Beiträge von orca

    Deine Aussage bestätigt, was mir am neuen Civic gefällt: Er polarisiert! Und genau das unterscheidet ihn vom Golf und das ist gut so. :)


    Während der EP3 noch recht bieder und zivil daher kam - wie ein Volkswagen - ist der neue Civic, wie auch schon sein Vorgänger, extem dynamisch und das gefällt einem - oder eben nicht.


    Wir schreiben das Jahr 1992: Die vierte Generation des Civic überzeugte durch Ecken und Kanten, wie konnte es Honda nur wagen beim Nachfolger plötzlich Rundungen und Kurven das Design dominieren zu lassen? Ein weiterer Schock dann 1996 - jetzt spinnen die Japaner total! Die sechste Civic-Generation mit dem steilen Heck und den grossen mandelförmigen Scheinwerfern wirkt viel zu fururistisch... ihr wisst worauf ich aus will ;)


    Meiner Meinung nach ist die 9. Generation eher wieder etwas weniger futuristisch, die Front weist das typische Hondagesicht aus, das sich über alle Modelle, in der ganzen Welt durchzieht, statt, wie noch vor ein paar Jahren, in jeder Region eine andere Designlinie zu verfolgen.

    Das mit dem MFK-Setting ist halt bei K-Sport ein Problem, mit KW hast du dank des DTC-Gutachtens mehr Möglichkeiten.


    Das mit den folierten Hauben und Dächern ist immer so eine Sache - ich persönlich finde diese "Vache Fribourgeoise-Designs" immer etwas stossend, so wie's jetzt ist, siehts cleaner aus. Optisch würde dem Civic noch EK9-Style Scheinwerfer stehen, die Originalen können mit eingefärbtem Klarlack in den Type-R-Zustand gebracht werden. AUch en EK9-Flügel käme gut (orginale gibts bei Ebay, meiner kam damals aus Hongkong).


    Wegen dem Interieur würde ich dir die ITR-Rückbank empfehlen, Quick verkauft grad eine, die in den EK passt.


    Die Bremswirkung kann man schon mit anderen Bremsbelägen verbessern. Der ITR-Umbau ist keine grosse Sache, wir haben damals beim Sol einfach die Rover-Scheiben von EBC bestellt, wenn du die ITR-Sättel inkl. Halterungen hast ist das Plug&Play. Ich würde auch da bessere Bremsbeläge und auch gleich Stahlflexleitungen verbauen.

    Beim JDM-K20 inkl. Getriebe muss man beachten, dass dieser inkl. Import ein paar Tausender kostet. Dazu kommt, dass man bei einem Austauschmotor nie weiss, wie damit umgegangen und wie dieser gepflegt wurde. Der FD2 hat übrigens 225PS, neben der höheren Verdichtung (11.7:1) ist die Mehrleistung auch anderen Nockenwellen, einer anderen Ansaugbrücke (RRC) und höheren Drehzahlen geschuldet (FD2 Rev-Limit 8'600 vs. EP3 8'050).


    Die FD2-Kolben sind sogar noch etwas höher verdichtet als die JDM-EP3-Kolben, da würde ich sogar auf diese gehen. Bedenke aber, dass der Motor dann auch neu abgestimt werden muss.


    Die FD2-Kolben direkt über Honda-Schweiz zu bestellen dürfte nicht so einfach (aber nicht unmöglich) sein, allerdings wirst du solche Kolben wohl über die USA günstiger beziehen können.

    beelow: Genau, die passen auch <thumbsup>


    JHME: Schmiedekolben haben mehr Spiel und daher mehr Kolbenkippen und vor allem in der Kaltlaufphase mehr Verschleiss. Es gibt K20 mit weit über 200'000km, an den Kolben liegts sicher nicht.

    Autoteile-Meile ist eine gute und günstige Bezugsquelle. Wenn Volvo 0W30 angibt, würde ich auch 0W30 verwenden.


