Beiträge von orca

    Es empfiehlt sich in jedem Fall den Motor nach Anpassungen abzustimmen.


    In der Regel wird das Ganze ja mit einem anderen Krümmer, grösserer Drosselklappe und optimierter Airbox gefahren und ein paar u/min mehr hält der B18C6 locker aus.


    Von daher macht es keinen Sinn das Ganze auf OBD2 zu switchen, sondern auf OBD1 zu gehen (Aufwand ist ja der selbe).

    Die Frage ist, ob es dennoch nicht günstiger käme, die Anlage von J-Specperf homologieren zu lassen, wenn man gleich ein paar Interessenten hat.


    Wenn man vier auf einmal bestellen würde, könnte man mit J-Specperf sicher aushandeln, dass man das Gesamtpaket (Auspuff und Homologation) zu einem guten Preis bekommen würde.


    Die Vorteile liegen auf der Hand, der Preis ist 200 tiefer als eine Invidia und man hat etwas japanisches darunter und nicht irgend eine taiwanesische Marke ;)

    Fehlende Schutzbleche werden von der MFK nicht bemängelt. Gerade beim wechseln der Radlager wäre das Entfernen praktisch "unsichtbar" gegangen. Der Vorteil wäre, dass die Hitze sich weniger staut.


    Ich hätte jetzt ein Switch auf OBD1 gemacht, dann hättest du dir die Mühe mit den Lambdasockeln sparen können. Bei einem Edelstahlkrümmer kann das Aufschweissen von Lambdasockeln problematisch sein.


    Bin gespannt, wie's weiter geht :thumbsup:

    Grundsätzlich ist 13:1 zu hoch für einen Motor, der sonst nur Bolt-ons hat bzw. unnötig, da du das Potential nicht ausschöpfen kannst und die eigentlich nicht brauchst.


    Der Block ist aber nun 'mal da und es geht in dem Fall drum, einen vernünftigen Kompromiss zu finden.


    Unter diesen Umständen würde ich aber klar auf einen weniger extrememen Ansaug setzen. Der Toda/Tegiwa 4-2-1 ist eher peaky ausgelegt, da würde ich nicht auf einen zu grossen Ansaug setzen, damit verlierst du untenrum zuviel Drehmoment und hast obenrum aufgrund der milden Nockenwellen zu wenig Vorteile.


    Ansaugseitig würde ich auf eine Edelbrock Performer X mit einer 65er Klappe setzen, Auspuffseitig auf eine 60er-Anlage oder 63.5mm MSD und 60mm ESD setzen. Mit letzterer Kombination hast du einen Vorteil obenrum, weil du die heissen Abgase schnell vom Motor wegbringst, verlierst aber im mittleren Drehzalbereich weniger Drehmoment - sicher ein kluger Kompromiss.

    Hab's mal kurz durchgerechnet, bei einem 250PS Sauger wären es bei gleichem Benzindruck und 80% max. Auslastung 413cc. Wenn man 370er nimmt, müsste man den Benzindruck um 0.7 Bar erhöhen, bei 440ern hätte man bei gleichem Benzindruck 75% Duty Cycle.


    Wenn man bedenkt, dass die Buddy Club Spec V bei komplett aufgebauten B18 mit 12.5:1 zwischen 260 und 270PS gebracht hat, dann ist es sicher nicht verkehrt Reserven bei den Düsen zu haben.


    Schade, dass 13:1 verbaut sind, die werden gewöhnlich nur bei Drag-Fahrzeugen verwendet. Mehr als 12:1 oder allerhöchstens 12.5:1 hätte ich nicht genommen. Bei der Leistung nehmen sich die nicht viel (schon weil man bei 13:1 die Zündung zurücknehmen muss), aber zwischen Kolben und Ventil ist da noch etwas mehr Platz und wenn man den Kopf einmal planen muss wird die Verdichtung bei 13:1 schon fast astronomisch :D


    Was du zu Kopf und Wellen auch noch nehmen kannst wäre eine Einzeldrosselanlage und das Ganze dann auf E85 abgestimmt <rocker>

    Irgendwie ist das Ganze weder Fisch noch Vogel und das geplante Setup ist nicht zu Ende gedacht.


    Du hast einen "extremen" Block, willst einen "extremen" Ansaug und der Kopf dazwischen soll original bleiben?


    13:1 erfordert konsequenterweise scharfe Nockenwellen und einen scharfen Kopf, der das Gemisch auch durchlässt.


    Wenn du eine 74er-Klappe und Ansaugbrücke mit 13:1 verwenden willst, dann würde ich Buddyclub V mit einem bearbeiteten Kopf und 440er Düsen empfehlen. Das ganze mit einer 2.5 Zoll-Anlage und sauber abgestimmt mit einer 9000er Redline.


    Das Setup ist gut für ca. 240 bis 250PS peak gut, allerdings wirst du bis 6000 u/min kaum einen Unterschied zu einem milden Setup spüren, die Musik spielt zwischen 6000 und 9000.


    Dabei gilt es zu Bedenken, dass so etwas keineswegs problemlos läuft. Der Kopf ist wesentlich stärker beansprucht und der Ventiltrieb sollten alle 20'000km überprüft werden, bei Rennstreckeneinsatz je nachdem früher.


    Extreme n/a-Setups sind zwar geil, aber du musst dir bewusst sein, dass du dich permanent am Limit bewegst und kaum Toleranzen hast. Wo bei einem normalen Motor ein Verschalter vielleicht zu krummen Ventilen führt hast du bei einem 250PS B18 einen kapitalen Motorschaden und kannst CHF 10'000 in den Wind schreiben. Der Motor wird extrem anfällig, wo du einen mild getunten B18 bei 35 Grad Aussentemparatur problemlos prügeln kannst ist bei einem extemen Setup schon Vorsicht geboten.


    Wie gesagt, der Block an sich ist schon extrem und als eigentliche Konsequenz müsste der Rest darauf angepasst werden, aber du solltest dir bewusst sein, was du machst und dass die Maschine dann eine deutlich sorgfältigere Handhabung bedarf.

    Stell's in die Mitte ;)


    Hinten weicher als vorne ergibt mehr untersteuern, ist zwar sicherer, aber bei 'nem Fronttriebler sollte ja das Heck auch ein bisschen arbeiten.


    Es gibt keine Einstellung, die generell "am besten" ist, kommt immer auf Fahrstil, Erfahrung und persönliche Präferenzen an.

    Reihensechser mit Turbo aus "Asien", da gibts nur zwei: Supra oder Skyline ;)


    Ansonsten sehe ich bei deiner Auflistung keine Linie, die man für eine konkrete Empfehlung gebrauchen könnte: zwei Bayern, ein Japaner und ein Koreaner <amkopfkratz>


    Viel wichtiger wäre, welche Ansprüche du an ein Auto hast: Brauchst du etwas für den Boulevard um Schnecken aufzureissen? Oder doch eher Ausweisroulette auf der Autobahn? Etwas zum cruisen? Fahrspass pur?

    Schon heftg, wie's das alte Kistli zusammenfaltet <what>


    Ich denke das hat nichts mit Honda zu tun, ist ja klar, dass in den letzten 20 Jahren die aktive und passive Sicherheit verbessert wurde.