verschiedene Mischungen auf dem "selben" Pneu produzieren.
Dann würden sie betrügen wie der Rest der Autoindustrie. Nokian hat als bisher einziger zugegeben, dass sie extra "Testreifen" aus dem Labor eingesetzt haben, aber in Zukunft darauf verzichten. Das ist riesiger Schwindel: derjenige, der am besten besche*sst, gewinnt den Reifentest, so einfach ist das. Es geht wie immer um die Kosten. Die sind nämlich höher, rechnen sich aber nicht für den Hersteller, wenn alle Reifen bis zu ihrem Lebenszyklusende so hergestellt würden, weil vor allem über den Preis gekämpft wird. Alle anderen sind gezwungen, das auch so zu machen. Die hochspezialisierten Nischenanbieter wie Yokohama haben das beim AD08R z.B. nicht nötig. Dort bekommt man die gewünschte Qualität, bezahlt aber auch entsprechend dafür. Aber nicht jeder will Semis fahren...
Die Reifenlabels sind Haberkäse und wurden von der Reifenindustrie als Marketinginstrument erfunden. Die Unterschiede zwischen A, B, C usw. sind dermassen marginal und unzuverlässig...Ein Chinakracher bekommt eine ähnlich hohe Note, braucht aber 1.5x mehr Bremsweg, wie soll man da als Konsument dem Label vertrauen. Das wichtigste Merkmal ist für mich immer noch die Reifenmarke. Ist es ein namhafter Premium-Hersteller, ein Mittelklässler, ein Neucomer oder gar einer aus China. Viel wichtiger ist, wie alt der Reifen ist, den man bekommt. Nach 2-3 Jahren und vielen Wärmezyklen verliert selbst der beste Reifen deutlich an Qualität. Der ÖAMTC hat das mal getestet.
Reifendirekt Preise können täglich auf diverse Faktoren reagieren und daher teils schwanken.
Das ist tatsächlich so, aber das sind mehr endogene als exogene Faktoren. Sie versuchen, die Kaufkraft der ungeduldigen und notgedrungenen Leute, die "umsverrecken" neue Pneus brauchen
, mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Im Herbst machen sie die Sommerreifen günstiger, dafür die Winterreifen teurer und umgekehrt. Innerhalb eines Monats ändert der Preis desselben Reifens wie eine Aktie an der Börse, dabei ist das Ding schon längst hergestellt. Wer Zeit hat, schaut einmal pro Woche rein und bestellt dann, wenn es am günstigsten ist. Das mache ich aber nur, wenn ich den Eindruck habe, dass der Reifen ausgesprochen teuer ist oder ich den Eindruck habe, sie wollen mir eine künstliche Verknappung vorgaukeln.
. So viel Aufwand treibt man sonst wegen 20.- nicht. 
Ich montiere jedoch keine Reifen mehr selbst, sondern gehe in Zukunft zu Pneu Senn in St. Gallenkappel ( Turki: Ostschweiz
). Gute Preise, Senn ist Vollbluts-Reifenhändler, die neuesten Maschinen, saubere Arbeit, vor allem bei teuren Felgen, Vermessung usw.
Sorry für die Länge... 