Beiträge von orca

    Das lustige ist, dass ich mich eigentlich auf den Beitrag von Tee bezogen habe - schliesslich erwartet Tee, dass ich dazu irgend "e Seich" schribe :rolleyes:


    Aber schön zu sehen wie das einigen derart am Arsch vorbei geht, dass sie reagierem müssen :D


    Noch etwas Tee, Z4 ist wie ein Hot Dog mit Sojawürstchen :thumbsup:

    Bevor jetzt hier eine riesen Streiterei losgeht möchte ich festhalten, dass es im Beitrag um einen Erfahrungsbericht geht, der generell gehalten wurden. Es wurde keine Firma genannt und der das Geschehene wurde relativ sachlich dargelegt und niemand wurde schlecht gemacht, wie das behauptet wurde.


    Also bitte bleibt sachlich und Kurvensau, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen ;)

    Nein, bei dir ist die logische Antwort: Spar dir das Geld! Wenn du offen fahren willst, nimm das 1er Cabi deiner Freundin ;)


    Wenn's unbeding ein "Frauencabi" sein soll, was spricht gegen einen SLK? Wenn's nur dafür ist, offen zur Arbeit zu fahren und du unbedingt Weisswurst willst, warum dann kein 3er Cabi? Das ist ein richtiges Auto, sieht hetero aus und man kann auch mal den Göttibueb samt Riesenteddy zum Glace essen mitnehmen.

    Die Diskussion ist eh müssig...


    Was ist besser, Z4 oder S2000? Ein Enduro-Bike oder ein Flyer? Alpin oder Nordisch? Bingo oder Bongo? Los Angeles oder Tokyo? Doggy oder Missionar?


    Wenn ich in den S steige, mich in die engen Recaros zwänge, dann entsteht irgend eine Art Verbindung, ich fühle mich plötzlich weit weg vom Alltag, schalte ab. Dann drehe ich den Schlüssel, die Lichter im Armaturenbrett gehen an, der Drehzalbalken geht kurz hoch wie ein Versprechen für die Drehzahlorgie die mir gleich grosse Freude bereiten wird. Ich trete die Kupplung und spüre, wie ich auf den Antrieb einwirke, kann fühlen wie sich das Getriebe vom Motor trennt, als wäre ich es selber, der das tut. Meine linke Hand bewegt sich langsam Richtung Star-Knopf, der Anlasser erklingt und der Motor erwacht, haucht mir selber Leben ein. Die Nackenhaare stellen sich auf, während ich der sonoren Symphonie lausche, dem leichten Blubbern, der helle Klang zaubert ein breites Lächeln in mein Gesicht. Langsam lasse ich die Kupplung kommen, mein rechter Fuss bewegt sich leicht nach unten und ich rolle los - ich, nicht das Auto. Ich rolle über die erste Fuge der Tiefgarage, spüre sie in allen Feinheiten, als würde ich mit meinen Fingern darüber streichen. Ich lenke langsam zur Ausfahrt, meine Hände verbinden sich mit dem Lebkrad, mit dem Auto, ich fühle Motor und Untergrund, jede noch so feine Bewegung wird exakt umgesetzt und ich fühle eine fast perfekte Symbiose mit dem Fahrzeug. Raus auf die Strasse und ich werde ein Teil von ihr. Die ersten paar Kurven - ich bin die Kurve, ich bin der Reifen, bin das Fahrwerk, bin der Motor. Als ob das nicht schon Freude genug wäre, steigt mit jedem Meter die Erwartung. Das ist noch nicht alles, da gibt's noch mehr! Der Wind weht um meinen Kopf, in den erst nur hellen Klang mischt sich ein leichtes Fauchen. Und dann erreicht der Motor Betriebstemparatur... Ruhe vor dem Sturm denke ich mir und kann's kaum erwarten, den Ortsausgang zu erreichen. Geduld! Bald ist es so weit... Endlich kommt die ersehnte Tafel, 50 aufgehoben. Im Moment in dem ich die Kupplung trete, den Schaltknauf fest umschlossen, den tiefen Gang wähle, der verheissungsvoll auf mich wartet, habe ich das Gefühl, als ob das Universum einen Moment lang still steht. Mein Herz setzt einen Schlag aus, ich kupple ein, magisch angezogen geht der rechte Fuss ganz nach unten und plötzlich bricht es los... ein wildes Schreien, das durch Mark und Bein geht, das Gefühl als würde ich von Geisterhand nach vorne gezogen, der leichte Wind um mich entwickelt sich zu einem rauschenden Orkan und alles ist vergessen. Nur die Strasse und ich... Im extremen Gegensatz zum äusseren Inferno überkommt mich eine innere Ruhe, ein Gefühl von Freiheit, Glück, Unabhängigkeit, Losgelöstheit... nur dafür habe ich den S. Als Insel, als Flucht vom Alltag. Ein paar Momente nur die Strasse und ich.


    Wenn ich in einen Z4 steige, setze ich mich einfach in einen BMW - ein gutes Auto, sicher, wie jeder BMW halt. Emotional nicht gross anders als wenn ich einen 3er-Kombi fahre. Etwas sportlicher, klar, aber sind nicht alle BMWs sportlich?


    Ein anderer setzt sich in den S und hat fast schon ein klaustrophobisches Gefühl, das Holpern unangenehm im Rücken, die direkte Verbindung mit der Strasse unangenehm und dann noch dieser Lärm und sowieso, immer muss man runterschalten, den Motor auf Drehzahl halten. Derjenige lobt das Drehmoment eines Z4 oder SLK, Freiluftvergnügen ohne nervige Nebenwirkungen. Ein modernes Auto mit Navi, Klimaautomatik, Lenkradfernbedienung, kein Relikt aus vergangenen Zeiten als man noch auf die heutigen Annehmlichkeiten verzichten musste, wenn man unter der Sonne fahren wollte. Derjenige fühlt sich gut und entspannt, wenn er so den Wind in den Haaren geniessen kann.


    Es gibt kein objektives und allgemeines Richtig oder Falsch.

    Das ist sicher ein Argument collani.


    Auf der anderen Seite muss man auch Tee's Argumentation akzeptieren, dass ihm aufgrund der Hautbeschaffenheit eine Münchner Drag-Queen besser zusagt als eine aus Osaka, da letztere klar weiblicher wirkt.

    Hondas sind immer teuer, spricht ja eigentlich für Honda.


    Leute, man wird halt älter, reifer, vernünftiger... man schmeisst die Chuck's in die Ecke und holt sich ein paar GEOX, liest nicht mehr 20min sondern den Blick, spielt nicht mehr mit Freunden Fussball sondern sammelt Kaffeerahmdeckeli, verkauft den S2000 und holt sich einen Z4, zum Frühstück gibts Bifidus-Joghurt mit Leinsamen statt Redbull... so ist es eben ;)

    Nein, der läuft nicht zu mager. Die Maps des oberen Nockenwellenprofils hören bei 5'500 nicht einfach auf, sondern gehen bis unter 4'000 u/min. Abgesehen davon schaltet VTEC beim B16A1 zwar erst bei 5'500 aufs obere Profil, zurück aufs untere innerhalb des gleichen Gangs allerdings bei 5'200.