Beiträge von orca

    Zitat

    Original von Phoenix
    ja genau, in schätzungsweise 2 % der fälle.... und ansonsten nein, es interessiert mich nicht, dass käthi krank und die katze gestorben ist, oder was es zum nachtessen gibt oder dass er in 3 minuten ankommen wird oder dass die schlampe aus der babykleierabteilung wieder getratscht hat und und und


    Also bei mir ist das in ca. 70% der Fälle so - man kann das ja auch ein bisschen steuern


    Das Getratsche höre ich nicht, dafür habe ich...



    .. und damit eigenen Sound, eigene Videos, Internet <cool2>


    Irgendwie merke ich aber, dass das auch eine Sache der persönliche Präferenzen ist, deshalb verstehe ich auch Phoeanix sehr gut, ich denke entweder man ist für ÖV gemacht, oder eben nicht. Wenn das nicht der Fall ist kann man noch so viele Vorteile aufzählen, man bleibt beim Auto.

    Ich hasse Auto fahren <fire>


    Den Idioten im Strassenverkehr ist man ausgesetzt und muss reagieren, wo man dem "Zoo" im ÖV kann man recht gut passiv ertragen und die Zeit mit einem guten Buch, einer Zeitung, beantworten von Mails, surfen im Internet etc. nutzen.


    Das mit den drei Wildfremden im Abteil ist schon so, aber diese können ja teilweise auch sehr interessant sein <sabberlappen>

    Nun, in einem Forum voller Automobilfetischisten ist das vielleicht ein etwas befremdlich wirkendes Thema aber ich dachte ich will euch einmal ein wenig am alltäglichen Wahnsinn in Bus und Zug Teil haben lassen. Man sagt ja "alle reden vom öffentlichen Verkehr, aber keiner traut sich" - da ist wohl etwas falsch verstanden worden, aber das ist ein anderes Thema.:)


    Ich bekenne mich ein GA zu besitzen und nicht mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Angesichts der aktuellen Lage auch Schweizer Strassen könnte man das fast schon als Privileg betrachten: keine Staus, keine Blitzer, keine Cops. Allerdings hat auch der ÖV Schattenseiten, die allerdings mit etwas Humor teilweise sogar fast amüsant wirken.


    Wir Schweizer sind ja Weltmeister im Zug fahren. Nirgends auf der Welt wird soviel Zug gefahren wie hier. Was aus ökologischer Sicht durchaus sinnvoll ist, mutet teilweise schon fast wie ein Darwin-mässiger Feldversuch an, der die Fortschritte der menschlichen Evolution aufzeigen soll. Dieser ist allerdings schwer erkennbar, so könnte es auch an einem belebten Samstagvormittag in der Serengeti zu und her gehen - Löwen und Gazellen.


    Get in the Ring! Der Anpfiff der Partie "Gesellschaft vs. Wahnsinn" findet morgens am Kaffeetresen statt, nach den ersten harten Pässen findet dann der erste Bodycheck beim Einsteigen in den Zug statt. Die Türe öffnet sich und der frei werdenden Öffnung steht eine ungleich grössere Menschenmasse gegenüber. Allerdings weiss diese Masse nicht, dass sie soviel grösser ist, weshalb sie dann auch versucht in ihrer vollen Grösse auf einmal in den Zug zu kommen. Die Leute haben panische Angst, dass sie keinen Sitzplatz mehr ergattern könnten, dabei hat es – wie jeden morgen – genügend freie Plätze für jeden. Aber halt! nicht alle sind so. In diesem Getümmel gibt es doch immer mindestens ein Beta-Weibchen das eher eingeschüchtert als sozial zig Leute vorlässt. Das ist dann quasi die langsamste Gazelle, die bereits schon den Atem des Löwen im Genick spürt.


