Beiträge von ZE2

    Schaut Leute, wir können auch normal diskutieren. Mich zu denunzieren bringt nichts @ZE1.


    War nicht meine Absicht, wollte Dir nicht zu nahe treten.


    Mir fällt jedoch auf diversen Plattformen auf, dass in Sachen Elektromobilität die Tesla-Fahrer immer zuvorderst mit dabei sind und ihre Antriebsart als die beste ansehen. Ist legitim, aber die Häufigkeit macht es aus. Deshalb das "schmunzeln" und das "missionarisch". Das war bei den Deutschen mit ihren Diesel bis vor kurzem ja auch so. Das war schon vor 30 Jahren bei den Honda-Fahrern so, als V-TEC aufkam usw. :D


    Man mag mich altbacken bezeichnen, aber bis vor einem Jahr war mein jüngstes Fahrzeug 18 Jahre alt. Ich hänge an den alten Sachen und schaue auch, dass sie möglichst lange halten. Der FK8R war quasi ein Ausreisser, muss mich hier aber nicht rechtfertigen. ;) Aus dieser Perspektive sehe ich das Ganze.


    Sind wir doch ehrlich: wir leben im purem Luxus und geben viel Geld für Umweltschutzmassnahmen aus (direkt/indirekt), die man an einem anderen Ort der Erde (vor allem in China) wesentlich mehr Wirkung entfalten würde. Dass wir uns mit der Massenmobilität in ein paar Jahrzehnten zugrunde gerichtet haben, ist auch nichts Neues. In der Bibel soll stehen: macht Euch die Erde Untertan. Das machen wir spätestens seit der industriellen Revolution und leben nach dem Motto 'nach uns die Sintflut'. Einiger Superreiche im Silicon Valley denken auch schon daran, wie sie im All überleben können (kein Witz), wenn auf der Erde der Kollaps eintritt. Enden wird das früher oder später ähnlich wie bei Mad Max, wobei es auf die Elektromobilität dann auch nicht mehr gross darauf ankommt. Frohes Neues Jahr! :-D

    Wenn man nicht wert darauf legt, die Felge persönlich dorthin zu bringen, würde ich sie mit der Post zu Laubscher schicken. Das ist glaub ich die seriöseste Adresse in der Schweiz.

    Am meisten Energie braucht es, wenn ein neues Auto hergestellt wird. Dann spielt der Unterschied zw. Benzin, Hybrid oder Elektro keine grosse Rolle mehr. Wer sein altes Auto weiterhin fährt, braucht weniger Energie als zur Herstellung eines neuen Egal-was.


    Das Argument mit dem Recycling dient gerne als Feigenblatt. Seltene Metalle werden nur dann zurückgewonnen, wenn es sich wirtschaftlich auch lohnt und das ist bei weitem nicht bei allen Rohstoffen der Fall (vergleiche Atommüll). Der Rest landet als Müll weit weg in Afrika.


    Etwas schmunzeln muss man ob mancheinem missionarischen Tesla-Fahrer, wenn er sein 2.5 Tonnen-Panzer als ökologisch freundlich(er) anpreist. :) Und so bleibt ein Tesla denn wohl eher ein Statussymbol, als dass er als ökologischer Weltverbesserer akzeptiert werden könnte. Die Amis sind bekanntlich die Weltmeister in Sachen Doppelmoral. :)


    Ein Hybrid war und ist noch die nächsten paar Jahre eine valable Alternative, bis dann die eine oder andere Technologie sich durchsetzen wird. Solange das Mobilitätsbedürfnis jedoch wächst, wird die dafür verbrauchte Energiemenge eher steigen als sinken. Vom Flugverkehr ganz zu schweigen. Das allergrösste Problem der Brennstoffzelle sind die nur 2 Tankstellen in der Schweiz. Auch von E-Fahrern höht man da oder dort, dass sie an der Ladestation massiv abgezockt wurden. Eignet sich also nicht unbedingt für Fahrer, die wegen 1 Rappen pro Liter Benzin 2 km weiter fahren. :)


