Hallöchen, ich bleibe bei NEIN auch wenn ich die Plakate von beiden Parteien absolut lächerlich finde!!! ![]()
Was sagt ihr am Wochenden zu Schengen
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Original von Pro.2
Jaja, HH Niveau mal wieder
Zum Thema Niveau würde ich nicht so grosse Töne spucken, so hoch ist deins nämlich auch wieder nicht

Es stimmt aber schon, dass der Fall des Bankengeheimnisses für die Banken schwerwiegende Folgen haben würde. Andererseits muss man dazu auch sagen, dass alle anderen Branchen auch Veränderungen durchmachen mussten und müssen (und diese gemeistert haben), nur die Banken arbeiten seit Jahrzehnten gleich und verhelfen einem sehr kleinen Kreis von Aktionären, Vorstandsmitgliedern und Managern Millionen zu scheffeln.
Wie gross der Verlust durch den Fall des Bankgeheminisses für den Schweizer Bürger wäre, lässt sich schwer abschätzen, ich würde sagen, auf jeden Fall kleiner als für die Bank-Kartelle.
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Original von orca
nur die Banken arbeiten seit Jahrzehnten gleich und verhelfen einem sehr kleinen Kreis von Aktionären, Vorstandsmitgliedern und Managern Millionen zu scheffeln.Ja, das stimmt leider
Kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut... -
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Original von Pro.2
Aber irgendwann wirds dann heissen "jetzt sind wir schon derart mit der EU Übereingekommen, dass wir auch gleich beitreten können.Dieses Argument ist doch etwas sehr Fadenscheinig, da Schengen rein gar nichts mit einem EU-Beitritt zu tun hat.
Wenn die Schweiz nicht in die EU will, OK. Wenn die Schweiz neben der EU bestehen will, gehören aber gewisse Kompromisse dazu und dazu gehört eben der Beitrit zu Schengen.
Beim Thema EU-Beitritt (oder eben Nicht-EU-Beitritt) muss man sich eine Grenze setzen wie weit man gehen will:"Bis hierhin und nicht weiter!" Diese Grenze sollte jedoch so gewählt werden, dass man dennoch seine Möglichkeiten nicht beschneidet und sich lebensfähig erhält und das geht nur mit einem Beitritt zu Schengen.
ZitatOriginal von Pro.2
Ja, das stimmt leider
Kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut...Und weshalb ist denn die Erhaltung des Bankgeheimnisses so erstrebenswert? Könnte es nicht sein, dass ein Fall ebendieses für eine gerechtere Verteilung sorgen würde?
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Original von Pro.2
htung: Tritt die Schweiz der EU bei, fällt das Bankgeheimnis. Und wenn das gefallen ist, bin ich wohl bald arbeitslos
Damit sagst du also selber das dein Gehalt von Schwarzgeld bezahlt wird? Du findest es also ok wenn Schwarzgeld in die Schweiz gelangt solange du damit deinen S2K bezahlen kannst?
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ich machs wie immer... ich stimme gar nicht ab.... und wenn dann JA für Schengen/Dublin (bin Grenzfahrer)
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Original von orca
Beim Thema EU-Beitritt (oder eben Nicht-EU-Beitritt) muss man sich eine Grenze setzen wie weit man gehen will:"Bis hierhin und nicht weiter!" Diese Grenze sollte jedoch so gewählt werden, dass man dennoch seine Möglichkeiten nicht beschneidet und sich lebensfähig erhält und das geht nur mit einem Beitritt zu Schengen.Genau diese Grenze habe ich mir persönlich gesetzt, und ich finde sie ist VOR Schengen schon erreicht.
ZitatOriginal von orca
Und weshalb ist denn die Erhaltung des Bankgeheimnisses so erstrebenswert? Könnte es nicht sein, dass ein Fall ebendieses für eine gerechtere Verteilung sorgen würde?Tja, könnte gut sein, aber bei den Banken ist es eben so, dass man sich vor Neuerungen allgemein ein wenig scheut, egal in welche Richtung sie geht. Man versucht an Traditionen festzuhalten, um sich am Leben zu erhalten. Klingt vielleicht ein wenig altmodisch, aber es ist nunmal so. Man versucht immer noch dem Klischee zu entsprechen, das die ganze Welt von den Schweizer Banken hat.

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Original von Andre
Damit sagst du also selber das dein Gehalt von Schwarzgeld bezahlt wird? Du findest es also ok wenn Schwarzgeld in die Schweiz gelangt solange du damit deinen S2K bezahlen kannst?
der war fies! aber eigentlich hat er es genau so gesagt!

schwarzgeld

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Original von Andre
Damit sagst du also selber das dein Gehalt von Schwarzgeld bezahlt wird? Du findest es also ok wenn Schwarzgeld in die Schweiz gelangt solange du damit deinen S2K bezahlen kannst?Also NUR von Schwarzgeld leben wir ja nicht. Aber auch wenns hart klingt, jeder muss heute (vor allem im Bankensektor) schauen wo er hinkommt, jede Lücke muss ausgenutzt werden, darum scheuen sich auch die meisten nicht davor, Gelder von Steuerflüchtigen anzunehmen (das meinte ich eigentlich mit dem Begriff "Schwarzgeld").
Wir haben bei einer Kontoeröffnung bzw. einem Geldeingang von mehr wie Gegenwert CHF 25'000 abzuklären, woher und aus welchem Geschäftsumfeld das Geld herkommt, also Drogen- oder sonstige Geldwaschgeschichten sind heutzutage (seit der Einführung der neuen Geldwäschereigesetzte im 2002) praktisch unmöglich, selbst auf einer kleinen Privatbank, wie auf der der ich arbeite

