Beiträge von ZE2
-
-
DAS sind wieder Luxusprobleme.
Der 'Tausch' wird auf beiden Seiten als Kauf/Verkauf angesehen und ist damit zollpflichtig. In D tun sie deutlich mühsamer als hier in der CH. Der Wert wird dann geschätzt. Bei einem Wert von 10 Euro werden beide Seiten hellhörig.
Wobei ich jetzt nicht gesagt habe, dass ich mich wirklich auskenne. -
Da der neue Civic 2017 deutlich grösser wird, dürfte er wohl kaum weniger wiegen oder sehe ich das falsch? Und damit auch der CTR 2018.
-
Am ZE1 wird das EGR sehr viel genutzt. Alle gehen kaputt nach einer gewissen Zeit. Entweder neu kaufen oder reparieren. Ventil aufschrauben, Kohlebahnen mit Spiritus reinigen, Fingertaster umdrehen, löten, zumachen und gut ist. 300.- gespart. Auf YouTube gibt es Anleitungen.
-
Die Renneinsätze sind wohl eher Hobby, Werbung und Testen zugleich. Der Kunde MUSS das ja nicht machen, aber er kann auf der Strasse auch beruhigter aufs Gaspedal drücken, ohne Angst zu haben, dass es gleich auseinander fliegt.
Nunja, ohne Dir damit nahe treten zu wollen. Aber wenn ich einen Traum hätte (und das darf man auch haben), jedoch von der Realisierbarkeit noch 4 oder 5 Jahre entfernt wäre, dann würde ich mich nicht getrauen, alle möglichen Stellen abzuklappern. DTC, FAKT und die Verkehrsämter können ein Lied davon singen. Deren erster Blick verrät meist, ob der Kunde es wirklich ernst meint oder ob es Tagträumerei ist. Deren Zeit ist kostbar und am Ende des Tages muss letztlich die Kasse stimmen.
Vergleich des Tages: niemand würde sich mit bösen Buben an einen Pokertisch setzen, indem er nur Monopoly-Geld oder gar keins auf den Tisch legt und dann noch behauptet, dass er ein Fullhouse hat, obwohl er gar nichts in der Hand hat. Das würde in diesem Falle bestimmt nicht gut gehen.
Da das mögliche Projekt noch 4-5 Jahre entfernt ist, würde ich das mal in aller Ruhe in der heimischen Kammer planen und erst dann konkretisieren, wenn es spruchreif und vor allem finanzierbar ist. Bis dahin kann sich ja noch vieles ändern... -
Dein Gedankenanstoss, weshalb hier auf Turbo gesetzt wird, finde ich richtig. Hierbei muss aber meiner Meinung nach erwähnt werden, dass die Jungs von R Performance ganz andere Ziele haben mit ihren Renneinsätzen, siehe den Integra welche sie erbaut haben. Der hat mittlerweile soweit ich auf dem neusten Stand der Dinge informiert bin über die 400 PS und mäht auf der Strecke alles nieder was die Konkurrenz auf die Piste schickt.
Nicht nur, das ist quasi deren Hobby, aber ihre Brötchen werden sie mit Kundenumbauten verdienen.
Wenn ein Kunde eine strassenzugelassene 'Spass-Kiste' haben will, dann machen die das auch. Die haben ja schon einen Turbo-Kit. Wenn Du zu R-Performance gehst, würde ich nur schon deshalb zu FAKT gehen, weil ebenfalls in der Ostschweiz. Aber frage den R-Performance besser selbst. Der weiss schon, wen er vorzieht. Ich hatte damals mit allen drei Leuten (kleine Firma) zu tun, insbesondere Herrn Daniel Schegg. War aber 2012, weiss nicht mehr, ob er noch dort ist. Ich glaube, er hat sogar eine leichte Honda-Affinität, jedenfalls hat ihm mein Wagen gefallen.