    So geht es also dann eingepfercht in 4er Abteils durch den Morgen, eine Ideale Gelegenheit für Männchen und Weibchen sich zu beschnuppern – diskret wie wir Schweizer sind würde das offiziell natürlich niemand zugeben aber dem genauen Beobachter entgeht das keineswegs. Diese Phase könnte man als die Ruhe vor dem Sturm bezeichnen. Angekommen im Hauptbahnhof Zürich – von Eingeborenen liebevoll HB genannt – gleicht das Aussteigen aus dem Zug einem Sprung in einen reissenden Fluss. Augenblicklich wird man mitgerissen und die Masse schiebt einen langsam aber sicher da hin wo man will (ok, die meisten, beim Beta-Weibchen muss ich das stark bezweifeln). In der modernen Zeit gibt es zum Glück die Möglichkeit dieses Treiben mit einem selbst gewählten Soundtrack zu unterlegen. Die Spezies der Pendler ist wie es scheint von Geburt an mit Ohrstöpseln ausgerüstet, jeder trägt sie. Meistens in Weiss von einem Hersteller der offenbar gerne Äpfel ist. Dies kann aber zu seltsamen Gedanken führen… Da frage ich mich plötzlich - beflügelt von irgend einem Punk-Rock Song, der gerade direkt in mein Hirn geblasen wird – was wohl passieren würde, wenn ich aus der Masse ausbrechen und wie eine Mischung aus Angust Young und Johnny Rotten wild rumhüpfen, headbangen und dabei Luftgitarre spielen würde… Schliesslich lasse ich es dann doch sein und schwimme weiter mit dem Strom und da plötzlich Schock! das Unfassbare. Da stehen doch tatsächlich ein paar Aargauer auf der linken Seite der Rolltreppe - das Gefüge ist erschüttert! Schnell werden aber die Fehlbaren mit bösen Blicken und notfalls mit roher Gewallt in Form von Schulterstupsern auf die rechte Seite bugsiert und der Flow ist wieder hergestellt… Schliesslich erreiche ich tief im Untergrund meine S-Bahn in welcher dann noch tiefer in die Seele unserer Gesellschaft eingedrungen wird, weil mittlerweile alle sozialen Schichten vertreten sind. Leicht verrottete Indivduen, das Frühstücksbier griffbereit, krasse Räuber-Rapper die mit ihren Handys (vom Discounter, ohne Abo für 39.95) Bushido und andere angesagte Songs von Bravo Hits 64 den ganzen Zug unterhalten, Switzerlands-Next-Topmodel für Anfänger sind auch da und sonst das ganze Spektrum von Exoten die einem den Tag versüssen.


    Nach einer Fahrt durch die Katakomben der Stadt erreicht man schliesslich dann sein Ziel und Angesichts dieser Odyssee im Weltraum ist das Ankommen im Büro eine reine Wohltat: Welcome home!

    Gute Sache, klingt interessant!


    Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.


    Erfahrungswerte vom EP3 gibt es zwar für ein komplettes Auto mit Zelle, aber keine Ahnung inwiefern die mit der von dir angewandten Methode vergleichbar sind und ich weiss da auch nicht was die einzelnen Teile wiegen.

    Zitat

    Original von tripleP
    Und ich denke nicht das Du einem Metallbauer sagen kannst wie man das macht und wie lange das eine solche Arbeit dauert ;)


    Wenn ein Metallbauer aus dem Baugewerbe mir einen wesentlich höheren Preis nennt, als der offizielle Preis eines Anbieters aus der Maschienenbranche, dann ist das auch nicht relevant. Für mich als Konsument zählt letztendlich der Kaufpreis.

    OK, wenn man eine "kleine" Moroso Stahlwanne offiziell für 300 kriegt ist das etwas anderes.


    Bisher haben wir nur von der NASA-Ölwanne für 500 Franken geredet und die 200 Franken bringen da im Endeffekt keine Vorteile, auch wenn man in der Theorie und auf dem Papier diverse Zusätze aufführen kann, auf die Praxis hat das keinen Einfluss.

    Das ist lange her, 2001 oder so, hat er Nnomo einen Autrag gegeben der dann nicht oder nur teilweise ausgeführt wurde bzw. nicht annähernd in der vereinbarten Qualität. Das Ganze wurde damals gerichtlich geregelt.


    Wie aber Nnomo heute arbeitet kann ich nicht sagen.

    Zitat

    Original von Jones


    na das ist doch mal ein wort vom fachmann! worüber diskutieren wir dann überhaupt? <rotaeye>


    Baubranche ist nicht gleich Maschinenbranche. ;) Der Umbau kostet 300 Franken - offiziell, kein Spezialpreis, von einem Fachmann, der solche Sachen baut. Das ist eine Einsparung von 200 Franken gegenüber der Moroso Wanne. Die Moroso ist also fast 70% teurer.


    Wenn Aussagen immer wieder in Frage gestellt werden, ist es kein Wunder, dass man sie 10x präzisieren muss. Zudem frage ich mich, warum man mitliest, wenn man a) nichts mit dem Thema zu tun hat und b) sich daran stört, das gewisse Punkte genauer besprochen und präzisiert werden.

