Beiträge von orca

    Die Aussagen in den vorhergehenden Beiträgen waren ja die, dass Crash Recorder detailierte Profile über das Fahrverhalten zulassen und dem ist nicht so, weil eben nur Längs- und Querbeschleunigung registriert werden. Von daher sehe ich da keine Gefahr.


    Man muss auch den wirtschaftlichen Faktor anschauen, Versicherungen würden wohl kaum solche einen Aufwand und Kosten für komplexe Recorder betreiben nur um die Junglenker auszuspionieren. Die wollen möglichst billige Geräte, die genau nur das können, was man für die Abklärung der Unfallursache braucht. So ein Crash Recorder kostet die Gesellschaft vielleicht 20 Stutz und bei dem Preis liegen wohl keine Mikrospeicher drin :)

    Natürlich wird stetig aufgezeichnet, die Daten aber, wenn kein Unfall passiert, nach 30 Sekunden wieder gelöscht. Gespeichert wird das eher nicht. Ich bin zwar kein Informatiker, aber wenn man über Jahre hinweg sämtliche Daten in einer so kleinen Box speichern könnte, wieso haben denn die Fahrtenschreiber von LKWas wesentlich grössere Speichermedien? Abgesehen davon haben wir in der Schweiz ein Datenschutzgesetz, welches die Erstrellung solcher Profile verbietet und wenn eine Versicherung dennoch Versichertenprofile erstellen sollte, würde eine Kürzung im Schadenfall aufgrund solcher Daten vor Gericht nicht Stand halten.

    Ich glaube es ist allen klar, dass Versicherungen nicht karitative Einrichtungen sind, die aus humanütären Gründen handeln. Schlussendlich geht es darum mehr Prämien zu kassieren als Schäden zu bezahlen, das ist auch ohne Crash Recorder der Fall.


    Es ging mir mit meiner Aussage nur darum, dass die Versicherung mit den Daten des Crash Recorders nichts anfangen kann, ausser im Schadenfall, denn die Längs- und Querbeschleunigung sagt ja für sich nichts aus.

    Grundsätzlich ist die Diskussion sicher legitim, aber meines Wissens halten die Crash Recorder nur Längs- und Querbeschleunigung fest, nicht aber die Geschwindigkeit. Letzteres wäre nur über ein GPS-Signal möglich und ich bezweifle, dass so ein Gerät irgendwo unter der Rücksitzbank GPS-Empfang hat.


    Der Vorteil für die Versicherung ist sicher in den Fällen zu suchen, wo die Unschuld anhand der Daten aus dem Crashrecorder bewiesen werden kann. Wer selber schon mal das Theater bei einer Auffahrkollision oder einem Parkrempler erlebt hat, weiss was ich meine. Ich kenne auch Fälle wo auf einem Parkplatz ein Fahrzeug in ein stehendes anderes Fahrzeug gefahren ist und die fehlbare Fahrerin dann behauptet hat, es wäre umgekehrt gewesen. Mit dem Crashrecorder hätte man dort einfach beweisen können, dass man sich nicht bewegt hat.


    Hier noch ein Artikel, den ich zu dem Thema gefunden habe: Crash Recorder in der Praxis

    Raser UND Lärmverursacher bitte... ich finde es wirklich angemessen, einen solchen Delinquenten (der sich innerorts an die 50 hält) mit über 70 Sachen durch ein Dorf zu verfolgen, damit man dann laut hupend und gestikulierend zeigen kann was der für e Saucheib ist :D


    Wie muss es da wohl dem armen lsgang gehen, wenn er noch ungerechter behandelt wird :|

    Dabei muss man gar nicht so übertreiben um angehüpelet zu werden. Ich werde jeweils schon korrigierend mit Hupe und Lichthupe auf meine Raserei aufmerksam gemacht wenn ich mi 90 im 80er unterwegs bin <rofl>

    Der Motor ist nicht zum bremsen da, dafür hat ein Auto - man glaubt es kaum - B R E M S E N ;)


    Dass ein Händler einen solchen Blech erzählt :rolleyes:


    Natürlich soll man vorausschauend fahren und den Wagen rollen lassen, aber gezielt den Motor als Bremse einsetzen ist Blödsinn.


    BTW: Zwischengas beim Runterschalten bzw Rev-Matching macht man nicht wegen der Kupplung, sondern um den Motor zu entlasten.