Manche Sachen messen sie in D, was der Sache keinen Abbruch tut. Die Beratung und die Betreuung war top. Preis-/Leistungsverhältnis klar und transparent und sehr gut. Die haben mich sogar noch zum Bahnhof gefahren. Das DTC hat mich auf die Bushaltestelle verwiesen und die ist am A der Welt. Und die grösste Sorge war, wie mit dem teuren Wagen umgegangen wird. Da hatte ich bei FAKT vollstes Vertrauen, beim DTC überhaupt keins. Aber wir dachten damals, dass das DTC die einzige Firma ist, quasi die Hürde, über die man springen muss, auf Gedeih und Verderb. Erst als alles schief lief, haben wir uns schlau gemacht, ob es nicht doch noch eine andere Firma gibt. Da stiessen wir auf FAKT. Mit dem DTC hatten wir einfach Pech, ich denke so extrem war das ein Ausreisser. Verarscht fühlt man sich trotzdem. Hier noch der Link zu FAKT: http://www.fakt.com/de/index.php?pg=fakt_schweiz.php
Nachtrag zu FAKT: als ich 2012 dort war, hatten sie einen teuren Porsche-Umbau (mittlere 6-stellige Zahl) aus D im Haus, der in der CH zugelassen werden sollte. Das hat ein in D bekannter Tuner gemacht. Sie haben sich damals die Köpfe zerbrochen, ihn in der CH zuzulassen, den nicht mal in D wäre es strassentauglich gewesen. Was daraus geworden ist, k.A.
Inwiefern man bei einem solchen Projekt involviert sein darf, hängt vom Garagisten ab. Wenn die Chemie stimmt, darf man mitschrauben. Allerdings gilt auch hier, dass der Chef sagt, 'wo Bartli den most holt'. Letztlich ist man immer Gast und Kunde zugleich. Besserwisser sind nicht sehr beliebt und können selbst den geduldigsten Garagisten zur Verzweiflung bringen. Also höre auf den Mann, denn er hat sich das alles schon mal durch den Kopf gehen lassen und Du bist wahrscheinlich nicht der Erste, der mit so einer Idee antanzt. Wenn eine zugelassene 'Spasskiste' das Ziel ist, dann würde ich mir die auf dem Markt befindlichen Möglichkeiten mal anschauen. Evtl. kann man sie sogar probefahren. Wenn man immer noch von der eigenen Idee überzeugt ist, dann zieht man dann sein Ding durch.
Du hast Dich zu Deinem Beruf bisher nicht geäussert. Ich will nur eine Vorstellung davon haben, was Du alles selber machen kannst.
Mit dem Orchester und der Komposition meinte ich eher, dass das gesamte Tuning aufeinander abgestimmt ist. Ein Fahrwerk kann z.B. keine Wunder vollbringen, wenn der Wagen viel zu kopflastig geworden ist (V6). -
Ich will hier nicht auf Miesmacher machen, aber ein paar grundsätzliche Bedenken habe ich schon. Oder wie es Orca gesagt hat: viele Pläne gesehen und doch keiner realisiert.
Wenn Du Dir in den Kopf gesetzt hast, einen V6 einzupflanzen, nur weil das bisher niemand gemacht hat, könntest Du Dir auch die Frage stellen, wieso das bisher noch keiner gemacht hat. Wieso z.B. setzt R Performance auf Turbo? Das ist sicher ein Gedanke wert.
Da Du in Fribourg zuhause bist, wirst Du allein des Weges wegen zum DTC gehen. Wie orca schon gesagt hat: Vorbereitung ist das halbe Leben. Ich hoffe, dass Du einen engagierteren Ansprechpartner hast, als ich (wir) es hatte(n), als wir unseren Kit eingetragen wollten. Letztlich war es für uns ein Kinderspiel, FAKT hat uns da quasi aus der Patsche geholfen, was ich denen sehr hoch anrechne. Und wie Du sagst: wir haben selbst eine Menge dabei gelernt. Auf die eine oder andere Erfahrung hätte ich aber lieber verzichtet...es ist nicht lustig, im Regen stehen gelassen und dabei auch noch abgezockt zu werden. Wie gesagt: wir hatten wohl Pech. Der DTC-Berater wurde noch während unseres Projekts geschasst. Dann haben wir die Reissleine gezogen, da der neue Ansprechpartner nicht viel besser war...
Sind wir doch ehrlich: bei einem solchen Projekt (V6) mag man Dir vielleicht einen Kostenrahmen nennen. Letztlich ist es nach oben offen. Ich kenne das von Informatikprojekten. Wird der Budgetrahmen überschritten, geht die Bude in den Streik und verlangt mehr Kohle. Man schiesst Kohle nach, in der Hoffnung, dass es jetzt reicht, dann kommt nochmals eine Budgeterhöhung usw. Wenn sie Dich soweit haben, können sie machen, was sie wollen.
Nimmst Du etwas Bewährtes, fallen viele Stolpersteine schon mal weg und bei R Performance kostet es so und soviel und eingetragen ist die Schose. Bei den offenen Projekten ist immer die Gefahr da, dass der Wagen als Leiche im Hinterhof liegen bleibt. Habe das da oder dort schon gesehen.
