Beiträge von orca

    Für den CU2 gibts legal FOX, TSS F1 und Bastuck. Den Sound der ersten zwei findest du auf Youtube - mir persönlich gefällt der FOX-Sound besser. Die Bastuck habe ich auf dem Accord noch nie gehört, die klingen aber normalerweise auch sehr gut.


    Ohne Beiblatt gibts noch Tanabe oder Mugen, Soundclips findest du auch auf Youtube.

    Also ich finde 4'500 bis 5'000 nicht zuviel für einen 95er mit den Kilometern, MFK und in Top-Zustand.


    Wenn du jemanden findest, der ein Coupé will, zahlt der das auch.


    Hat nicht Zoatec ein Gutachten für den B16 machen lassen? <amkopfkratz>

    Mit einem Wärmetauscher habe ich ein Modul gemeint, das in zwei separaten Kreisläufen permanent von Kühlflüssigkeit bzw. Öl durchströmt wird. Das Kühlwasser wärmt das Öl schneller auf und kühlt es gleichzeitig runter, wenn das Öl heiss wird. Deshalb ist es ein Wärmetauscher und kein Ölkühler (der meist im Luftstrom hängt). Letzter ist effizienter, wenn er gross genug gewählt wird. Zudem ist der Wasserkreislauf unabhängiger vom Ölkreislauf, wird quasi in Ruhe gelassen.


    Von genau einem solchen "Modul" habe ich gesprochen. Der Wärmertauscher regelt den gesamten Wärmehaushalt von Wasser und Öl. Wenn die beiden Kreisläufe separat laufen würden, würde auch die Warmlaufphase verlängert und damit der Verschleiss erhöht.


    Ein externer Öl-Kühler ist zwar effizienter, aber dem Kreislauf wird wie gesagt eine Schwachstelle hinzugefügt, da der Öl-Kühler über eine Sandwichplatte eingebunden wird. Es gibt verschiedene Fälle, wo sich diese Sandwichplatte gelöst hat, vor allem im Rennstreckeneinsatz, was im schlimmsten Fall einen Motorschaden nach sich ziehen kann. Zur Aussage "wenn der Öl-Kühler gross genug gewählt wird" muss man hinzufügen, dass zu gross auch nicht gut ist. Ich kenne Leute, die mussten die Öl-Kühler bei kaltem Wetter ankleben, weil das Öl nicht mehr auf Temperatur gebracht werden konnte :)


    Warten wir einmal ab, welche Erfahrungen dann in der Praxis gemacht werden. Gut möglich, dass die Öl-Temparaturen gar kein Problem sein werden.


    Zum Getriebe... ich gehe auch davon aus, dass das Getriebe das gleiche ist, die Gesamtübersetzung wurde zwar um 7% reduziert und zudem ist gegenüber dem FK2 ein leichteres Schwungrad verbaut, das sollte aber keinen Einfluss drauf haben, dass Gänge rausspringen. Wenn es ein Problem gibt, dann ist es sicher gut, dass der neue Type R in den USA schon ein paar Monate auf der Markt ist, dann dürfte die Verbesserung bei unseren Modellen bereits bald mit einfliessen.

    Wie wird das Öl dann runtergekühlt? Ist wenigstens ein Wärmetauscher zum Kühlwasser an Bord?


    Dazu schreibt Honda:


    Die fortschrittliche Wärme-Management-Technologie stellt sich den Herausforderungen eines hohen Verdichtungsverhältnisses von 9,8:1 und der Turboaufladung. Die Ladeluft wird durch einen Hochleistungs-Ladeluftkühler gekühlt, während der Zylinderkopf über einen zweiteiligen wassergekühlten Abgaskrümmer verfügt, um Abgas- und Brennraumtemperaturen zu senken. Jeder Kolben verfügt auch über einen Kühlkanal zur Verbesserung des Öldurchflusses, was die Klopffestigkeit optimiert.


    Wasser-Öl-Wärmetauscher haben meines Wissens alle Honda-Motoren, das wird auch beim K20C1 nicht anders sein.