    Honda bringt demnächst endlich wieder einmal einen Hybrid, nachdem es der Accord-Hybrid und der Insight 3-Hybrid (beide in den USA erhältlich) nicht zu uns geschafft haben. Ob der Elektrokleinwagen Urban ein Erfolg wird, ist schwierig zu beurteilen. Man weiss ja noch nicht einmal, wie weit das Ding fährt. 'Urban' dürfte eher auf eine kleine Reichweite hindeuten. Ich hätte es lieber gesehen, wenn der Jazz oder der HR-V hybridisiert worden wären (der HR-V dann auch als 4x4 wie jeder 2. Neuwagen in der Schweiz). Der damalige Jazz Hybrid war ja ein Renner. Nur weil Honda Lieferengpässe hatte (Fukushima), konnten nicht mehr abgesetzt werden. Mittlerweile haben aber auch andere Hersteller nachgezogen (Suzuki, Kia, Hyundai, Mini).

    Die Technik ist grundsolide, es gibt auch solche mit weit über 300'000 km. Rost dürfte je nach Einsatzregion und Standplatz ein Problem darstellen. Suchst Du einen mit 200'000 km oder einen, den Du bis 200'000 km fahren kannst?


    MT oder CVT? Vorsorgliche Besitzer wechseln beim CVT das Getriebeöl doppelt so häufig, als Honda vorgibt (macht aber fast keiner). Bei CVT hat es zudem einen/zwei Filter, einer davon innen im Getriebe, wofür man die Wanne abbauen muss (keine grosse Sache). Wer seinen CVT liebt, ersetzt diese nach spätestens 160'000 km. Macht auch fast keiner, nicht mal alle Honda-Garagen wissen, dass es überhaupt einen Filter gibt. <rotaeye>

    Schon wieder Schweden. :) Dinitrol kenne ich aus den 80ern, als ich Autos aus den 70ern und 80ern gefahren bin. Nicht wenige Autos aus dieser Zeit haben nur dank Dinitrol unversehrt überlebt. Die Auswahl an Betrieben ist allerdings sehr 'überschaubar' geworden (im Gegensatz zu früher).


    Früher musste man Dinitrol nach ein paar Jahren nachbehandeln, weil ihre wachsbasierten Produkte aushärten und nicht besonders gut kriechen. Fett bleibt dagegen kriechfähig. Dafür muss man bei Fett im Hochsommer zwischendurch mal ein paar Fetttropfen abwischen.


    Dinitrol sind glaub ich die einzigen, die von jedem Fahrzeugtyp Pläne anfertigen, was wo wie behandelt werden soll.

    Oldtimerspezialisten fragen. Solche Spezies mit seriöser Arbeitsweise gibt es nicht an jeder Ecke. Mike Sanders-Stützpunkte gibt es nicht allzu viele in der Schweiz. Bei mir ist Ammann in Bad Ragaz am nächsten. Ein Kollege hat dort einen Honda machen lassen, ca. 1'000.-. Ammann meinte dann, dass nach einer solchen Behandlung das Thema Rost abgehakt sei. So sollte es etwa aussehen, wenn sie daran arbeiten: http://www.garage-ammann.ch/in…-und-hohlraumversiegelung
    Es gibt aber auch andere Anbieter, z.B. Dinitrol. (Man könnte auch bei Auto Sch*ess (ja, DER Sch*ess) nachfragen, was sie verwenden, denn ihren Unterboden-Schutz schwatzen sie offenbar gerne ihren Kunden auf. )


    Ich habe heute den Insight nochmals durchgecheckt, aber die Kamera in der Garage vergessen. Bilder folgen also noch. Die Filzmatten sind wirklich problematisch. Dank Fett ist es nicht schlimmer geworden. Dabei hat der Wagen die ersten fünf Jahre im Kanton GR zugebracht. Auf die Kotflügelränder und die Bremsleitungen gab es 'Gurulan' (Eigenbräu aus 90 % S-743 Vaseline mit 10% echtem Bienenwachs). Vorteil: das Zeugs ist durchsichtig und leicht zu verarbeiten, umweltfreundlich noch dazu. Es ist etwas fester in der Konsistenz als Mike Sanders-Fett, eignet sich damit auch für exponierte Stellen.


