het, danke schön!


    und ansonsten: nid immer alles so bierärnscht näh ek4... (und diejenige, wo sich grad gnötiget füehle, mir wäge däm es böses PN z'schicke... )