    Es wird immer schnell zu einem Öl-Kühler geraten, dabei muss man aber beachten, dass man damit dem System eine Schwachstelle hinzufügt. Es gibt auch andere Möglichkeiten. Beim S2000 haben einige den Öl-Kühler wieder raugeschmissen und verwenden stattdessen einen grösseren Wasserkühler und ein anderes Thermostat. Durch den beim S2000 sehr effizienten Wasser-Öl-Wärmetauscher reicht das um die Öl-Temprartur zu reduzieren. Es ist davon auszugehen, dass seit 1999 die Entwicklungen dem Bereich nicht stehengeblieben ist und Honda beim FK8 da nicht einfach einen Mickey Mouse-Wärmetauscher verbaut hat und das Wärmemanagement auch auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt ist.

    ...empfehlen sie ein 10W60 mit Protektion, wie ein Millers Nanodrive oder ähnlich. Wäre dann wiederum das gleiche Öl von der Viskosität wie die meisten in den EVOs fahren... Wobei dort auch das Mobil 1 Peak Life 5W50 super funktioniert und gegenüber dem Castrol Titanium 10W60 eine tiefere Öltemperatur hat bei sportlichem Einsatz.


    Ich weiss nicht, ob man einfach die Erfahrungen von einem EVO 1:1 auf den K20C1 übertragen kann oder soll. Das Verdichtungsverhältnis beim Honda-Motor ist höher (9.8:1 vs. 9:1), der Motor dreht höher und dadurch ist das Spiel, wie man so liest, eher knapper berechnet.


    Und was heisst 5W50 funktioniert gut? Funktioniert denn anderes Öl nicht? Dass dünneres Öl weniger Reibung erzeugt und damit die Temperatur geringer ist hat nichts mit der Marke zu tun, das ist einfach Physik.


    Ich wäre vorsichtig mit solchen Meinungen, sei es in Foren oder auch von Tunern, denn das sind meistens Mechaniker und keine Ingenieure. Die Aussagen beruhen sehr selten auf fundierte Berechnungen, Analysen und Tests.

    Honda schreibt den API/ACEA-Standard vor, die Viskosität wir als Empfehlung abgegeben.


    In Japan wird neben 0W20 auch 5W30 empfohlen, 0W20 enthält den Hinweis, dass dieses Öl dann eingesetzt werden soll, wenn ein geringerer Kraftstoffverbrauch gewünscht wird.


    Interessanterweise war heute in einer Accord-Gruppe auf Facebook ebenfalls die Öl-Frage ein Thema. Dabei habe ich festgestellt, dass Honda teilweise unterschiedliche Empfehlungen für den gleichen Motor macht. Im einen Handbuch wird ausschliesslich 0W20 empfohlen, im anderen zusätzlich 5W30, wobei 0W20 wieder als Spritspar-Öl angegeben war, im gleichen Handbuch sind zusätzlich Empfehlungen "für Fahrzeuge ausserhalb Europas" drin und da wird dann wieder das altbekannte 5W40 empfohlen. Apropos 5W40 - eine Zeit lang hat Honda Schweiz beim S2000 0W40 empfohlen, Honda Deutschland 5W40.


    Gut, das sind Hinweise darauf, dass die Abgasnormen ein Beweggrund für die Empfehlungen sind und die Ingenieure sich selber nicht immer einig sind, was denn nun gilt, welches aber nun das beste Öl ist, sagt uns das immer noch nicht. Die Frage ist dabei eher, was es denn überhaupt braucht. Wenn der FK8 auf der Rennstrecke mit 0W20 nicht auf über 100 Grad Öl-Temperatur kommt, muss man nichts ändern. Wenn man 130 Grad erreicht, wäre ein belastbareres Öl - also eines mit einer höheren Viskosität - sicher sinnvoll. Wobei dann wieder zu beachten ist, dass die Temperatur mit dickerem Öl tendenziell höher ist. Ebenfalls müssen andere Punkte wie z. B. der Scherwert (HTHS) eines Öls beachtet werden, dieser gibt an, wie belastbar ein Öl bei hohen Temperaturen ist.


