Diese Entwicklung ist wirklich bedenklich. Ich sehe selber, wie achtlos mit dem Kiffen umgegangen wird. Es wird verharmlost und schön geredet.
Ich war früher (vor ca. 8 bis 10 Jahren) selber ein "Ganja-Man", aber wenn ich sehe wie heute damit umgegangen wird, dann ist das wirklich ein grosser Unterschied. Wir hatten einen gewissen Respekt davor und sind bewusster damit umgegangen und vor allem war eine gewissen Kultur damit verbunden. Man hat sich nicht einfach nur zugedröhnt, sondern das Bauen und gemeinsame Rauchen war eine Art "Ritual". Zudem war das Ziel meist, nicht zugedröhnt zu sein, sondern etwas tun zu wollen: Schreiben, Malen, Komponieren etc, jeder hat etwas produziert, wo man heute nur noch konsumiert. Viele wissen dann auch nicht wann aufhören... wenn ich von einem 24-jährigen Kiffer immer noch die alten Sprüche höre, die er schon als 16-jähriger Wannabe-Hippie rausgelassen hat, dann stimmt etwas nicht. 
Wenn ich Leute in meinem Umfeld sehe, die einfach nur noch lasche Hänger sind und ganz "lockere" Sprücke à la "Ich lass mich nicht stressen, das machen in dem Land schon genug." von sich geben, dann frage ich mich schon, wie tief ihr Finger drin ist und durch das Kiffen immer noch tiefer reingeschoben wird.