Die schlimmsten Autofahrer in Deutschland sind die Schweizer: Entweder stehen sie im Weg, oder sie sind wie Rambo auf Koks unterwegs. ![]()
In Deutschland fahren wenige über 160km/h, das würde sich auch in der Schweiz so einpendeln. Ganz offene Autobahnen sind aber unrealistisch. Mit den heutigen Verkehrsleitsystemen wäre aber eine dynamische Geschwindigkeitregelung problemlos möglich, so dass man zusätzlich zu der bereits praktizierten Variablität nach unten auf dafür geeigneten Teilstücken auch eine nach oben einführen würde. Nachts wäre z.B. zwischen Bern und Thun oder zwischen Zofingen und Schafisheim problemlos 150km/h drin.
In Österreich laufen ja Tests wo auf gewissen Teilstücken 160km/h erlaubt ist.
Das Problem in der Schweiz ist, dass die Linken eine recht breite Lobby haben, die sich einer Erhöhung der Geschwindikeit auf der Autobahn ganz vehement gegenüberstellen würde. Die Rechte hingegen operiert in solchen Dingen meist auf einem so tiefen Niveau, dass sie auch keine Masse ansprechen wird, und von bürgerlicher Seite dürfte auch nicht allzuviel zu erwarten sein, da man sich politisch in anderen Bereichen profilieren will und man auch auf Wähler aus dem linken Lager angewiesen ist. Die Autofahrer haben in der Schweiz, anders als in Deutschland, keine Lobby, die sich für deren Interesse einsetzt.
Es ist zwar ein schöner Traum, die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen zu erhöhen. Es wird jedoch ein Traum bleiben. Es ist einfach kein Bedürfnis vorhanden. Ich fahre im Moment in meinem EG4 viel Autobahn und aus Rücksicht auf den Verbrauch immer 130 nach Tacho (123 nach GPS), trotzdem bin ich dauernd am Überholen, werde selber aber sehr selten überholt - also wen bittesehr möchte man mit einer Kampagne für 130 oder gar 150 ansprechen? ![]()