Nicht dass wieder der Vorwurf kommt, wir würden "Neulinge" verschrecken. Ich sag' das jetzt einfach mal aufgrund der Postingzahl.
Grundsätzlich weiss man ja, Saugertuning ist teuer.
Über die Jahre hier im Board, hat sich folgende Vorgehensweise als optimaler herauskristallisiert:
Zuerst Bolt-Ons, also fertige Anbauteile verwenden.
- Krümmer
- 100 Zellen Metallkat
- durchgehendes Mittelrohr
- ESD
- Ansaug optimieren (Filter, Box)
- Drosselklappe erweitern
- evtl. leichtere Schwungscheibe bei Getrieberevision
(damit sollen schon um die 20PS machbar sein bei gut laufenden B16a1)
Wenn's weiter gehen soll, kommen erst jetzt die Interna des Motors dran.
- Nockenwellen (Anpassung Elektronik)
- verstellbare Nockenwellenräder
- Kopf planen und was so dazugehört mit Ventilen, Federn
- Verdichtung erhöhen mittels verschiedener Varianten (Kolben, Kopfdichtung oder so, keine Ahnung)
Was das Aufbohren angeht, hat das beim B16 glaub noch ziemlich niemand gemacht (kein Spielraum am Block?). Da wäre wohl die bessere und günstigere Variante, gleich auf einen B18 zu gehen...den kann man dann immer noch auf 2l aufbohren ;-)
Also, besser zuerst rund um den Motor optimieren und wenn dann noch Geld übrig ist, an die Innereien gehen. Was bringt sonst ein scharfer Motor wenn er nicht genug Atmen kann?
Schau' Dich aber trotzdem noch mittels SUCHE um und lese mal die einen oder anderen Erfahrungsberichte.