    PS: Eigenmarken sind ja auch von namhaften Herstellern und für Brot-und-Butter-Modelle ist es sicher kein Problem, solches Öl zu verwenden. Im CR-V verwende ich meistens Billigöl und das seit 100'000km (aktuell hat die Maschine 280'00km) ohne dass die Kiste Probleme macht - ist ja ein gering verdichteter Sauger mit 64PS Literleistung, der hat reichlich Reserven.

    Schön, dass es noch andere "alte Männer" gibt, die völlig unwirtschaftlich alte Autos pflegen weil sie so etwas wie ene Seele haben :thumbsup:


    Weiter so! Ich bin gespannt was du noch aus dem Auto machst. <rocker>

    Ich sehe das wie Pezzo - entweder du machst einen kompletten Umbau, mt gemachtem Kopf, schärferen Wellen, RRC-Ansaugbrücke, Krümmer etc., oder du verwendest OEM Honda-Kolben. Die JDM-Kolben haben 11.5:1 statt 11:1 im EUDM, das bringt etwas mehr Drehmoment.


    Bei Schmiedekolben musst du bedenken, dass die mehr Spiel haben und in kaltem Zustand ein Klappern verursachen. Der Verschleiss ist tendenziell eher höher. Wenn du andere Kolben verwenden willst, gibt es zahlbare von Wiseco oder JE, wobei ich mir hab sagen lassen, dass die Wiseco von der Beschchtung her etwas besser sind.

    Kommt auch ein bisschen darauf an, wie der Motor eingesetzt wird, bzw. was du erreichen willst.


    Soll's vorwiegend ein daily sein, mit dem du viele Kilometer machst, dann würde ich keine Schmiedekolben verwenden, sondern originale Honda-Teile, in dem Fall könntest du die JDM-Kolben nch etwas mehr herausholen, ohne dabei die Laufleistung gross zu reduzieren.

    Nach Langem wieder einmal ein kleines Update beim V :)


    Da jetzt ganz sicher kein Schnee mehr zu erwarten ist, haben wir beim CR-V endlich die Enkeis montiert. Also ja... erst wurden sie lackiert (danke Rusty <thumbsup>)... und das hat man davon, wenn man die Freundin die Farbe aussuchen lässt - Tiffany's Green <sick>



    Gut, ist etwas schreiend, aber ich find's irgendwie "funky" :D

    Ich verwende seit fast 1 1/2 Jahren die Beats Studio.


    Dass der Sound nicht an High-End Kopfhörern vergleichen ist, war mir von Anfang an bewusst. Als ich die Dinger getestet habe hat mir der Sound, auch im Vergleich mit anderen Kopfhörern, gefallen und er tut es noch immer.


    Für mich war auch wichtig, dass die Qualität und Verarbeitung stimmt. Die Beats sind robust, die Klappmechanik funktioniert wie am ersten Tag, alles Tiptop. Tragkomfort ist auch super, ob beim Sport oder im Flugzeug. Apropos Flugzeug... da sind auch schreiende Babys kein Problem mehr (und die können laaaange schreien), der Kopfhörer hält nervende Nebengeräusche draussen.


    Nicht dass jetzt die Beats das Beste überhaupt sind, es gibt verschiedene gute Kopfhörer auf dem Markt, aber so schlecht wie sie hier dargestellt werden sind sie nun doch nicht ;)

    Zuallererst möchte ich zu den ersten Beiträge in diesem Thread bemerken, dass diese 10 Jahre alt sind, in der Zwischenzeit hat sich einiges getan.


    Zum einen wurde die Technik stetig weiter entwickelt, es gibt modernere Turbolader, optimiertere Krümmer usw. Die Entwicklung, die vor allem in Europa in den vergangenen Jahren sichtbar war, geht weg von den kaum fahrbaren US-Extremumbauten, die auf Dragracing ausgerichtet sind, zu Motoren die durch harmonische Leistungsentfaltung überzeugen und über ein "saugerähnliches" Ansprechverhalten verfügen.


