Beiträge von orca

    Ist auch ein bisschen eine doofe Zeit Dienstag/Mittwoch nach dem 1. August. Warum nicht 31. Juli, 1./.2 August? Dann könnte man am Sonntag gemütlich rausfahren, am Abend ein paar Runden ballern, Montag Abend ein paar Runden und am Dienstag wieder zurück. So würde nur ein Ferientag draufgehen.


    Kannst ja einen Lampion mit Schweizer Kreuz, eine Schachtel bengalische Zündhölzer und eine Cervelat mit an den Ring nehmen, wenn dir der 1. August so heilig ist :D

    Die grüne Hölle ist nicht gerade ungefährlich. Besonders bei Touristenfahrten passieren oft Unfälle, da musst Du ja nicht mal selbst schuld sein. Was passiert hier eigentlich, wenn einer in Dich reindonnert? Soviel ich weiss erlischt bei den meisten Versicherungen der Versicherungsschutz auf der Rennstrecke: Klick


    Grundsätzlich ist jede Fahrt auf einer Rennstrecke ein Risiko, ob Terroristenfahrten oder Trackday spielt dabei keine Rolle. Das muss man sich so oder so bewusst sein. Vielen ist auch bei Trackdays nicht bewusst, wie es um die Versicherungsdeckung steht - und dabei ist die Autoversicherung noch das kleinste Problem. Die SUVA kürzt z.B. die Leistungen der Unfallversicherung um 50%! Das heisst wenn einer bei einem Trackday schwer verunfallt und die Heilungs- und Folgekosten ein paar 100'000 Franken ausmachen, zahlt er die Hälfte selber.


    Allerdings trifft das für die Tourifahrten auf der Nordschleife nur bedingt zu, da es sich um eine Landstrasse ohne Tempolimit handelt (ganz ohne zwar im Moment nicht, aber anyway) und die Versicherungsdeckung nicht grundsätzlich erlischt. Ich persönlich finde den verlinkten Artikel nicht besonders aussagekräftig. Keine Versicherung wird auf Anfrage sagen, dass sie Schäden bei Fahrten auf der Nordschleife deckt - ist ja klar, Versicherungen wollen erstens möglichst wenig Schäden zahlen und werden zweitens keine Aussage machen, mit denen man sie festnageln könnte. Die Antworten lassen aber darauf schliessen, dass der Einzelfall geprüft werden muss und das heisst zwischen den Zeilen, dass die Deckung nicht grundsätzlich erlischt bzw. den Versicherungen bewusst ist, dass sie je nach Fall über den Rechtsweg doch verpflichtet werden können Schäden zu zahlen. Wenn man abgeschossen wird sieht die Sache noch einmal anders aus, da ist erst mal der Unfallverursacher haftbar und der Schaden kann von ihm eingefordert werden - ob seine Versicherung das deckt oder nicht ist dann seine Sache.


    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Deckung nicht grundsätzlich erlischt, man sich aber bewusst sein muss, dass man das über die Gerichte ausfechten muss.


    Aber ja... wir sollten ja jetzt auch nicht zu sehr auf Spassbremse machen, schliesslich gilt Paragliding oder Downhillbiken auch als Wagnis, dennoch haben nicht alle Kaffeerahmdeckelisammeln als Hobby :D


    Der Nürburgring ist immer ein Erlebnis und immer eine Reise wert! Auch wenn man halt mal wegen einer Vollsperrung nicht fahren kann und warten muss, dann sitzt man ja nicht in einem weiss gekachelten Wartezimmer ohne Fenster im Neonlicht, sondern kann durch das einzig wahre Petrolhead-Mekka pilgern und allerlei interessante, kuriose und exotische Fahrzeuge bestaunen und sich mit Gleichgesinnten austauschen.

    Das ist aber die Charakteristik der Hochdrehzahl VTEC-Motoren - ist aber klar eine persönliche Präferenz.