    Ich habe festgestellt, dass die Temparaturangaben am Ölfilter oder Kopf immer höher sind, als wenn man an der Ölwanne misst. 140 in der Ölwanne würde wohl ca. 150 Grad effektiv da bedeuten wo das Öl schmiert.


    Zitat

    Original von Jones
    bei einem time-attack run fährt man wohl mehr am limit, als wenn das auto 24std halten muss. daher sind auch die kurvengeschwindigkeiten und somit die G-Werte höher, was dann wohl eben doch für so eine ölwanne spricht...


    Ich spreche nicht ausschliesslich von Langstreckenrennen (30 Minuten bis 24 Stunden). Die Strecken auf welchen die UK Time Attack gefahren wird sind sehr gut mit denen vergleichbar die wir hier auf dem europäischen Festland haben und dass ein Procar2000-Auto weniger am Limit fährt als ein UK Time Attack Auto glaube ich weniger, da die ja nach WTCC-Reglement aufgebaut sind und sicher höhere Kurvengeschwindigkeiten erreicht. Zudem wird normalerweise bei Time Attack nicht 30 Minuten am Stück gefahren.


    Es geht hier nicht um Schwarz und Weiss, sondern um alle Pro- und Contra-Argumente, die dem Interessierten die Möglichkeit geben abzuwägen, was man will - das soll schliesslich der Sinn einer solchen Knowledge-Datenbank sein.

    Zitat

    Original von dc2
    Ich hatte letztes Jahr in Anneau du Rhin nach ca 3-4 Runden gut 140 grad.
    Beim Normalen fahren hatte ich immer so 120 grad.


    Wo misst du die Öltemparatur?


    Fabian, ISA-Racing bietet komplette Kits, ich würde die mit Stahlflex-Leitungen und ein Thermostat nehmen. Greddy bietet auch ein Kit an (obwohl ich so etwas nicht unbedingt aus Japan beziehen muss).


    Marco, wie gesagt, mit einem Ölkühler hat man auch mehr Öl im Kreislauf und ein kaputter Ölfilter ist ja auch keine Standardsituation. Zudem muss man sehen, dass der Schnorchel, der das Öl ansaugt bei der Moroso nicht modifiziert wird und man also gar nicht die volle Kapazität nutzen kann.


    Die Belastung bei einem 24h Rennen ist doch wohl sehr viel höher, da hier anders als wenn man immer nur ein paar Runden draussen ist Ölverbrauch etc. eine sehr grosse Rolle spielt.


    Die Erfahrung spielt sicher eine Rolle, da in den Jahren verschiedene Probleme auftreten, die gelöst werden müssen. Davon profitierst du ja schlussendlich auch bei den Motoren die du bei Kaps machen lässt. Auch die Erfahrung von Kaps ist im Bereich Motorenbau ist beachtlich. Soviel ich weiss ist er aber nicht auf Honda spezialisiert. Zudem setzt er selber ja keine Fahrzeuge ein, er baut nur die Motoren für Rennteams. Ich schätze er empfiehlt die Moroso, weil er durch Austrian-Type-R auf die aufmerksam geworden ist und er selber keine Möglichkeit hat, die OEM Wanne zu modifizieren - das bedeutet aber nicht, dass die günstigere Variante nicht weniger effektiv wäre.


    Ich esse gerne Chinesisch und wenn mich einer fragt, dann sage ich ihm auch, dass Chinesisch super sei - das heisst aber nicht, dass Mexikanisch oder Italienisch schlechter wären :)

    Zitat

    Original von PEZZO
    Ich arbeite im Metall Gewerbe und kan sagen, nur unter Kollegen kriegt man für nur 100-200chf Bleche eingeschweisst.. ;)


    Für den K20 gibt es eine Lösung die eingeschraubt wird, die kostet ca. 150 Franken. Bei der B-Serie sind 200 vielleicht ein bisschen tief angesetzt, aber es kostet maximal 300, sicher keine 500 ;)



    Zitat

    Original von Kamikaze
    Nicht zuletzt und dank einer solchen Ölwanne mit Mehrvolumen wurde ein Motorenschaden an einem meiner Civics mit grosser Wahrscheinlichkeit verhindert (in Bresse - wer das Foto vom rauchentwickelnden H22 EG auf der Zielgeraden gesehen hat weiss warum.... ) .


