Beiträge von orca

    Eigentlich ist es ja super, dass beideden gleichen Avatar haben, schliesslich führen sie in den meisten Fällen unabhängig eine Battle zu Zweit, damit können wir diese besser von der restlichen Diskussion unterscheiden <rofl>

    Also bei Renato, bin ich echt froh, dass er keinen Honda fährt, soll er eine Schande für BMW- und Audi-Fahrer sein <rofl>


    2.8 Kilometer könnte man auch zu Fuss gehen ;)


    Bei dem Vor-den-Zug-springen-Spruch muss ich einen bekannten Song frei interpretieren: "If I die before awake, at least in heaven i can spam the HHBB"

    beatrush, ich sage nicht, dass der S das beste Auto ist, das es gibt. :D


    Es gibt viele guten Autos. Meine Aussage ist die, dass der S für mich (im Moment) die beste Wahl ist, da ich puren Fahrspass erleben kann, der nicht zu viel kostet und mir der Wagen auch optisch gefällt.


    Der Thread heisst ja "Wieso Honda?" und nicht "Wie könnt ihr nur Honda fahren, es gibt doch besseres!"


    Ich bin seit jeher Japaner gefahren, da mich diese Autos einfach ansprechen. Ich kann nicht einmal sagen warum, es sind eigentlich ja nicht die rationalen Argumente wie Qualität, Preis/Leistung etc. sondern es ist stimmt einfach für mich. In einem BMW oder Audi machts einfach nicht 'klick', hat es noch nie gemacht. Als ich 1999 das erste mal einen Honda CRX gefahren bin und die Drehzahlen, das Fahrfeeling, VTEC usw. erleben konnte war's um mich geschehen und ich bin auch heute noch fasziniert von den Kisten.


    Dazu kommt, dass die Hondagemeinschaft seit einem Jahrzehnt zu meinem Leben gehört (Achtung! Es gibt auch ein Leben neben Honda, aber das ist ein Hobby, das ich gerne pflege.). Ich habe in den vergangenen Jahren durch Honda Menschen auf der ganzen Welt kennengelernt und irgendwie sind Hondafans nicht die mit den besten Autos, aber doch die, die am coolsten drauf sind. Oder warum seid ihr Ex-Hondafahrer noch hier? :D


    Schön, wenn jemand Spass an seinem BMW, seinem Opel, seinem VW, seinem Subaru, seinem was auch immer hat - schlussendlich geht es ja bei allen um die Faszination Auto. Aber was bringt es hier zu vergleichen? Lasst uns doch unseren Spass und wenn es für jemanden nicht mehr gestimmt hat und er jetzt etwas anderes fährt, dann ist das doch super. Uns aber dann erzählen zu wollen, dass das der einzige Weg ist und es unverständlich ist, dass wir immer noch mit unseren Drehorgeln ohne Drehmoment herumgurken finde ich dann schon etwas sonderbar.


    Wir können auch diskutieren welche Musik besser ist, Rock oder Hip Hop? Blues oder Jazz? House oder Hardcore? Jedem das seine ;)


    Ach noch was... ich sollte einmal eine Studie zum Thema "Das Verhalten des Mannes kurz vor Dreissig" machen <rofl>
    Als junger Mann will man seinen Spass haben und steht zu dem Kinde, das in einem schlummert. Irgendwann so um die 27 erkennt man dann, dass dieses "Kind im Mann" ja eigentlich ein krasser Gegensatz zu dem darstellt, was man denkt, dass die Gesellschaft von einem erwartet. Diese neuen Gedanken und Einsichten führen dann zu einer spürbaren Dissonanz, mit der Mann im ersten Moment nicht wirklich umgehen kann. Man beginnt gegen das Kind zu kämpfen, versucht den Konventionen der Gesellschaft gerecht zu werden und hört sich dann auch Dinge sagen wie "ich bin zu alt für das", obwohl man eigentlich in einem drin immer noch Spass hat. Wie diese Dissonanz aufgelöst wird ist nicht immer gleich, die einen leben mit ihr, werden zum Spiesser, andere leben teilweise mit ihr und sind unter dem Pantoffel, leben den Spass in seinen Ansätzen aus, wenn die Frau grad nicht hinschaut und andere stehen zu ihrem Kind und sehen, dass ein seriöses, verantwortungsvolles Leben Spass und Rock'n'Roll nicht ausschliesst.