Genauso wie es einfach ist, einen Neuwagen zu kaufen, genauso einfach ist es, wahllos Tuning-Teile in einem Wagen zu verbuttern. Will man einen geilen Strassenfeger machen, kommt es hauptsächlich auf die sinnvolle Kombination der Teile an. Ein Orchester spielt ja auch nicht durcheinander. Sehe ich eine gemoppte Karre, lasse ich mich vom Besitzer nicht beeindrucken, wieviel Kohle er da verbuttert hat. Mein Augenmerk gilt den ausgewählten Komponenten und ob das Ganze ein stimmiges Bild abgibt.
Ich selbst bin schon zu alt für solche Baustellen. Ich würde zu R Performance gehen und der soll mir alles so machen, wie ich mit ihm zum Voraus schriftlich vereinbart habe. Dann macht's beiden mehr Spass. Mit dem eingesparten Geld würde ich dann die Sachen machen, die Deine Gleichaltrigen schon gemacht haben: Sprachaufenthalt, Weiterbildung usw. Das zahlt sich in Zukunft mehr aus. -
Klar, dass die Bremsen eines AMG wesentlich teurer sind, die müssen auch ein wenig mehr aushalten und sind definitiv grösser & hochwertiger. Aber wie oft tauscht man die Bremsen an so nem Auto? Beim Kauf drauf achten, dass der Vorbesitzer dies erst grad vor 10 oder 20tkm erledigt hat und man hat ein paar Jahre Ruhe

Grundsätzlich richtig, aber doch nicht ganz zu Ende gedacht: wenn einem die Schlange nicht in den Kopf beisst, dann beisst sie einem in den Allerwertesten.
Wenn man nach ein paar Jahren solch ein Auto mit seinen horrenden Unterhaltskosten mal wieder verkaufen möchte und die Bremsen nur noch 10-20% drauf haben, wird das vom Verkaufspreis ordentlich abgezogen. Demnach zahlt man immer. Böse Zungen könnten behaupten, dass solche Kisten dann verkauft werden, wenn die Bremsen abgefahren sind.
NSX: da sind wir uns einig. Da braucht wirklich niemand Angst zu haben, dass man da als Poser durchgeht. Der ist ein wertstabiler Klassiker, auch wenn man die Kisten kaum mehr auf den Strassen sieht. Der neue hat auch ordentlich Werbung für den alten gemacht. Neuzeitliches Tuning ist dort allerdings eher No-go.
Lass Dir das Umbauprojekt nicht ausreden, wir waren alle mal 22. Die alten Hasen möchten Dich aber gerne darauf hinweisen, dass es eine gehörige Portion Geduld braucht und einen geeigneten Ansprechpartner/Garagisten, der solche Projekte auch umzusetzen weiss. Bei den Ersatzteilen sind die Preise das Eine, die zukünftige Erhältlichkeit das Andere.
Andere Frage: wieso muss es unbedingt V6 sein? Hast Du auch Turbo überlegt? Das sollte es doch bereits den einen oder anderen Satz geben. -
Ich kann mir 15k Homologation und tiefe Unterhaltskosten nicht zusammenreimen. Das eine wird das andere nachziehen...Wie hoch soll das Budget überhaupt liegen? Was die in den USA machen, sollte man etwas distanzierter betrachten, Video gucken JA, Nachbauen eher NEIN.
Wenn schon, würde ich einen Wagen mit von Haus aus dicken PS nehmen. Davon +40% ergibt auch mehr, wenn's sein soll. Wenn es Honda sein muss/darf/soll, dann ist S2000 oder NSX schon richtig, aber bei letzterem sind die Unterhaltskosten nicht gerade auf Civic-Niveau, dafür ist der Wagen wertstabil. Aber so einen Wagen wechselt man auch nicht so häufig wie die Unterhosen.
Wie hoch dürfen die Unterhaltskosten sein?
DTC: ich kann nur für mich sprechen, aber bei FAKT in der Ostschweiz wurde ich sehr zuvorkommend und äusserst kompetent bedient, zum DTC äussere ich mich nicht, auch wenn alle dorthin laufen. -
Wohneigentum ist eine ganz andere Investition als ein Auto. Aus der Hütte kann man mal den Füssen voran hinaustragen werden, ein Auto rostet einem allenfalls unter dem A weg.
Alle Autos sind Geldvernichtungsmaschinen, diejenigen von einem deutschen Hersteller im Besonderen. Der Abschreiber ist nur schon wegen dem deutlich höheren Anschaffungspreis höher als bei einem Honda, wenngleich man auch sagen muss, dass gebrauchte S2000 oder Integras zu recht stolzen Preisen ausgeschrieben sind. Wenn aber der 1000ste 911er oder BMW auf dem Occasionsmarkt eintrudelt, dann sind auch deren Preise viel zu hoch.