    Also kann man sagen, dass man eigentlich nichts sagen kann :D
    Man kommt nicht darum herum, erst einmal zu schauen, welche Öl-Temperaturen auf der Rennstrecke/Passfahrten erreicht werden. Auch wäre es interessant die genauen Daten des "Honda-Öls" (das ja immer von einem Zulieferer wie Total, Castrol etc. kommt) mit anderen Ölen zu vergleichen.

    Die Frage ist auf welchen Erfahrungen die Empfehlungen bei Hondapower basieren. Vor allem finde ich die Aussage, dass 5W50 eine Mehrleistung bringen soll etwas gewagt.


    Über Öl diskutiert man immer wieder, leider kratzt man da meist nur an der Oberfläche.

    Ich habe mich bisher nicht mit den neuen Turbos von Honda befasst, daher kann ich auch nichts empfehlen. Gewöhnlich werden aber bei geladenen Motoren dickere Öle verwendet.


    Ich bin sicher, es gibt bereits ausführliche Öl-Diskussionen in FK2R/FK8-Foren :)

    Das hat nichts damit zu tun, dass die Motoren darauf ausgelegt sind, sondern dass sie nur damit die strengen Abgasvorschriften schaffen - die Verwendung von 0W20 ist Blödsinn! <sick>


    Teilweise steht im Handbuch, dass 0W20 verwendet werden muss, für Fahrzeuge ausserhalb Europas werden aber gleichzeitig "richtige" Öle empfohlen. Das hat nur mit den Abgasnormen zu tun.


    Wenn man Motorenöl verwendet, das von Honda freigegeben ist (und da gibt es in der Regel einige), muss man keine Einschränkung bei der Garantie befürchten.

    Honda-Schweiz hat die aktuellen Broschüren noch nicht online, die sind noch vom 2017er-Modelljahr. Honda-Deutschland ist aktuell, es ist davon auszugehen, dass die Ausstattung gleich wie bei uns ist.


    Ich hab Start/Stop-Funktion im Geschäftswagen, der schaltet schon aus, wenn man anhält um rückwärts in einen Parkplatz zu fahren :thumbsup:

    LED-Scheinwerfer haben Elegance und Dynamic.


    Das Problem beim Jazz waren ja die hohen Preise, der Exclusive der zweiten Generation hat irgendwas um 26'000 gekostet und da gibt es in der Klasse halt reichlich Alternativen. Ich war sehr überrascht, als ich die Preise vom Dynamic gesehen habe, ich dachte das Ding werde deutlich teurer.


    Start/Stop bei einem Benziner/Diesel ist in der Regel überflüssig, da man selten mehr als 10 Sekunden steht. Durch den hohen Standzeitanteil beim NEFZ-Zyklus (25%) war so eine Automatik spannend, bei WLTP mit nur 13% Standzeitanteil dürfte das nicht mehr ins Gewicht fallen.

    Komisch... die Klimaautomatik gibts tatsächlich nur im Topmodell des 1300ers <sick>


    Möglicherweise musste die sportliche Dynamic-Variante etwas knapper kalkuliert werden um preislich nicht aus dem Ruder zu laufen. <confused>


    Nachdem wir nun das Facelift der dritten Generation des Jazz abwarten mussten um endlich den 1.5 Liter zu bekommen (der in den USA und Asien seit der ersten Generation angeboten wurde), denke ich nicht, dass es in diesem Modell noch einen Turbo geben wird. Abgesehen davon wird die Umstellung von NEFZ zu WLTP sich wohl auf die kommenden Motorengenerationen auswirken und die kleinen Turbo-Motörchen wieder weniger verwendet werden (genau so wie die meist sinnlose Start/Stop-Automatik).

    Der 1.5er Sauger ist doch etwas schwach auf der Brust für ein Auto mit fast 1400kg.


    Man munkelt, das Facelift soll mit einen Turbo kommen, ich persönlich würde warten, bis da etwas genaueres bekannt wird - möglicherweise könnte das schon am Salon der Fall sein.