Irgendwie ist das Ganze weder Fisch noch Vogel und das geplante Setup ist nicht zu Ende gedacht.
Du hast einen "extremen" Block, willst einen "extremen" Ansaug und der Kopf dazwischen soll original bleiben?
13:1 erfordert konsequenterweise scharfe Nockenwellen und einen scharfen Kopf, der das Gemisch auch durchlässt.
Wenn du eine 74er-Klappe und Ansaugbrücke mit 13:1 verwenden willst, dann würde ich Buddyclub V mit einem bearbeiteten Kopf und 440er Düsen empfehlen. Das ganze mit einer 2.5 Zoll-Anlage und sauber abgestimmt mit einer 9000er Redline.
Das Setup ist gut für ca. 240 bis 250PS peak gut, allerdings wirst du bis 6000 u/min kaum einen Unterschied zu einem milden Setup spüren, die Musik spielt zwischen 6000 und 9000.
Dabei gilt es zu Bedenken, dass so etwas keineswegs problemlos läuft. Der Kopf ist wesentlich stärker beansprucht und der Ventiltrieb sollten alle 20'000km überprüft werden, bei Rennstreckeneinsatz je nachdem früher.
Extreme n/a-Setups sind zwar geil, aber du musst dir bewusst sein, dass du dich permanent am Limit bewegst und kaum Toleranzen hast. Wo bei einem normalen Motor ein Verschalter vielleicht zu krummen Ventilen führt hast du bei einem 250PS B18 einen kapitalen Motorschaden und kannst CHF 10'000 in den Wind schreiben. Der Motor wird extrem anfällig, wo du einen mild getunten B18 bei 35 Grad Aussentemparatur problemlos prügeln kannst ist bei einem extemen Setup schon Vorsicht geboten.
Wie gesagt, der Block an sich ist schon extrem und als eigentliche Konsequenz müsste der Rest darauf angepasst werden, aber du solltest dir bewusst sein, was du machst und dass die Maschine dann eine deutlich sorgfältigere Handhabung bedarf.