    HSMM: was gibt's neues? ;)

    Interessant ist z.B. auch, dass Renault sehr gut hinsichtlich Rostvorsorge abschneidet. Das war früher einmal ganz anders. Würde ich einen Renault wollen? Eher nein.
    Toyota z.B. bietet bei Neuwagen als Option einen verbesserten Rostschutz an. Das könnte aber jeder selber bei einem Spezialisten für ca. 1'000.- in Auftrag geben.
    Gespart wird heute leider überall. Die EU-Hersteller sparen vor allem bei der Qualität der Bauteile. Die Japaner vor allem bei der Karosserie. Da ist es mir ehrlich gesagt lieber, wenn er ohne zusätzliche Behandlung rostet, da man dann relativ einfach vorsorgen kann, als wenn ständig irgendwelche Baugruppen periodisch auszutauschen sind.


    Beim neuen Civic fällt es da oder dort auf, dass gespart wurde. Rost an den Bremsscheiben, an den Radmuttern und einem Kabelbefestigung, was man nach einem Winter leider schon auf den ersten Blick sieht. Sieht nicht wirklich gut aus. Sollte man einen Type R konservieren? Wenn man im Winter fährt, dann eher ja. Zudem denke ich, dass es in Europa in Zukunft eher keinen Type R mehr geben wird. Also werde ich wohl länger fahren als ursprünglich gedacht.


    Der HR-V ist aufgrund seiner einfachen Technik in Zukunft kaum totzukriegen. Der Rost wird dem Auto vorher ein Ende bereiten. Stimmt aber schon, wer will schon einen Wagen 1/3 seines Lebens als Autofahrer besitzen, wenn die neuen Modelle ständig locken?

    Die Rostanfälligkeit war bei alten Hondas quasi als Zubehör eingebaut, für das man nicht einmal etwas bezahlen musste. :) Wie sind denn so die neuen?
    Da lohnt sich ein Blick zu den Wikingern, bei denen die Winter lang und hart sind. Dieser Verein in Schweden http://www.vibilagare.se/ beurteilt die Rostvorsorgemassnahmen von neuen Autos div. Marken und macht auch Langzeittests. 5 Sterne gibt es für gute Arbeit, kein Honda bekommt mehr als 2, der Jazz und der HR-V sogar nur 1. Harte Urteile wie "Das Ganze gehört zu den schlechtesten, die ich je gesehen habe", sind nicht gerade schmeichelhaft. Manche Hersteller exportieren ihre Wagen mit erhöhtem Rostschutz, sobald er in solche Gebiete geliefert wird. Honda macht das offenbar nicht.
    Google hilft bei der Übersetzung und sorgt damit für einigen Unterhaltsungswert, wenn es etwa heisst: "In den Hinterradgehäusen befinden sich Innensiebe aus gepressten Textilien, die Feuchtigkeit binden. Die Vorderkante der Radkästen bildet ein Regal, in dem viel Scheiße gesammelt werden kann."
    Nunja, Honda verwendet in den hinteren Kotflügeln seit vielleicht 10 Jahren sogenannte Filzmatten, die zwar das Reifengeräusch zusätzlich dämmen, aber sie ziehen auch Wasser wie Sau. Bei unserem Wagen ist es zwischen Filz und Blech selbst dann noch feucht, wenn es 2 Tage nicht mehr geregnet hat. So hat es dann nach 5 Jahren ausgesehen. Ich werde dann mal meine Fett-Spezialmischung erwärmen...