Ich habe mit dem VW-Konzern (Golf 2) angefangen zu fahren und ihn auch selbst repariert. Die Qualität der deutschen Fahrzeuge lässt sehr zu wünschen übrig. Was da alles kaputt ging...immerhin: die Ersatzteilpreise waren damals verkraftbar. Das ist bei Honda anders. Die deutschen Herstellern haben mittlerweile allerdings auch dazu gelernt: deren Preise werden dem Begriff 'Volkswagen' nicht mehr gerecht. Seither bin ich vom VW-Konzern restlos kuriert. Der Golf 3 war dann der erste, der wieder gerostet hat. Selbst bei Audi hat die Kalkulationsabteilung den Rotstift angelegt und die Vollverzinkung (und nicht nur das) schon vor Jahren gestrichen. Wer Lust hat, kann die Hersteller im hohen Norden studieren, wie sie die ersten paar Winter überstehen.
So schön sie auch fahren mögen, so hochtechnisch sie auch sind und so toll sie auch aussehen, aber ein deutsches Pferd kommt mir nicht mehr in den Stall. Ich begebe mich nur ungern in Geisselhaft. Und dass sie technisch überlegen sein sollen, ist ein Märchen und gilt auch nur solange man Garantie hat. Danach fallen sie mit ihren eingebauten Sollbruchstellen reihenweise auseinander, bis dem Besitzer übel wird vor lauter Rechnungen. Nicht so ein Honda. Und nur weil Leasing jeden zweiten Luxuswagen finanziert, heisst das noch lange nichts über die Vermögensverhältnisse des Besitzers.Wenn es mir egal wäre, alle drei Jahre ein neues Auto zu kaufen, dann darf es von mir aus ein deutsches Auto sein. Eine 10-jährige deutsche Kutsche will ich jedoch nicht durchfüttern wollen. Einen solche haben wir in der Familie gottseidank vor zwei Jahren durch einen Honda ersetzt. Wir wurden nicht enttäuscht. Ist zwar ein VW-Spruch, für VW negativ, für Honda positiv ausgelegt: 'da weiss man, was man hat'.
Dass die Deutschen heute etwas interessantere (ich betone: nicht bessere) Autos bauen, liegt halt auch daran, dass Honda in den letzten Jahren geschlafen hat. Aber da ist ja seit einiger Zeit Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
-
Schön, dass sie doch noch kommen. Die White Edition finde ich vor allem wegen den weissen Felgen rattenscharf.
-
Gibt es bei Honda wirklich noch nennenswerte Direktimporte? Ich glaube mich zu erinnern, dass Honda vor 5 oder mehr Jahren die Preise in Europa so ziemlich egalisiert hat. Ein Import aus D z.B. kostet mit MWSt., Zoll und CO2 wahrscheinlich sogar mehr, von den Umtrieben ganz zu schweigen. Ich würde ihn auf jeden Fall in der CH kaufen. Schade nur, dass die Final Edition nicht auch in der Schweiz zu haben ist. Die gefällt mir nämlich besser, besonders in Weiss.
Turki
Ja, das 'ausverkauft' habe ich auch so vernommen, schätze es aber eher als Marketinggäg ein. Ich habe das zuerst anders interpretiert, dass die Nachfrage so gross ist, dass die erste Lieferung schon vergeben ist und damit der Preis angehoben wird, weil ja so viel Nachfrage herrscht. Und jetzt sieht man fast 70 Autos, die mit Rabatt auf einen Käufer warten...die müssen sie alle noch dieses Jahr loswerden, denn nächstes Jahr kommt ja der neue, wenn auch noch nicht als R.
Also war die Aussage wohl eher etwas anders zu interpretieren. Für den Kunden ist es egal: es gibt zwar evtl. keine neuen ab Werk mehr (und damit auch keine rattenscharfe Final Edition), aber bei den Händlern steht noch genügend Auswahl, zumal die Wagen bis auf ihre Farbe oder wenige Optionen alle identisch sind. -
Finanziell übernommen oder Änderung der Umstände?
Mich wundert es zudem, dass der Preis auf 40'650.- angehoben wurde, jedoch ein paar von den ca. 70 Fahrzeugen auf der Verkaufsplattform für 38k oder darunter zu haben sind und das mit 0 km. Marketinggääg und dann wird man die Wagen trotzdem nicht zum Listenpreis los? -
In D gibt es eine "Final Edition" ganz in Weiss. Kommt diese auch in der CH?