    Klar nehme ich dein Angebot an :thumbsup:


    Dass ich nachher keine Freude mehr habe, wenn ich in meinen S einsteige, bezweifle ich aber. Ich bin ja auch schon andere gröbere Kisten gefahren, das hat den Spass im S aber nie geschmälert ;)


    Ich hab mir auch schon überlegt, alle meine Kisten und die Teile die zuhaus 'rumliegen zu verkaufen und dann etwas an "anständiges" zu kaufen. Aber ich bin dann nicht glücklicher deswegen. Ich brauche ja kein Auto, der S ist für mich eher so etwas wie ein Motorrad :D

    Das aktuelle M3 Coupé ist geil, da gibt es auch nichts vergleichbares bei Honda. Ich sage auch nicht, dass der Z4M nicht Spass macht, aber er kostet halt einfach mehr ;)

    Was kostet ein grosser Service bei einem Z4M? 1500 Franken? 2000? 2500? Und komm mir jetzt nicht mit "der ist inbegriffen", beide Autos gibts nicht mehr als Neuwagen und der Service geht zulasten der Kunden.


    Otto Normalverbraucher kann das Auto nicht über das Geschäft einlösen und da wird die Versicherung auch mehr als 230 Franken mehr kosten. ;)


    Auch bei der Strassenverkehrssteuer ist der Z4M je nach Kanton ein paar Hunderter teurer.


    20 - 30% Mehrverbrauch bei gleichem Fahrspass - ist auch kein Argument.


    Und einen Roadster fährt man aus purer Emotion, wieso sonst? <amkopfkratz>


    Es gibt viele Vergleiche, wo Honda sicher schlechter abschneiden würde, aber bei einem reinen Spassauto bietet Honda zu einem günstigeren Preis mit günstigeren Kosten sicher den genau gleichen Spass.

    - Kombi oder grosse Limo
    - Allrad
    - gute Serienausstattung (Ledersitze, Klima, CD, usw)
    - eine gewisse "sportlichkeit"


    Subaru Legacy <good>


    Aber der passt nicht zu dir, Renato ist eher der Z4- oder Audi-Typ

    Hat auch immer mit dem Image zu tun, auch wenn deutsche Hersteller schöne und gute Autos bauen, schlussendlich fahren entweder irgendwelche Snobs, Yuppies oder Ausländerprolls Audi, BMW, Mercedes etc.


    Fährt man einen Japaner steht man doch eher neutral da. Ein Daily muss wirtschaftlich sein, da fährt man mit einem Japaner sicher günstiger. Ein Spassauto muss Fahrspass bieten und da ist Leistung und Längsdynamik eher sekundär. Mein S macht Spass, was will ich mit den 345PS eines Z4M? Auf der Autobahn mit einem Schippi ein Rennen fahren? Im Ausgang mit der Karre angeben? Mein Schwanz ist lang genug, das brauche ich nicht ;)


    Ein lauer Sommermorgen, offenes Dach, der Wind in den Haaren (rein theoretisch :D), knackiges und direktes Fahrverhalten, der schreiende Sound im Ohr und der rote LED-Balken, der sich gegen die 9000 zubewegt... das sorgt für ein Grinsen und das reicht mir. Sicher könnten auch andere Konzepte dieses Gefühl verursachen, Autos sind etwas faszinierends, aber brauchen die dan auch nur 10 Liter im Schnitt? Ist da Steuer und Versicherung auch so günstig? Kostet der Service auch so wenig?


    Ich mag das pure, direkte und Honda war der letzte Grosserienhersteller, der noch einen Roadster gebaut hat.


    Was Honda heute macht finde ich auch schade, aber solange es noch Kisten auf dem Markt hat die laufen und Spass machen, kann man sich ja auf dem Gebrauchtwagenmarkt bedienen. Im Alltag tut auch der ÖV seinen Zweck (ohne Stau und Ärger).

    Ein 06er Z4M wird 2014 bei irgendwelchen Exporhändlern um die 8000 Franken rumstehen und kein Hund pisst dran, 2014 werden 06er S2000 weiterhin zu guten Preisen verkauft werden.


