• Aus dem Blick:


    King of Wheels

    VON HENRIK PETRO-FERRARI

    Diko gilt in den USA als Felgengott. Seine Marken Giovanna und Gianelle schmücken ausschliesslich Autos wie Mercedes SLR, Lamborghini Gallardo, Bentley Arnage oder Rolls Royce Phantom. Doch wer ist dieser Diko?
    «Der zündende Funke für meine eigene Designlinie war die Geburt meiner ersten Tochter Giovanna, nach der ich die Räderlinie dann auch benannte. Zwei Jahre später folgte meine zweite Tochter Gianelle, der ich meine andere erfolgreiche Designlinie widmete», beginnt der Familienmensch Diko seine Geschichte. A-Diko Sulahian wurde am 24. Januar 1966 im syrischen Allepo geboren. Ein Jahr später zieht seine Familie in den Libanon. Mit 12 verlegt die Familie erneut den Wohnsitz, diesmal in die USA. Dikos Vater handelt seit 40 Jahren mit Rädern. So ist es für den in einer tuningaffinen Atmosphäre heranwachsenden Sohn klar, denselben Weg einzuschlagen. Nach der Highschool verkauft er zuerst Räder an Endkunden, dann als Grosshändler.


    «Meine Philosophie heisst Ehrlichkeit und Loyalität. Was man gibt, kommt wieder zurück. Da ich von Verkäufer über Grosshändler bis Importeur alles gemacht habe, weiss ich was es braucht, um einen guten, loyalen Vertrieb mit entsprechendem Netzwerk aufzubauen.» Doch um das zu erreichen, was Diko geschafft hat, braucht es mehr: «Ich habe ein Auge für Trends und Veränderungen und stehe in ständigem Dialog mit der Automobilindustrie. Ich übertreibe nie mit meinen Designs, nur um Aufmerksamkeit zu erregen. Ich möchte Klasse wahren und auf keinen Fall geschmacklos werden. Im Gegensatz zu anderen werde ich nie falsche Diamanten oder ‚Spinners´ an Räder machen.» Diko, der privat am liebsten mit dem Rolls Royce Phantom fährt («Er ist komfortabel und meine Kinder lieben ihn») kennt auch die Schattenseiten des Geschäfts: «Unehrliche Angestellte und Konkurrenten, die meine Designs kopieren.»


    Nun stösst Diko nach Europa und in die Schweiz vor. Kennt er den hiesigen Markt überhaupt? «Europäer sind konservativer in Sachen Dimensionen und Designs. Ein Amerikaner will ein 28» Rad an seinem Hummer, selbst wenn es ungeprüft ist. Bei einem Europäer undenkbar, er sucht was Dezentes mit TÜV. Er akzeptierte bis vor kurzem auch nur ein BMW Rad an einem BWM und ein Mercedes Rad an einem Mercedes. Hier findet endlich ein Wandel statt.» Und was plant Diko für die Zukunft – etwa eine weitere Designlinie? «Mehr Zeit mit meiner Frau Peggy und meinen schnell heranwachsenden Töchtern Giovanna und Gianelle zu verbringen.» Diko ist nicht nur als Unternehmer ein super Vorbild, sondern auch als Papi!


    Einmal editiert, zuletzt von comSD ()

  • Neeee...
    Die Designs sind überhaupt nicht übertrieben...
    Und in Europa baut auch niemand andere Räder an seine Karre...
    Schön wäre es wenn wir von allen Bling-Bling Felgen verschohnt wären... <thumbsup>

    Das Mass der Dinge: 5-Zylinder und 4 Ringe!

  • Ist ja mal richtig informativ! Nicht nur blödes gelaber <aetsch>


    Interessant zu lesen...


    GRuss

  • Zitat

    Original von poolk
    Ist ja mal richtig informativ! Nicht nur blödes gelaber <aetsch>


    Interessant zu lesen...


    GRuss


    ja, ja, super informativ. und was genau haste daraus gelernt?? <confused> ausser dass der typ nen rolls fährt und der auto-reporter im blick -ferrari heisst?


    <thumbsdown>

    It's a jungle out there
    Disorder and confusion everywhere
    No one seems to care

  • Zitat

    Original von Phoenix


    ja, ja, super informativ. und was genau haste daraus gelernt?? <confused> ausser dass der typ nen rolls fährt und der auto-reporter im blick -ferrari heisst?


    <thumbsdown>


    Na das ist doch schon mal ein anfang... <lieb>


    <rudi>

  • Zitat

    Original von StreetGlow
    Nun stösst Diko nach Europa und in die Schweiz vor.


    na dann viel spass beim stossen.


    ohne zulassung viel spass <joker>

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