    Dem Fahrer wünsche ich die schnellst- und bestmögliche Genesung.


    Das ist jetzt schon der x-te Unfall im Winter, bei dem ein älterer Honda danach kaum mehr als solcher zu erkennen ist. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Kult-Wagen über den Winter in der Garage stehen zu lassen und etwas zu fahren, was deutlich mehr Insassenschutz bietet.

    Im Netz gibt es gesamte Kits, OEM-rot oder Aftermarket-Schwarz/Grau. OEM kostet importiert ca. 900.-. Der Bruttopreis ist hierzulande 1'500.- höher. Aber ich weiss nicht, ob ich überhaupt fragen soll, was sie beim Preis machen können...sooo elementar wichtig ist es auch wieder nicht.

    Immerhin hat man für einen kurzen Moment (Betonung auf kurz) wieder einen Neuwagenlook, ohne dass man dafür einen Neuwagen kaufen muss, ist doch auch schön. ;)


    Wie verhält es sich beim Carbon-Interieur? Würdest Du es wieder nehmen? Hierzulande rufen sie ja einen stolzen Preis von 2'400.- dafür auf. Fallen immer noch die Teile ab? Offenbar sollen alle Teile zwar sehr gut passen (ausser um die Schaltung herum wurde teils gemeckert), die Carbonteile sollen aber einfach über die bisherigen geklebt sein. Man muss beim Nachrüsten nicht einmal Teile abbauen. Ich spiele mit dem Gedanken, das Interieur etwas aufzupeppen, quasi als Weihnachtsgeschenk... ;)

    Welche Türe? Man sieht keine Türe auf den Bildern.
    Oder meinst die C-Säule?


    Ja, ich meine den rechten, hinteren, oberen Türrahmen mit den Koordinaten... (präzise genug? :D) (wobei das Foto offenbar VOR dem Waschen geschossen wurde, siehe Scheibe).


    Abspritzen mit Lanze sollte ja jetzt genügen :-)
    Unbedingt manuell mit Mikrofaser trocknen wegen der Kalkflecken, auf das Wasser in der Box kann man sich ja nicht verlassen...


    Da wäre ich mir nicht so sicher, ob das genügt. Unmittelbar nach dem Auftragen wird der versprochene Effekt schon da sein. Wie lange er wirklich hält? Vor allem bei den empfindlichen schwarzen Teilen an der Front habe ich so meine Bedenken. Bei meinen Polymer-Mittelchen fühle ich mich nach 6 Monaten genötigt, wieder mal eine Handwäsche zu machen und danach die Beschichtung leicht aufzufrischen, vor allem an den exponierten Stellen.
    Vor dem Winter macht so eine Behandlung aber schon Sinn.

    Solche feinen Kratzer entstehen ziemlich schnell auf schwarzem Kunststoff, wenn man aufgeklatschte Fliegen wegrubbelt. :)
    Den Lack an der Türe finde ich aber etwas des Guten zuviel bei einem halben Jahre alten Auto. Steht das Auto draussen?

    Man kann es sogar messen, wie weit der Countershaft nach oben geht, wenn Du die Glocke draufmachst und den Snapring einschnappen lässt. Ca. 5 mm sind es, siehe Laufspuren im Bild.
    Bei einem meiner ersten Getriebe bin ich auch mal erschrocken, weil sich die Gangräder eines Ganges auf dem Mainshaft und dem Countershaft um ca. 1 mm überlappten, wenn man sie nur im Getriebe positioniert. Es sah aus, wie wenn etwas falsch wäre, war es aber letztlich nicht.

    Ist das nicht der Countershaft, der über den Snapring fixiert wird, jedoch ein paar mm weiter oben, als wenn man ihn einfach ins offene Gehäuse steckt? Dann müsste man sich keine Gedanken dazu machen, dass sich die Teile berühren, wenn die Getriebeglocke installiert ist.