Beiträge von pädu

    klar weiss man dass es verboten ist, nur bezweifle ich dass alle wissen dass darauf 3 Monate Entzug verhängt werden auch wenn keine Gefährdung gegeben war weil der Linksschleicher 1. eh nicht auf rechts fährt und 2. wenn er es doch tun sollte muss er ja so wie vor jedem Spurwechsel den Blick in den Spiegel bzw. über die Schulter machen - so lernt man das ja schliesslich oder steht irgendwo geschrieben dass man auf der AB einfach immer ohne zu schauen nach rechts ziehen darf?


    ich versteh einfach die höhe des Strafmasses nicht, dass es verboten ist ist ja ok

    jede isch säuber verantwortlech, dass er meh oder weniger weiss, was erloubt isch und was nid! ;)

    das stimmt schon, jedoch sind das tw. derart massive Eingriffe ins Leben dass mal sehr wohl erwarten dürfte ausreichend informiert worden zu sein


    an alle die hier mitlesen: mal ganz ehrlich, wusstet Ihr das was wir hier gerade diskutieren?
    dass man nur wegen nicht mitbremsen mit der linken Kolonne auf der AB (obwohl rechts alles frei ist) eine grobe Verletzung der Verkehrsreglen begeht und eine dermassen schwere Bestrafung erfährt?


    ich würds verstehen wenns um Verbrechen geht, aber wir reden hier von Dingen die jeden Tag passieren können - jedem von uns - und oft auch unbeabsichtigt
    aber man erhält KEINE Chance daraus zu lernen, man bekommt sofot das volle Strafmass - UNABHÄNGIG von den Umständen


    Mörder und Vergewaltiger werden sogar noch therapiert auf Staatskosten

    wäge mir muesch nöd hochdüütsch redä - verstoph sogar d Walliser
    i ha des nur müesse schribe wui i au in mim eigete Dialekt vorher gschribe ha


    gut das ist geklärt, NUR: wer weiss das schon?
    wo kann man das mit der 1 Sekunde nachlesen - als Normalbürger, nicht als Polizist
    das sind mitunter wichtige Details, die die Menschen wissen sollten, WENN es denn wirklich um die Verkehrssicherheit geht, meinst nicht?


    das ist genau das Problem - es werden super harte Strafen verhängt, die Menschen aber nicht entsprechend darüber informiert
    Gesetze werden hinterrücks massiv verschärft ohne grosse Ankündigungen (z.B. Administrativverfahrensverschärfung vom 1.1.2005)

    eben ^^


    deshalb biete ich Dir folgendes an:
    wenn Du mit mir persönlich ein Problem hast können wir das gerne per PN bereden


    in diesem Thread gehts um die (Un)Verhältnismässigkeit mancher Gesetze und hier kann jeder sich alles von der Seele schreiben (so hab ich das zumindest interpretiert)


    wenn Du so völlig anderer Ansicht bist, dann kannst Du die ja gern hier bringen


    nur ein Beispiel:
    warum ist rechtsüberholen auf einer Autobahn soviel gefährlicher als z.B. bei rot über eine Kreuzung zu fahren?
    Busse ca. 600 Fr.+ bedingte Geldstrafe ca. 3000 Fr. + 3 Monate Ausweisentzug vs. 250 Fr. Busse
    wenn Du mir solche Sachen plausibel erklären kannst hab ich jederzeit ein offenes Ohr

    bis ich vor knapp 5 Jahren hierher gekommen bin, hatte ich immer gemeint das Gschichtl vom Sturmgewehr in der Schweiz ist wirklich nur ein Gschichtl - hab schön blöd geschaut als dann der Nachbar das erstem Mal mit dem Gewehr auf dem Rücken aufs Velo stieg und zum Schiessplatz radelte 8|


    dachte in so einem auf Sicherheit bedachten Land kann das ja niemals wahr sein
    aber das das Auto in der Garage als viel gefährlicher eingestuft wird, war mir dazumals auch neu

    es stimmt schon, die Polizisten sind in dem Fall meist die Verlierer:
    schiesst er nicht, riskiert er sein eigenes Leben - schiesst er doch, wird er angeklagt weil er geschossen hat


    in A gabs mal einen Fall wo ein Bankräuber mit einer Schreckschusspistole auf einen ca. 20 m entfernten Polizisten gezielt hat
    der Polizist hat ihn angeschossen, wurde darauf hin vom Dienst suspendiert und musste 1 jahr ins gefängnis
    begründung: er hätte erkennen müssen dass es keine echte Waffe ist