-
Die Standlichter beim Integra sind schon serienmässig 15mm zu tief, da gerät man mit dem VTS auch dann in Konflikt, wenn nur eine moderate Tieferlegung gewünscht ist.
Evtl. ginge es sogar soweit, dass mit OEM-Fahrwerk der Prüfer nicht sagt, aber mit Aftermarket-Fahrwerk gerüsselt wird, selbst wenn man dieselbe Höhe einstellen würde. Im ersten Fall müsste er mit Honda und der ASTRA diskutieren, im zweiten nur mit dem armen Besitzer. Selbst wenn: der Prüfer ist ja auch nicht von gestern. Wer baut sich schon ein Gewindefahrwerk ein, um danach mit OEM-Höhe rumzufahren.

-
@ZE1 ich bin auch kein Fan von verbastelten Karren. Aber an einem "zeitgemässen" Update, welches die Funktion verbessert ohne gleich "angeklebt" zu wirken, finde ich persönlich nichts schlechtes. Meinen S2000 möchte ich beispielsweise auch möglichst OEM lassen, aber diese "Original SUV-Optik" stört mich doch so stark, dass ich da jedes Jahr über Ersatz nachdenke. Wenn das feine Ansprechverhalten nicht so gut wäre, wärs schon lange raus und ich würde das OEM einfach einlagern.
Das kann ich 100% nachvollziehen. Ich habe meinen S2000 auch von SUV zu Mini-SUV mit Federn leicht (20 mm) tiefergelegt. Das war allerdings das einzige Update. Der Wagen war dann in etwa so, wie er im Prospekt abgebildet war.

Zeitgemässe Updates: diese kann ich nur soweit nachvollziehen, wenn jemand an ein 90er-Auto auch Teile auf derselben Epoche dranpappt. Also z.B. Felgen, die es (nur) in den 90ern gegeben hat, von mir aus auch Bling Bling. Das ist der Authenzität förderlich und darauf würde ich als potentieller Käufer oder Besitzer Wert legen. -
Einen Integra mit hochbeinigem Gewindefahrwerk vorzuführen, ist nicht gerade glaubwürdig.
Bei einem künftigem Klassiker würde ich es eh sein lassen, da es mehr verbastelte als absolut OEM-Wagen gibt but that's just me. -
Es hängt sehr vom Prüfer ab. Die meisten waren freundlich und korrekt. Und wenn er einen unbekannten Fehler (Stossdämpfer 50%) findet, dann sind Diskussionen das Letzte, was sie wollen. Ich habe ihm dann nur gesagt, dass ich mich darum kümmern werde und froh sei, dass ich es jetzt wenigstens weiss (man sah ja nichts). Ist ja auch in meinem Interesse.
Nur einmal hatte ich einen 'Fi*ker'. Ihm passierte die nachgerüsteten TFL nicht. Es solle nicht korrekt geschaltet sein (TFL mit Rücklichtern). Ich sagte, ich habe es so montiert, wie im Internet beschrieben. Er meinte sinngemäss nur, im Internet stünde allerlei dummes Zeug. Ich sagte ihm, dass ich die ASTRA-Normen angewendet habe. Das sind die Vorgaben, nach denen ER zu prüfen habe. Als er dann murrend den Ausdruck besorgte, wurde er plötzlich kleinlaut. Den Rapport ohne Mängel musste er in seiner Pause dann ein zweites Mal schreiben. Rache ist süss.
Manchmal muss man sich zu wehren wissen.
Den Hallenchef herbeizurufen dürfte mehr zur Eskalation beitragen als die Sache besänftigen. Der steht nämlich auf der Seite seines Angestellten. Ich erachte das als ultimo ratio.
Wer jedoch bei der MFK mit mehreren offensichtlichen Mängeln und zudem noch mit einem eigenen Rechtsverständnis aufkreuzt, braucht sich nicht zu wundern... -
+1
Die Schweizer MFK praktiziert nur deutsche Gründlichkeit.
Der deutsche TüV hat früher Sachen durchgewunken, da haben die Schweizer nur gestaunt. -
Marder machen sich extrem schlank. Ein Loch von 5 cm Durchmesser genügt. Gummi und Kabel sind ihre Lieblingsspeisen. Ein Marder fängt aber erst an, Amok zu laufen, wenn schon ein anderer Marder oder anderes Tier drin war.

Ich würde erst mal die Batterie durchchecken...