    Mit der 4.77er-Achse ist der etwas schwachbrüstige Low-VTEC-Bereich allerdings kaum noch ein Problem, da man im zügigen Einsatz eigentlich immer im giftigen Bereich drin ist <devil>


    Der S wurde mit dem Facelift etwas ausgereifter und berechenbarer, keinesfalls aber weichgespült. Ich hatte beide Modelle und auch der 2009er mit DBW ist nach wie vor ein Lausbubenauto :D

    Ein Roadster ist ein purer, offener Zweisitzer der Mensch und Maschine zu einer Einheit verschmilzen lässt und damit ein reines Fahrerlebnis ermöglicht bei dem es in erster Linie um den subjektiven Fahrspass geht. Ein Z3/Z4 ist ein weichgespültes Hausfrauencabriolet das für den Boulevard gebaut ist, da ändert auch ein M hinter der Modellbezeichnung nichts ;) Der einzige Roadster von BMW ist der Z8, alles andere sind Barbie-Mobile :D

    Ein guter Turbo-Krümmer mit einem modernen Garret ist sicher idealer, als wenn die Hotside des Turbos in den Krümmer integriert. Das wird ja nur aus Kostengründen so gemacht. Auch bei den Nachrüst-Turbos ist die Zeit nicht stehen geblieben, was man heute bekommt ist nicht mehr einfach ein 08:15-Kit mit Gusskrümmer und irgeneinem Billiglader (also die gibt's natürlich immer noch bei Ebay & Co).


    Ich finde es schade, dass Honda von den Saugmotoren weggekommen ist, aber das sind nunmal die Zeichen der Zeit. Neben dem 2 Liter Turbo setzt Honda neu auch einen 1.5 Liter Turbo in verschiefenen Ausbaustufen an, bisher aber erst in den USA (Civic Coupé) und in Japan (Vezel/HR-V).


    Der 2.2er aus dem US-Modell hat zwar mehr Drehmoment aber leistet auch nur 240 PS und dreht nur bis 8'200. Das gleiche gilt auch für 2.4 und 2.5 Liter-Umbauten: Mehr Drehmoment, weniger Drehzahl. Aber ist es nicht eben genau das, was den S2000 ausmacht? Den "Motorradmotor", den man bis 9'000 drehen kann? Da komme ich nun wieder auf das eigentliche Thema zurück, der F20 ist ja schon ein genialer Motor, darum würde ich den in der Grauzone optimieren: Mugen-Krümmer und Metallkat, kernige Auspuffanlage und den Rest über die Optimierung von Antrieb (Achsübersetzung) und Fahrwerk/Felgen machen.

    Ein GT-R oder GTX-R von Garret z.B. wird schneller ansprechen als ein Lader ab Stange, ausser man vergleicht mit einem modernen Bi-Turbo oder den Porsche Turbo mit der variablen Ladergeometrie.


    Wie du richtig sagst, waren die Ergebnisse beim besagten Dynoday weit weg von der Realität.


    Ob man 20% oder 40% einträgt spielt kaum eine Rolle und 40% ist doch schon ordentlich.


    Ein sauber gemachter Motor - Sauger oder Turbo - hält schon. Das Problem bei den geplatzten 2 Litern (also eigentlich waren es 1.9er) war, dass die Sleeves durch das ausbohren zu dünn wurden. Ein gesleevter Motor mit Darton MID-Sleeves hält locker, den kann man sogar boosten, wenn man will.

    Ein Kompressor wird quasi nur in den Motorraum gehängt, der Riemen mit dem Motor verbunden und das war's dann. Im Idealfall wird die verdichtete Luft noch durch einen Ladeluftkühler geschickt (bei den S2000-Anbietern gehört der LLK gewöhnlich zum Kit). Ein Turbo-Umbau ist da wesentlich komplexer: Krümmer, Lader, Downpipe, dann die Dumbtube, der Lader muss zudem an den Öl-Kreisluf angeschlossen werden usw.


    Der Kompressor ist durch den Riemenantrieb zudem ein Leistungsfresser, der Turbo also effizienter, da dieser für die Vedichtung der Luft die "Abfallenergie" aus dem Abgasstrom verwendet.