    Schaut euch doch mal die BMW-Preise an ein 2000er Integra kostet mehr als ein 2000er M5 ;)

    Hehe... wenn ich den letzten Dialog von Jones und Pädu muss ich grad an Lethal Wapon denken. Welcher Teil war das, wo sie am Anfang zu Streifenpolizisten degradiert wurden? :D


    Pädu! Du sollst Jones nicht zur Politesse degradieren <nono> Ich denke es st schon ein bisschen ein Unterschied ob man nur Parkbussen verteilt (das sind ja keine "richigen" Polizisten) oder richtige Polizeiarbeit leistet. Ich sehe die Arbeit der StaPo Zürich als ein bisschen eine andere als die einer "Verkehrspolizei" bzw. die einzelnen Abteilungen haben ihre jeweiligen Spezialgebiete. Selbstverständich kenne ich die Details zuwenig, das ist für einen Aussenstehenden bei jedem Beruf schwierig. Schlussendlich ist die Polizei hirarchisch eher streng aufgebaut und die Beamten folgen den jeweiligen Befehelen.


    Ich finde es auch gut, wenn jemand seinen Beruf mit Enthusiasmus und Engagement ausübt, sei es ein Polizist, Bäcker, Velomech, Banker oder Stromer. Allerdings sollte man auch immer ein gesundes Mass an Selbstkritik an den Tag legen und hin und wieder das Sytem hinterfragen. Ich denke aber, das ist auch eine Frage des Alters und der Erfahrung, mit der Zeit wird man vielleicht kritischer, was nicht heisst, dass man ein Nörgler werden muss. Ich hatte vor ein paar Wochen ein interessantes Gespräch mit einem erfahrenen Polizisten, der seinen Beruf seit Jahrzehnten ausübt und sowohl an der Front in mehreren Bereichen, wie auch im Stab, sowohl als normaler Beamter, wie auch in leitender Funktion einen sehr interessanten Werdegang vorzuweisen hat. Als Töfffahrer seit seiner Jugend hat er auch irgendwo Benzin im Blut und ist sicher kein Gegner des Individualverkehrs. Es ist sicher so, dass die Polizeiarbeit härter geworden ist, die Zeiten haben sich geändert und mit ihnen auch die Polizei. Allerdings gibt es auch bei der Polizei (wie in der Wirtschaft auch) Fehler im System, die man ändern muss. Viel gravierender als die sind aber die politischen Verfehlungen, die massgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen haben und ich sehe es als eine Bürgerpflicht an, dass man solche Sachen ausspricht und diskutiert, nur so sind Verbesserungen möglich. Die Schweiz gäbe es nicht, wenn unsere Ahnen einfach alles so hingenommen hätten, wie das heute oft die Tendenz ist. Hätte man sich nicht aufgelehnt, würden wir heute den Hut auf der Stange grüssen und wären kein freies und unabhängiges Land.


    Was den "Tatbestand" betrfft, den ich genannt habe, ist mir klar, dass man diesen in einer Verkehrsbeobachtung nicht herauskristalisieren kann und "Unachtsamkeit im Strassenverkehr" nur nach einem Unfall klar bestimmt werden kann, es ging mir mehr darum zu sagen, dass dies existiert und gar nicht so abwägig ist. Welche Massnahmen man ergreifen könnte, habe ich einen Beitrag vorher aufgezählt - auch diese sind einfach ein spontaner Abriss und könnten sicher noch erweitert und diskutiert werden, bloss findet eine solche Diskussion gar nicht statt und das ist das eigentliche Problem. Die Verkehrspolitik beschränkt sich auf Exzesse, die Möglichkeiten in der Breite werden nicht oder kaum diskutiert, auch weil sie eben weniger populär sind und einen grösseren Teil der autofahrenden Bevölkerung betreffen würde und das will man natürlich vermeiden, da man sonst bei den nächsten Wahlen ein Problem bekommen könnte.


    Ein weiteres Beispiel, die SVP betreibt Ausländerhetze und die anderen Parteien steigen darauf ein und mittlerweile hat sogar die SP ein Programm, das böse Ausländer betrifft (da natürlich die Grossverdiener, die nach Ansicht der Linken nicht genug Steuern zahlen können). Das ist Politik im zweiten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts <sick>

    Da verstehe ich jetzt Jones aber, mit was für einer Begründung willst du so jemanden dann Verzeigen?
    wegen unkonzentriertheit am Steuer, oder was :D


    Unaufmerksamkeit im Strassenverkehr wäre z.B. ein möglicher Tatbestand.