    Häufig bleibt dazu keine Zeit, oder wohin feuerst du den Warnschuss?

    genau zwischen die Augen


    nein, Spass beisseite
    ich sehe das ja auch so
    wenn ich mit einem Messer auf die Polizei losgehe muss ich wohl damit rechen dass geschossen wird
    andererseits müsste ein Polizist entsprechend ausgebildet sein, solche Situationen entsprechend einzuschätzen und damit umgehen zu können oder lieg ich da völlig falsch?


    wobei in einem Land wo solche kriminelle Handlungen so selten vorkommen, kann ich es verstehen wenn auf einmal Stress entsteht
    monatelang ist man nur am blitzen und Strafzettel austeilen und dann sowas...

    wenn vorher ein Warnschuss abgegeben wurde und es nichts gebracht hat, dann sollte es gerechtfertigt sein oder?
    wobei sollte ein Polizist bzw. Polizisten nicht auch in der lage sein jemanden ein Messer abzunehmen?

    das Thema Feuerwerk in der CH ist für mich als Österreicher sowieso skurril:
    in A bekommt als Normalbürger ohne Sprengmeisterprüfung höchstes so Klasse II Baby-Rakenten und Kindergeburtstagskracher
    hier kannst Du ab 18 jahren Sprengstoff kaufen, wo drauf steht - Zitat: Mindestabstand zu Personen und Häusern mind. 100 Meter
    Mann, da brauchts fast eine Schützengraben, weil nicht mal Usain Bolt die 100m in 6 Sekunden schafft (so lang brennt nämlich die zündschnur)


    in der Schweiz traut man einen 18-jährigen zu mit solchen Sprengkörpern verantwortungvoll umzugehen, wenn er aber den Zündschlüssel seines Autos dreht wird er zur potentiellen Gefahr für seine Mitmenschen - seid mir nicht böse, aber irgendwas läuft hier völlig jenseits der Vernunft





    dieser Satz hat zwar nichts mit dem Thema Feuerwerk zu tun aber passt auch wunderbar in unsere Zeit - leider :(

    ..oder man wird von den Medien so sehr beeinflusst, dass man schlussendlich glaubt es wäre wirklich so.

    Laut BGer ist es nötig, sinnvoll und zumutbar, ständig aufgrund der Verhältnisse (Verkehr, installierte Lichtanlagen, Mittelstreifenbepflanzung) zwischen Abblend- und Fernlicht zu wechseln. Mit Hindernissen wie Tieren und Stühlen auf der Fahrbahn muss gerechnet werden, sodass innerhalb der Sichtweite angehalten werden kann.

    eben.
    deshalb schalte ich auch immer das Fernlicht sobald es vor mir frei ist
    der Gegenverkehr interessiert mich dabei nicht, Ausnahme in Rechtskurven ohne Mittenbepflanzung und wenn LKWs entgegenkommen (da sitzt der Fahrer viel höher und wird somit auch eher geblendet


    die Gefahr ein Hindernis wegen Abblendlicht zu übersehen ist weitaus höher als die "Blendung" des Gegenverkehrs
    vielleicht sollten die Leute nicht starr ins Licht gaffen wie ein verschreckte Rehe, sondern sich auf ihre Fahrbahnhälfte konzentrieren

    Ich glaub ich habs auch schon hundert mal geschrieben mit den Rasern nachts mit 160. Du siehst nie weniger Weit als in der Nacht (Nebel mal ausgenommen) und willst gerade dann am schnellsten Fahren!!! Denk mal über deinen Bremsweg nach und dass immer etwas auf der Fahrbhan sein kann das du nicht erwartest!
    Kann auch sein dass schon einer vor dir verunfallt ist weil er gleich gedacht hatte und mit seinre Kiste ohne Licht im Weg steht.....


