Ich finde es logisch, dass wieder einmal die Autofahrer dran glauben sollen. Schliesslich sind wir die Milchkühe der Nation. Und alleine am Elend der Welt schuld. und all die sozialen Züribuben, die kein Auto haben, sind ja global betrachtet überhaupt nicht am CO2 Ausstoss mitverantwortlich!
Denn schliesslich beziehen sie keinen Kohlekraft-Strom aus der Steckdose, welcher importiert wird, besitzen keinen lässigen Ipod, welcher in Fernost eingeschippert wurde und nehmen auch nie den Flieger (ohne Katalysator!), um eine wunderbar kulturelle Reise nach Indien zu unternehmen.
Unser Moritz ist genau einer dieser wolleschalbewehrten City-Buebe, der fieberhaft nach allen Möglichkeiten sucht, um dem liberalen Lifestyle ein Ende zu bereiten. Ob nun das Waldsterben, das Ozonloch, der tödliche Feinstaub oder -aktuell- der Klima Supergau hinhalten muss. Aber müssten wir nicht konsequenterweise die selbe Politik auf alle anderen CO2 verursachenden Lebensbereiche anwenden? Würde die Weltwirtschaft dann überhaupt noch funktionieren?
Ob die Welt gerettet wird, wenn in der Schweiz ein Bisschen weniger Auto gefahren wird? Und wen triffts, wenn der Benzinpreis dermassen hoch ist? Den Banker in seinem fetten SUV oder den Gipser im Lieferwagen? Ist diese Politik denn sozial, Herr SP Bundesrat? Oder eher: Selbsternannter Klima Messias?
Hoffentlich schiesst er sich damit endlich endgültig ins Symathie-Abseits! 