"Lisa Montgomery (39) heißt die US-Amerikanerin, deren Kinderwunsch offenbar so groß war, dass er sie zur Möderin werden ließ: Sie schlitzte einer jungen schwangeren Frau den Bauch auf, raubte ihr Baby.
Staatsanwältin Roseann Ketchmark sagte deshalb im Prozess: Montgomery verdiene die Todesstrafe, weil sie die Tat wochenlang geplant und im Internet nach Anleitungen für einen Kaiserschnitt gesucht habe. Nahm die Mörderin also den Tod einer Frau in Kauf um an ein gesundes und lebendiges baby zu kommen? Das Baby hatte die Tat überlebt, die über die USA hinaus für Abscheu und Entsetzen welrweit sorgte.
Wie der Sender CNN berichtete, verhängte jetzt ein Richter in Kansas City die Höchststrafe gegen die 39-jährige: Montgomery hatte laut Anklage die schwangere Bobbie Jo Stinnett (23) per Internet kennengelernt. Danach besuchte sie ihr Opfer zu Hause in Skidmore (Missouri). Ihr fadenscheiniger Vorwand war, einen Hund von ihr kaufen zu wollen.
Stinnett wurde erwürgt aufgefunden, mit aufgeschnittenem Unterleib. Ihr Kind war verschwunden. Ein paar tage später spürte die Polizei die Mörderin im Nachbarstaat Kansas auf. Das Baby hatte sie bei sich. Freunden und Bekannten hatte sie überglücklich erzählt, es sei ihr eigenes.
Die Anwälte der 39-Jährigen versuchten im Prozess mit der Erklärung der Situation die Stafe zu mildern: Montgomery habe die Tat in dem Glauben begangen, sie selbst sei schwanger und tue nichts Unrechtes. Die Angeklagte leide unter psychischen Störungen, weil sie als Kind brutal behandelt worden sei.
Eine Geschworenenjury befand Montgomery im Oktober vergangenen Jahres des Mordes sowie Kidnappings für schuldig und sprach sich für die Todesstrafe aus. Der Richter folgte jetzt dieser Empfehlung"
<holy>-shit. 