    Klar, passieren kann immer etwas. Aber da ist es in der Schweiz so, dass wir bei Unfällen sehr gut abgedeckt sind (90%). Lücken entstehen bei Invalidität durch Krankheit, da ist man theoretisch nur 60% abgedeckt (in der Praxis ist die Abdeckung jedoch meist höher) und dieses Risiko ist bei Jungen vernachlässigbar.


    Aber ja, wie du sagst... wir dringen hier in Galaxien vor, die nie in Junger gesehen hat <kitt>

    und das hier fast alle pro 3a sind und contra versicherungen wird daher kommen das die meisten banker sind ;)


    Ich kenne beide Seiten und damit auch alle Argumente. Ich habe mich detailiert mit dem Thema befasst und sogar statistsiche Kennzahlen zuhilfe genommen um die Wahrscheinlichkeit einer Invalidität und damit die Notwendigkeit einer Risikoabsicherung abzuschätzen.


    Fakt ist, dass nicht soviele Leute eine riesen Lücke haben, wie einem Versicherungsberater und "unabhängige" Finanzberater glauben machen wollen. Dazu kommt, dass bis 40 die Invaliditätsquote sehr tief ist. Zudem nimmt die Zahl der Langzeitinvaliden durch die verstärkte Wiedereingliederung stetig ab.


    Gerade junge Leute wollen vielleicht mit 30 oder 35 eine Wohnung oder ein Haus kaufen und da ist es wichtig, dass keine Rückkaufsverluste entstehen.


    Eine Lebensversicherungspolice mit integriertem Sparteil macht da Sinn, wo ein Pensionskassenvorbezug für den Erwerb von Eigenheim getätigt und die Vorsorgelücke bei Tod oder Invelidität dadurch vergrössert wird, die Bank eine indirekte Amortisation verlangt (und akzeptiert) UND das Budget einer jungen Familie nicht durch zusätzliche Amortisationskosten belastet werden soll.


    Allgemein sollte bei einer Familie die Lücke des Hauptversorgers angeschaut werden, da macht eine Absicherung ganz klar Sinn. Aber die Leute hier im Forum sind eher unter 30 und da kann man getrost auf die Bank setzen und wie gesagt, auch das nur im Kontext mit kurz- und mittelfristigem Sparen.


    Aber ja... vielleicht gehts da auch nur um die Frage wie man die Lebenshaltungskosten reduziert und da ist Bier einem Pina Colada sicher vorzuziehen - das sollte aber ein Hetero von Natur aus so machen. Dazu kommt, dass man Frauen keine Drinks spendieren muss ;)

    OK, wenn er das gratis nebenbei für Bekannte macht ist das etwas andres. Es gibt auch Firmen, die sich als unabhängig bezeichnen, dies aber faktisch nicht sind.


    Trotzdem stimmen die Aussagen so wie sie hier wiedergegeben wurden nicht, punkto Rendite ist Bank und Versicherung gleich.


    Meine Empfehlung bei der Vorsorge ist klar das Sparen auf der Bank und Risiken deckt man (wenn nötig) über eine Risikopolice.

    Mit der Lebensversicherung gibts inzwischen viele Ausnahmen und möglichkeiten. habe mich mit einem unabhängigen finanzexperten zusammengesetzt und jetzt eine ziemlich schlaue lösung diesbezüglich.. im Gegensatz zur Bank ist halt die rendite höher und du kannst das ganze auch noch von den steuern abziehen.


    Ich muss immer schmunzeln, wenn sich einer als "unabhängig" bezeichnet, schlussendlich wird einem so ein "Unabhängiger" immer eine Versicherung andrehen weil dort die Provisionierung viel höher ist (eine volle Dritte über 30 Jahre bringt dem Verkäufer je nach Versicherungsgesellschaft zwischen 4000 und 6000 Franken Provision).


    Es gibt Lebensversicherungen, die schon relativ früh einen Rückkaufswert haben, das sind aber keine Fondspolicen, sondern klassische Varianten. Fondspolicen haben je nach Wirtschaftsverlauf erst nach 10 bis 15 Jahren einen positiven Rückkaufswert und verursachen bei einem Bezug vor Ablauf einen Teilrückkaufsverlust.


    Dazu kommt, dass auch Banken Fondslösungen bieten und die sind mindestens genau so gut, was die Rendite betrifft, wie Fondspolicen.


    Und zu guter Letzt spielt es im Hinblick auf die Steuern keine Rolle ob Bank oder Versicherung, die Abzugsmöglichkeiten sind identisch.