• Zitat

    Original von StreetGlow
    die schweiz, ein einig volk von verklemmten bünzlis... <laughing>


    Da stimme ich mit dir überein. Ich könnt jetzt wieder vom Aluflügel anfangen, aber das Thema hatten wir auch schon x-mal <holy>


    Ich versteh irgendwie schon, warum bei uns so viele Richtlinien vorhanden sind, schliesslich bleibt nämlich alles an irgendwem hängen. Mal angenommen, man müsste weder Felgen noch Fahrwerke eintragen, dann könnte sich theorethisch jeder einfach die Felge an den Wagen schrauben, die er will. Einpresstiefe? Wozu, hauptsache sie ist dran. Oder beim Fahrwerk: Warum ein Gewindefahrwerk, wenn man die Federn einfach absägen kann <rotaeye>


    Logo, keiner von hier würd sowas je machen, aber es gibt genügend Leute in der Schweiz, die auf die Idee kommen würden, und es dann auch noch machen. Wenn es dann also keine Vorschriften gibt, die Fahrwerke und Felgen definieren, dann ist man fein raus, wenn man einen Unfall hat, weil ne Feder rausgesprungen ist oder ne Felge so krass am Radkasten gestreift hat, dass das Rad komplett blockierte. Aber der Schade und die eventuellen menschlichen Verluste durch den Unfall müssen von irgendwem bezahlt werden. Logischerweise (weil du ja nix verbotenes getan hast indem du deine Feder abgeflext hast ;)) würde das deine Haftpflichtversicherung übernehmen. Und genau da sehe ich das Problem.


    Eine heutige Haftpflichtversicherung versichert sicher kein Auto, dass nicht von einer anerkannten Prüfstätte (MFK) alle 2-3 Jahre auf Verkehrstauglichkeit geprüft wird. Genauso sieht es mit dem Tuning auch aus. Wenn das Fahrwerk vom DTC geprüft ist, darf man es ohne Probleme auf - 6cm schrauben, weils ja von nem anerkannten Prüfamt getestet wurde, dass keine zusätzlichen Risiken durch die Tieferlegung entstehen. Aber wie schauts bei geflexten Federn aus? ;)


    Logo, wegen ner UBB gibts keine Unfälle, und Tote kann ich mir deswegen auch nur schwer vorstellen. Aber es geht bei der UBB halt einfach darum, dass eine UBB halt leuchtet. Der eine schraubt sich dann 4 Röhren mit E-Gutachten (also diese standard-Ebay-Dinger) ans Auto, welche ja eigentlich keine Gefahr darstellen. Ein anderer (etwas weniger studierender) bastelt sich selber irgendwas zusammen, was grade mal halbwegs unter dem Auto hängen bleibt, und nur so von Klebeband und Kabelbindern strotzt. <rotaeye> Was fällt auf der Autobahn wohl als erste ab und bleibt einfach auf der Bahn liegen?


    Es wäre schön, wenn es keine Gesetze bräuchte und jeder Mensch seine Intelligenz und seinen gesunden Menschenverstand so benützen würde, dass er niemand anderes auf der Strasse gefährdet. Aber eben, es wäre schön. Leider aber gibt es sehr viele die das nicht können und einfach das tun, was sie wollen. Und genau wegen solchen Leuten gibt es so verschäfte Gesetze.


    Das Bussenreglement wurde ja auch wegen der in letzer Zeit immer häufiger auftretenden Raser angepasst ;)


    Wie man es auch sieht, jede einzelne Richtlinie die im Strassenverkehr noch so penibel durchgezogen wird, ist nur zu unserer Sicherheit da, auch wenn sie uns den Spass am Auto Tunen fast verdirbt.

  • schöne antwort!! <thumbsup>


    klar, sicherheit geht immer vor, dagegen hab ich rein gar nichts einzuwenden. aber alles entwickelt sich. irgendwann kam der kat, irgendwann der airbag, irgendwann mitlenkendes licht...
    ne ubb seh ich jetzt damit nicht im zusammenhang, ganz klar. auch deine argumente betreffend felgen und fahrwerken find ich in ordnung. es gibt wills gott genügend jumbo-hobbytuner...


    trotzdem wird vieles auch einfach verboten, ohne das es überhaupt je ne chance hatte. die tuning szene ist mittlerweilen ein milliarden markt, ich hätt schon das gefühl, dass gewisse produkte (hängt mich jetzt bloss nicht an den UBBs auf ;)) einer besseren prüfung zwecks homologation unterzogen werden dürfen, ohne dass jedes einzeln gleich 10'000 kostet...