    Zum anderen sind viele heute nicht mehr bereit, mit illegalen Umbauten durch die Gegend zu fahren. Schärfere Gesetze und Strafen zollen ihren Tribut. Wo man früher mit einer Busse rechnen musste, ist heute zusätzlich mit einem Ausweisentzug und anderen Repressionen zu rechnen.


    Wenn man also einen Turbo-Umbau macht, dann muss man heute die Kosten für die Eintragung auch noch dazu rechnen. Diese Entwicklung hat auch den (aus meiner Sicht positiven) Nebeneffekt, dass man von extremen Konzepten mit (zu) grossen Ladern und darauf ausgerichteter Peripherie zu vernünftigeren Umbauten tendiert. Statt einen B18 z.B. mit einem GT40-Lader zu 600PS zu verhelfen - wo die Musik erst ab 4'000 U/Min zu Spielen beginnt und man die Leistung auch bei Geschwindigkeiten oberhalb von 150Km/h nur schwer auf den Boden bringt, verwendet man heute eher einen Discopotato (GT28RS),oder vielleicht einen GT30. Das heisst auch, der Krümmer wird so gewählt, dass der Lader früh spoolt, LLK und Piping entsprechend kleiner dimensioniert, was alles einem besseren Ansprechverhalten zuträglich ist.


    Zudem gibt es in der Schweiz eingetragene Turbo-Kits auf Hondas - unter anderem auf NSX und S2000. Wer also die Kosten nicht scheut, kann so etwas auch legal realisieren.


    Nur das Gutachten alleine sollte aber nicht zu einem übereilten Umbau verleiten. Das Kit das z.B. Zoatec anbietet finde ich vom technischen Standpunkt her schlecht umgesetzt. Abgesehen davon finde ich die Aufpreisliste etwas suspekt. Da würde ich eher ein Kit mt einem Premium-Krümmer, RS-Serie Lader usw. zusammenstellen, das insgesamt zwar dann mit der Eintragung ein paar tausend Franken teurer kommt, aber punkto Standfestigkeit und Leistungsentfaltung in einer anderen Liga spielt.


    Das grösste Hindernis für die Eintragung sind meist die Kosten, deshalb wird es für einen Tuner auch nur dann wirklich interessant, wenn man ein neueres Modell umbaut. Ein alter Civic oder CRX wird meistens von einer eher jüngeren Klientel gefahren, wo das Geld nach der Lehre meistens grad alles fürs Auto draufgegangen ist, dass man dann noch einmal 15'000 bis 20'000 Franken in einen Umbau investiert ist eher selten. Wer so etwas wirtschaftlich anbieten will, muss dann sicher 10 Stück absetzen können. Bei einem GT86 ist das möglich, leider hat sich das, als der EP3 oder FN2 noch aktuell war, kein Honda-Tuner getraut.

    Im gegensatz kann man ein Farhrzeug das ab Werk mit Turbo ausgestattet ist mit relativ wenig aufwand und geld ein gutes Leistungsplus hinkriegen ohne das der motor nach 2 monaten in die Luft fliegt oder dem mfk-experten schwindelig wird...


    Das sehe ich anders, natürlich können mit einem Chip-Tuning bei Turbos in einem ersten Schritt auf einfache Weise ca. 10 bis 15% Mehrleistung geholt werden, das war's aber dann auch schon. Alles was darüber hinaus geht unterscheidet sich kostentechnisch kaum von einem Turbo-Kit bei einem Sauger. Auch mit der MFK ist es nicht unproblematisch, da auch ein Chip eingetragen werden muss. Abgesehen davon gibt es genügend Beispiele von standfesten Turbo-Umbauten auf Hondas.


    Ebenfalls ist die Eintragung von Turbos möglich, allerdings scheuen viele die Kosten.