Der Hybridantrieb ist eine gute Übergangsalternative. Schlussendlich müssen wir auf Stromagregate umstellen. Erdöl wird sich nicht ewig finden. Noch besser wäre natürlich Wasserstoff.
Nun beide Technologien haben aber auch ihren Nachteil, der sich viele Leute nicht bewusst sind.
1. Stromantrieb: Strom muss irgendwie gewonnen werden. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
-Atomstrom erzeugt kaum Emissionen, jedoch ist die Endlagerung noch immer nicht gelöst.
-Solarstrom: Solarstrom hat einen riesigen versteckten Hacken: Die Produktion der Solarzelle benötigt nämlich so viel Energie, das die fertige Zelle 12 Jahre funktionieren muss (ohne Panne) damit sie die Produktionsenergie aufhebt und sie energietechnisch zu rentieren beginnt.
- Strom durch Wasserkraft: An und für sich "sauberer" Strom, jedoch fallen gerade viele Naturnahe Gebiete wie die seltenen Hochmoore den Stauseebauten zum Opfer (siehe Grimsel). Zudem können nicht alle Länder Strom so gewinnen, weil eine gewisse Topografie gegeben sein muss.
- Strom durch Windkraft: Eine Idee, möchte man jedoch auf die Atomkraftwerke ganz verzichten, müsste man in der Schweiz jeden dritten Quadratkilometer eine Windmühle bauen.
2. Wasserstoff: O2 + H2 -> H2O (+Engergie) Wäre emissionstechnisch super!
Nur das Problem ist die Synthese von H2. Dazu wird nämlich mit heutigen Methoden mehr Energie verbraucht, als das H2 bei Reaktion hergibt (schafft jemand da eine Verbesserung ist er Nobellpreisträger und so bekannt wie Einstein oder Newton).
Ihr seht das ganze ist ziemlich verzwickt. Und wer Effizienzklasse G noch "cool" findet, ist sich der Situation nicht besonders bewusst und ein ausgeprägter Egoist.