  • Zitat

    Original von Pro.2. Wenn das Fahrwerk vom DTC geprüft ist, darf man es ohne Probleme auf - 6cm schrauben, weils ja von nem anerkannten Prüfamt getestet wurde, dass keine zusätzlichen Risiken durch die Tieferlegung entstehen.


    nur leider prüfen die so sachen z.t. gar nicht sondern übertragen nur die daten der deutschen gutachten. und DA ist der preis für so ein gutachten dann schlichtwegs eine frechheti! <fire> <thumbsdown>

  • Zitat

    Original von StreetGlow
    trotzdem wird vieles auch einfach verboten, ohne das es überhaupt je ne chance hatte. die tuning szene ist mittlerweilen ein milliarden markt, ich hätt schon das gefühl, dass gewisse produkte (hängt mich jetzt bloss nicht an den UBBs auf ;)) einer besseren prüfung zwecks homologation unterzogen werden dürfen, ohne dass jedes einzeln gleich 10'000 kostet...


    Da gehe ich mit dir einig, und zwar in 101% ;)


    Es gäbe viele Sachen, wo auch ich mir wünschen würde, dass sie nicht so ein "gschiss" drum machen, wie z.B. um meinen Aluwing damals <cry>


    Das Problem ist halt eben, dass in der entsprechenden Position einfach kein "Tuning-Befürworter" sitzt. Ich meine, wenn man es z.B. so machen könnte, dass der Abrisstest von einem Heckspoiler auch grad auf der MFK durchgeführt werden kann (auch wenns 500.- oder mehr gekostet hätte, als ich die Celica noch hatte, hätt ich das bezahlt!!!), wären doch alle zufrieden. Aber eben, man muss eben nicht beim kleinen anfangen, wie bei ner UBB oder so, sondern ganz oben, dass die bestimmenden Leute einfach solche sind, die sagen "Tuning, das braucht die Welt nicht". Sonst wäre eine Eintragung ungewöhnlicher Sachen wie z.B. einen etwas höheren Heckspoiler wie z.b. einem Suprawing kein Problem. In D kann so nen Flügel ja auch eintragen, und gibt es deswegen mehr Verletze im Strassenverkehr? Nein, weil mein Flügel hätte ja ein Abrissseil <rotaeye>


    Aber eben, es nutzt schon gar nichts mit der MFK zu reden, weil die schliesslich (auch wenn sie es mit einer gewissen Befriedigung tun :D) auch nur ihren Job machen und die Gesetze befolgen, die im Strassenverkehrsgesetz notiert sind.


    Wenn man was bewirken will, dann sollten sich alle Autotuner aus der ganzen Schweiz zusammenschliessen und sich am richtigen Ort dafür einsetzen dass was unternommen wird. Aber was dabei rauskommt kann ich leider so auf die Schnelle nicht sagen. Das Problem ist ja dass Autoschrauber und Behörden ja quasi gegeneinander arbeiten. Die einen wollen alles erlaubt haben und alles ans Auto schrauben dürfen, und die andern wollen am liebsten dass gar nix geändert wird. Ich finde, man sollte sich irgendwo in der Mitte treffen, weil alles andere nichts nützt.


    Jones: Ich weiss was du meinst, habs auch schon mal 1:1 mitbekommen wegen meinem Aluwing. Der hätte ja ein Abrissgutachten von einer Österreichischen Prüfstätte gehabt. Hat dem STVA nicht gereicht, ich hätte nochmal zum DTC machen müssen, damit die mir für ein paar 100.- nen Brief schreiben, dass dieser Prüfbericht von ihnen anerkannt werde. Find ich ne Schweinerei sowas, ganz klar <fire>

  • ja nur wird dein vorschlag wohl leider nie in die tat umgesetzt werden können. die oberbosse vom verkehrsministerium haben, wie du sagst, für sowas gar kein gehör. klar auch, schau mal hin. der jüngste ist wohl 50 oder so, die haben gar keine ahnung was läuft!


    ach mann hör auf von wegen aluwings... <cry> ich würd mir sofort einen raufschrauben!!! <love>

  • Ja das wird wohl wirklich das Problem sein. Die fahren halt alle teure Merzen und BMWs, falls sie überhaupt Zubehör verwenden, dann nur BMW Originalzubehör, was garantiert keine Probleme mit eintragen verursacht. So nach dem Motto: "BMW, bitte Designe mein Auto von A bis Z" <thumbsdown>


    Und genau da liegt das Hautproblem. Im Vergleich zu gewöhnlichen Autofahrern, die einfach nur fahren, sag ich jetzt mall, ihr wisst sicher, was damit gemeint ist :), bilden die Tuner eine Minderheit.

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