Meist sind es solche, die in korrupten Ländern leben, und nicht wie Weihnachtsgänse ausgenommen werden, nur weil sie halt in den Genuss einer Erbschaft oder so etwas gekommen sind

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Original von Pro.2
Genau diese Grenze habe ich mir persönlich gesetzt, und ich finde sie ist VOR Schengen schon erreicht.
Es geht nicht darum wo die persönlich zu suchen ist, sondern wo diese am besten für das ganze Land ist. Ich muss sagen, dass solche Argumente wie deine sehr oberflächlich sind und nicht einmal annährend den Kern der Sache erkannt haben.
Wenn ich die Beschönigungen höre kann ich mir gut vorstellen wie in der Schweiz während des 2. Weltkrieges versucht worden ist die eigene Feigheit ehrenhaft zu umschreiben.
Stillstand ist Rückschritt und wenn wir so weiter machen werden die guten Zeiten in der Schweiz bald mal der Vergangenheit angehören.
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Original von orca
Wenn ich die Beschönigungen höre kann ich mir gut vorstellen wie in der Schweiz während des 2. Weltkrieges versucht worden ist die eigene Feigheit ehrenhaft zu umschreiben.Also die Schweizer Banken haben sich rührend um das Vermögen aus den Kriegsgebieten gekümmert

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Original von Andre
Also die Schweizer Banken haben sich rührend um das Vermögen aus den Kriegsgebieten gekümmert


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Original von orca
Stillstand ist Rückschritt und wenn wir so weiter machen werden die guten Zeiten in der Schweiz bald mal der Vergangenheit angehören.Da ist was wahres dran, aber auf welche Wirtschaftszweige soll sich denn die Schweiz neu fixieren? Dies ist nur schon mal Geografisch bedingt, wir können keine Superstrände anbieten, höchstens im Winter schöne Skipisten (und auch dort haben wir ja internationale Konkurrenz) oder auch grossartige Naturressourcen haben wir nicht derart zu bieten, die ein derartiges Wachstum der Wirtschaft bewirken könnten (wie z.B. eine neue Ölquelle oder Kohlevorkommen).
Ich finde die Schweiz muss sich auf das konzentrieren, was sie schon immer gut konnte.
Was ich sehr interessant finde, sind die Unterschiedlichen Denkweisen innerhalb der Schweiz. Nur schon wenn ich mir unsere Genfer Kollegen in dieser Diskussion vorstelle, denke ich dass sie völlig deiner Meinung sein würden, weil sie halt einfach eine andere Denkweise haben (leider reicht mein Französisch nicht so ganz aus, um mit einem genfer Mitarbeiter eine derartige Diskussion zu führen <sick>) aber generell könnte man sagen, die Westschweiz ist eher Schengen-JA, weil sie einfach mehr international orientiert ist, während die Ostschweiz eher ein wenig von den Bünzlis beherrscht wird (Blocher etc.).
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Du vergisst z.B. die Pharmaindustrie

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Original von Andre
Du vergisst z.B. die Pharmaindustrie
Ok, die habe ich jetzt vergessen. Dort wären eventuell Neuerungen möglich (neue Medikamente werden ja immer wieder entwickelt), aber auch dort ist das Wachstum einfach "zu langsam"

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Gibt genügend neue Gebiete in denen sich Chancen bieten, stichwort Gentechnik. Aber da sind die Asiaten wohl mal wieder schneller.
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Original von Andre
Gibt genügend neue Gebiete in denen sich Chancen bieten, stichwort Gentechnik. Aber da sind die Asiaten wohl mal wieder schneller.Die Pharmaindustrie ist sicher ein Sektor, in dem man Vertrauen setzen kann, allerdings ist dort das Problem, dass es einfach zu lange geht, bis etwas genehmigt wurde und in den Verkauf gebracht werden kann und somit Umsätze und Gewinne beeinflussen kann.

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Original von Andre
Gibt genügend neue Gebiete in denen sich Chancen bieten, stichwort Gentechnik.naja... da liegen aber ein paar steine im weg! da gibt's viele, die dageben sind! auch wenn sie unwissend tagtäglich schon gentech sachen zu sich nehmen!

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Ich wollte nur mal deutlich machen das die USA nun z.B. den Wettbewerb bei der Stammzellenforschung mit Asien aufnimmt und die Schweiz immernoch diskutiert ob sie dem Schengener Abkommen beitritt.
Wenn über alles diskutiert wird und alles blockiert wird muss man sich nicht wundern wenn es abwärts geht.
Bei uns wurde jahrelang diskutiert ob da denn nun Vögel nisten wo sie die Autobahn bauen wollen oder nicht. Andererorts auf der Welt lacht man sich darüber kaputt.
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Original von Pro.2
...aber auf welche Wirtschaftszweige soll sich denn die Schweiz neu fixieren?Ich habe nie gesagt, dass sich die Schweiz grundsätzlich auf diesen oder den anderen Wirtschaftszweige konzentrieren soll. Bloss sollte sich Staat und Wirtschaft da stark machen, wo es eine Entwicklung gibt und nicht Dinge künstlich aufrecht erhalten, die eigentlich schon lange passé sind.
Es geht nicht darum sich grundsätzlich zu ändern, sondern alte Zöpfe abzuschneiden und "State of the Art" zu agieren.

Zudem sollte es auch nicht sein, dass einzelne sich vom System in übermässigem Rahmen bereichern können (Stichwort Manager).
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