    Ein Kompressor verändert die Leistungscharakteristik des Motors spürbar, man hat eher das Gefühl einen grossvolumigen Sechs- oder Achtzylinder zu fahren, da die Leistungsentfaltung linear aus dem Drehzahlkeller verläuft. Ein Turbo-Umbau kann so konzipiert werden, dass die Leistungsentfaltung des F20 erhalten bleibt inkl. VTEC-Kick, das Ganze einfach in einer höheren Leistungsregion. Auch das Ansprechverhalten ist heute besser als man das von früher kennt, wo das Turboloch noch dominiert hat und man das Gefühl hatte Gaspedal und Drosselklappe wären über ein Gummiband verbunden.


    Der Rote aus dem Konauer Amt hatte nie 280 PS, man hat da zwar viel experimentiert, aber mehr als 250-260 PS hat der nie gedrückt. Erst der neue Besitzer hat den S dann mit einem 2.5 Liter Sauger auf über 300 PS gebracht.

    Das stimmt so nicht, ein Kompressor belastet den Motor deutlich stärker als ein Turbo. Der Grund für Kompressor-Umbauten ist nur die wesentlich einfachere Umsetzung. Wenn man den F20 aufladen will, dann wäre ein Turbo-Umbau die bessere, aber auch teurere Lösung.


    Ob man sich allerdings ein Pre-Facelift, mit seinem anspruchsvollen Handling, mit 330PS zutraut (bis 40% kann eingetragen werden), muss man selber entscheiden. <nervous>

    Patrick hat damals auch Kompressor-Umbauten gemacht, er hat die Comptech-Kits verwendet. Leider geht 11:1 Verdichtung und Aufladung nicht lange gut, zumal damals noch keine Motorabstimmung über die Elektronik gemacht wurde.


    Wenn es legal sein soll, dann wird es sehr schwierig und teuer. So ein Kompressor-Umbau mit Verdichtungsreduktion kostet alleine schon gegen CHF 10'000 plus noch mal soviel für die Homologation. Eine Hubraumerweiterung auf 2.4 Liter bewegt sich im gleichen Bereich.


    In der Grauzone wäre z.B. ein Mugen-Fächerkrümmer, dieser verfügt wie der Originale über Hitzeschutzbleche und kann nur schwer als "nicht original" erkannt werden. Leistung holt man damit aber kaum, man verbessert einfach die Leistungskurve als Ganzes (vor allem im mittleren Bereich).


    Ich finde allerdings die 240PS beim S mit anderem Krümmer und Metallkat durchaus ausreichend. Den Roadster sehe ich eher als Gesamtpaket, das man punktuell optimieren kann um das Fahrerlebnis zu steigern (leichte Felgen, gutes Fahrwerk, kurze Hinterachse).

    Nein, den Dichtungen passiert nichts. Vollsynthetisches ist einfach "belastbarer", der Schmierfilm reisst auch bei starker Beanspruchung nicht ab.


    Vor 60er-Öl rate ich dringend ab, dort läuft alles über den Bypass weil der Druck zu hoch ist. 10W60 ist für Turbo-Motoren, für den B18 ist 0W40 bzw. 5W40 vollsynthetisch sicher die beste Wahl (Mobil 1 oder Liquy Moly).

    Also ich würde beim Vollsynthetischen bleiben.


    Wenn du einen hohen Ölverbrauch hast (nicht dass 1 Liter auf 1000km viel wäre), dann würde evtl. ein Öl mit einer etwas höheren Viskosität bei Betriebstemperatur helfen (also die Zahl nach dem W). Bei meinem alten S, der ab 180'000km bei etwas gröberer Gangart auch etwas Öl-Inkontinent wurde, habe ich mit 5W50 herumexperimentiert, das hat den Ölverbrauch etwas reduziert.

    Sollten eigentlich die gleichen wie beim B18C6 sein.


    Viel mehr als der Zahnriehmen macht in diesem Zusammenhang nicht gross Sinn, ausser du hast grad ein paar scharfe Nockenwellen 'rumliegen :D