    Pädu hat aber schon recht, Bussen sind budgetiert und Stadt und Kanton brauchen diese um haushalten zu können, da lohnen sich 08:15-Kontrollen einfach mehr. Ein Blitzer braucht zwei Personen, den fliessenden Verkehr beobachten wohl einiges mehr.


    Dass auch der monetäre Aspekt ein wesentlicher Punkt ist, hat sich z.B. deutlich gezeigt, als die StaPo Zürich das im Frühling erfolgreich als Druckmittel gegen die Stadtregierung einsetzen konnte.


    Im Kanton Tessin sind fixe Radargeräte signalisiert, was die Verkehrssicherheit sicher mehr beeinflusst als die Radarfallen in der restlichen Schweiz, nur lässt sich damit halt nicht soviel Geld verdienen ;)

    Mann, wechselt doch mal den Avatar, da kommt ja keine Sau mehr draus <rofl>


    Es gäbe Mittel und Wege gegen den DIlletantismus im Strassenverkehr vorzugehen und Risiken und Störfaktore zu beseitigen bzw. zu reduzieren.


    • Strengere Gesundheitskontrollen (inkl. Überprüfung der Motorik) für Fahrzeuglenker ab 50 und Menschen mit einem BMI über 35.
    • Regelmässige Überprüfung der theoretischen und praktischen Fährigkeiten (z.B. alle 10 Jahre zur Erneuerung des Ausweises entsprechende Prüfungen).
    • Obligatorische Fahrdynamikkurse für alle Autofahrer.
    • Mindestgeschwindigkeit auf Autobahnen für Personenwagen bei fliessendem Verkehr von 100 km/h auf der Normalspur und 120 km/h auf der Überholspur.
    • Strafen für Verstösse gegen das Rechtsfahrgebot.
      usw.

    Es fehlt nicht an Lösungsansätzen, sondern an der fehlenden Unterstützung durch eine entsprechende Lobby. Wenn selbst hier in einem Forum von Autofreaks diese Situation akzeptiert und sogar noch unterstützt wird, wie soll denn das im Parlament durchgebracht werden? Diese Themen sind nicht populär und tragen nicht zu einer WIederwahl bei.

    Hier werden nur die guten oder schlechten Fahrer angesprochen, die gegen die Regeln verstossen. Was aber ist mit den schlechten Fahrern, die die Regeln einhalten, sprich gar nie in die Nähe davon kommen eine Regel zu übertreten, da sie im Strassenverkehr schlichtweg überfordert sind und unsicher, unkoordiniert und kopflos durch die Gegend hötterlen?


    Ich erlebe immer wieder solche Trottel, die zwar nicht gegen das Gesetz verstossen, aber mich und andere durch ihren Dilletantismus gefärden. Da wird nichts getan, weder von der Politik, noch von der Polizei.


    Wir haben in der Schweiz bald ein ähnliches Problem, wie es z.B. in Deutschland schon länger der Fall ist, dass Politiker nicht mehr der Sache halber politisieren, sondern die Wiederwahl im Vordergrund steht. Selbstmarketing statt Volksvertretung! Da wird mal gerade eben weil's populär ist ein unrealistischer Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen (sieht ja auch gut aus, dass der Zeitplan dann vom Nachfolger immer wieder weiter hinausgeschoben werden muss, davon redet ja niemand), aber dass die Schweiz endlich die Sache mit dem Bildungsdepartement regelt, wird weiterhin herausgeschoben. Damit kann man eben nicht gross Schlagzeilen machen. In der Verkehrspolitik geht es ähnlich, da wird die Richtung eingeschlagem welche die Boulevardmedien gerade gut finden.


    Dass dieser Umstand einfach so hingenommen wird, finde ich bedenklich und unschweizerisch.

    Hehe... ich habe mich bewusst zurück gehalten, was das Tracktool betrifft. Bekanntlich habe ich ja schon mehrere Ideen in der Richtung gehabt, die nicht umgesetzt wurden. Das hat auch nicht Priorität, erst muss der S wieder auf die Strasse, es ist Sommer :)