    Ein andermal hätte ein Motorschaden mit ziemlicher Sicherheit ( GP Strecke Nürburg ) verhindert werden können.


    Ich gebe dir vollkommen recht Marco, deine Motorschäden hätten vermieden werden können, wenn du nicht mit der originalen Ölwanne gefahren wärst. Diesen Zweck hätte aber auch eine modifizierte Wanne erfüllt ;)


    Zitat

    Original von Fabian
    Eine so diffamierende Aussage von jemandem, der nicht professionell Rennsport betreibt...!? Als Hinweis: Dixon lebt in England und fährt im Rahmen der UK TimeAttack, einer der im Moment populärsten jungen Rennserie.


    Auch wenn es vielleicht etwas überspitzt rüber kam ist doch Time Attack nichts anderes als Runden gegen die Stoppuhr zu fahren, das ist nicht vergleichbar mit Rundstreckenrennen wo das Material 30 Minuten bis 24 Stunden Dauerbelastung aushalten muss. Kann sein, dass Time Attack in England gerade angesagt wird, auf dem europäischen Festland ist das aber eher auf Stufe Slalom, das ist ja auch ein Zeitfahren und da gibt es bei uns höchstens Semi-Professionelle Serien und so ist für mich Time Attack in unserem Umfeld auch einzustufen.


    Auch dir gebe ich jedoch vollkommen recht, ich betreibe nicht professionellen Motorsport, keiner hier drin tut das. Hier drin bewegen sich ausschliesslich Sportfahrer, die das "just for fun" betreiben ;)


    Ich hatte von etwa vier Jahren einen Moroso da und hab sie weiter verkauft, weil ich den Sinn nicht gesehen habe und auch heute nicht sehen. Wir reden hier über "Schutz vor Motorschäden" und teuren Ölwannen, aber wer von euch fährt mit einem Ölkühler? Die Wenigsten! Also bevor man hier für die Moroso argumentiert wird, sollte man sich vielleicht fragen, warum man nicht zuallererst einen Ölkühler empfielt, die 200 Franken Aufpreis würde man besser als Anzahlung für eien Ölkühler investieren (da hat man auch gut einen Liter Öl mehr im System).


    Ebenfalls sinnvoll ist eine Anpassung der Kurbelgehäuseentlüftung, so kann der Ölverbrauch reduziert werden usw.


    Wir reden hier über Details und vergessen die Big Points auf die es bei einem rennstreckentauglichen Auto an kommt. Wir alle hier sind Laien, deshab finde ich Input von Profis, die auf eine lange Erfahrung zurück blicken können wichtig, wichtiger als irgendwelche im Internet aufgeschnappte nicht verifizierbare Zitate, Vermutungen und Rückschlüsse die wir als Laien ziehen - Theorie und Praxis sind verschieden, immer, das ist eine Tatsache.

    Zitat

    Original von Fabian
    Dixon fährt professionell TimeAttack-Rennen, ich denke also er weiss von was er spricht ;)


    Ich die Aussage betreffend des Motorschadens nicht nachvollziehen, dass dieser durch die Ölwanne verursacht worden ist, kann lediglich als Vermutung eingestuft werden - ich behaupte jetzt einmal frech, dass dies nicht zutrifft und da einfach mehrere Faktoren zusammen gespielt haben.


    Mir persönlich sind Referenzwerte aus dem Rundstreckensport wichtiger, als die Aussage irgend eines Amis, der ein paar Runden gegen die Stoppuhr fährt. Da wiegen die langjährige Erfahrung mehrerer Profi-Teams, die Fahrzeuge in Langstreckenrennen - unter Anderem in der grünen Hölle - einfach mehr.


    Meine Meinung ist, dass man das Geld da einsetzt, wo es am meisten bringt. Ich gehe davon aus, dass alle hier ein begrenztes Budget haben und die 200 bis 300 Franken Aufpreis kann man in einem anderen Bereich sinnvoller einsetzen.

    All diese Massnahmen sind aber unnötig, da eine modifizierte Ölwanne ihren Zweck erfüllt ;) Und kommt jetzt nicht mit irgendwelchen Theorien, so modifizierte Ölwannen werden am 24h-Rennen auf der Nordschleife eingesetzt, der härtesten Rennstrecke der Welt und da wird bewiesen, dass die hier in der Theorie sehr gut klingenden Argumente für die Moroso in der Praxis nicht relevant sind.