Danke Pezzo für deine Ausführungen. Jetzt sind mir deine Erläuterungen verständlicher 
Du hast schon recht, mit WW Kollektoren kannst Du, zumindest in den 9 sonnigen Monaten, ohne WP direkt den Puffer beheizen.
1. Nur ist eben der Stand der Technik mittlerweile eben wirklich so, dass, zumindest in Neubauten oder Moderniesierungen meist WP verbaut wird, diese ist bei meinen Ausführungen natürlich bedingt. Das dies mit Vorlauftemps <35 Grad stattfindet ist klar und Norm. (meine höchste Vorlauftemp bisher war 33 grad bei ca. -10Grad, das bei einer Sanierung).
2. Auch ist es so, dass PV mittlerweile sehr günstig ist und deshalb die Vorteile, wenn WP vorhanden, gegenüber WW Kollektoren klar überwiegen.
Beispiel: Schlüsselfertige Aufdach PV Anlage fertig montiert in Schweiz, 8kWp (~8000 kWh Jahreserzeugung, der Einstrahlwinkel ist dabei total nebensächlich, so lange nicht auf Nord). Ca. CHF 15-20'000. Abzüglich EiV CHF 5400, und der Rest kann an den Einkommenssteuern abgezogen werden. Netto bleibt mal also auf ca. 8000-13000 CHF. Bei 2500kWh Eigenverbrauch a 0.21 CHf = ~500 CHF plus 5500kWh a 0.07 CHF = 400 CHF = total 900 Ersparnis im Jahr. Ist natürlich eine "Milchbüechlirächnig", ein paar Faktoren ändern die ganze Berechnung wie immer enorm.
Meine Anlage wird einiges teurer, da ich Indachanlagen baue mit Glas-Glas Modulen, dazu Batteriespeicher und Steuerungen. So kostet der Spass gegen 80-100k, ohne den Metallbau. Aber ich mache es weil es mich fasziniert und weil es mit dem Metallbau kombiniert werden kann.
Danke für deinen Folien PV Link.
Das ist leider noch nichts, Leistung, Zuverlässigkeit, Optik und auch Preis sind grottenschlecht.
Geht noch ein paar Jahre bis besseres kommt. Dann habe ich tatsächlich vor, ca. 100m2 meiner Fassade mit PV zu ergänzen.
Jetzt hab ich trotzdem noch Fragen zu der Frischwasserstation:
Es ist Sommer. Meine Heizung läuft natürlich nicht, höchstens die Kühlung der WP (Umkehrfunktion und Invertertechnik). Das WW möchte ich natürlich auch warm haben, also 37Grad (oder wie warm duscht man?
) . Dann müsste der Pufferspeicher auf 40-45 Grad gehen. Wie gross müsste so ein Puffer sein?
Ein Boiler stellt man auch auf solche Werte ein, vielleicht noch 2-5 Grad mehr. 1 x pro Tag auf 60grad Legionellenerhitzung für kurze Zeit reicht. Wenn Stromübersxhuss, kann die Steuerung auch höher temperieren. Klar, Kalk ist ein Problem. Bin gar nicht sicher, ob unsere Enthärtungsanlage nach dem oder vor dem Boiler komm? Hmm.
Der Wärmetauscher der Frischwasserstation vermag wirklich nur das frische WW zu erzeugen aus dem Pufferspeicher OHNE Heizungsunterstützung? Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Und da liegt m.E. das Problem. So wäre der Puffer kein Puffer mehr, sondern nur eine Entlastung der Heizung.