    Edit: Autofahren ist eine Frage des Charakters!!!

    da sprichst Du aber die (leider) überwiegende Mehrheit an die grundsätzlich auf der AB das Fernlicht NICHT einschalten, auch wenn es möglich wäre
    ich muss mich immer wundern, dass man SOFORT die Lichthupe der Gegenseite bekommt, wenn das Fernlicht an ist
    aber nicht wegen Blendung, sondern wegen Schulmeisterei
    Blendung - so ein Blödsinn: man ist rel. weit auseinander und hat in der Mitte noch eine mehr oder minder hohe "Trennung"
    wenn ich nicht GENAU ins Fernlicht des anderen reinschaue dann stört das überhaupt nicht
    bei der Sichtweite mit Abblendlicht müsste eigentlich etwa bei Tempo 80 Schluss sein


    dass Autofahren Charaktersache ist dem stimme ich zu, jedoch fördern DIESE Art von Gesetzen nicht gerade die Stärkung des Charakters sondern verursachen Intoleranz :thumbdown:

    ich glaube dass Dimi das im Gegensatz zu den Strassenverkehrsdelikten gemeint hat
    im STV wird extrem hart durchgegriffen - bei thema Hooligans eben viel zu wenig hart


    es muss endlich mal unterschieden werden zwischen "schlimmen" Delikten und weniger schlimmen - dazu ist der Menschenverstand gefordert
    wenn einer einen anderen einfach so zusammenschlägt dann soll man den hart bestrafen - bin dafür
    jedoch nicht dermassen hohe Strafen verhängen für Dinge die "eventuell hätten gefährlich werden können"


    und zur Repression die der Hulk für so gut erachtet:
    selbst die allerschärfste Repression bringt nicht das gewünschte Ergebnis, sonst müsste die Verbrechensrate in Ländern mit Todesstrafe gegen Null gehen - tut sie aber nicht, im Gegenteil


    Raser (wobei Raser nicht gleich Raser ist) schreckt man damit nicht ab, die denken doch gar nicht daran erwischt zu werden
    wahrscheinlich gibts bald mehr von denen, wenn die Unterdrückung nicht mehr erträglich ist, machen sie es zum Trotz
    weiss man von kleinen Kindern - ist nix anderes: je mehr ich verbiete umso eher wirds erst recht gemacht
    das heisst nicht dass es keine regeln geben soll, aber eben im vernünftigen Rahmen und immer im Rahmen des vielzitierten gesunden Menschenverstandes


    wenn jemand wirklich was für die Verkehrssicherheit tun wollte, wäre der Aufwand grösser - vielleicht zu gross, deshalb einfach Toleranzen runter - Strafmass rauf und schon ist die Welt wieder ein Stück sicherer
    und die meisten Deppen (sorry) glauben das auch weils im Blick steht 8|
    und leider gehen auch die dann meist zu den Abstimmungen - von daher kein Wunder das es ist wie es ist

    Gefängnisstrafen belsaten die Staatskasse, also muss das Geld anderswo ja wieder rein kommen.
    Und bei welchen anderen verbrechen werden Geldbussen in der Häufigkeit wie im Strassenverkehr ausgehängt?
    Das steht doch in keiner Relation mehr.

    es wurde deshalb ja auch das Strafgesetz dahingehend revidiert, dass anstatt Gefängnis Geldstrafen verhängt werden
    somit hab ich Einnahmen anstatt Ausgaben - ist ja keine blöde Überlegung


    ich finds nur scheinheilig wenn einerseits Steuern gesenkt werden um v.a. die Reichen anzulocken und dann den Menschen anderswo das Geld aus der Tasche ziehen zu müssen, weils steuermässig so nicht aufgeht


    und dass Kontrollen fast nur da gemacht werden wo es "ertragreich" ist, sollte ja auch kein Geheimnis mehr sein, auch wenn die Polizei das selbstverständlich bestreitet - ist aber klar, müssen sie ja ;)


    da wo es wirklich gefährlich ist (z.B. vor Schulen) steht weder Radargerät noch Polizeistreife, weil man genau weiss dass dort eh niemand zu schnell fährst oder irgendeinen anderen Blödsinn macht



    was ich auch noch schlimm finde:
    die Gesetze im STV werden nahezu immer mit der vollen Härte angewandt
    z.B. rechtsüberholen wird als schweres Vergehen gewertet und dafür gibt mind. 3 Monate Entzug - völlig egal welche Umstände geherrscht haben - sogar bei völlig unbefleckten Fahrern -keine Chance - einfach mit voller Härte zuschlagen


    solche Schlägerrowdies kommen mit irgendwelchen wischiwaschi-bedingten Strafen davon aber ein Autofahrer muss wegen fast jeden Scheiss gleich den Scheck abgeben - unabhängig davon ob jemand gefährdet wurde oder nicht


    das ist genau der Grund für diesen thread hier: diese absolute Unverhältnismässigkeit der Gesetze v.a. im STV
    ich kann einfach nicht verstehen dass es noch Menschen gibt die hinter dem stehen - was seid Ihr für welche?
    das muss in Richtung Super-Spiesser gehen oder so