Flugrost? Bremsstaub?


  • habe heute kurz das auto gewaschen, da ist mir was aufgefallen! und zwar habe ich hinten auf dem oberen absatz der stossstange (siehe rote "kreise") ganz viele kleine orange punkte. ich brachte sie nicht weg, sind irgendwie eingebrannt <sick> weiss jemand was das ist? von der farbe her siehts aus wie rost (aber die stossstange ist ja aus plastik <confused>)...ist das flugrost? was genau versteht man eigentlich darunter?
    von der position her (links und rechts hinter den rädern) könnte es vielleicht auch bremsstaub sein den es da hinaufgewirbelt und eingebrannt hat <rudi> aber echt keine ahnung...
    konnte leider kein foto machen, man erkennt nichts. auf einer anderen farbe würde man es wahrscheinlich gar nicht erkennen.
    hat jemand eine ahnung was das sein könnte?


    PS: bitte keine sprüche über meinen neuen mugen-sticker <holy>

  • Das Zeugs hatte ich eine Zeit lang auch ständig am Heck. Kann es sein, dass du öfters entlang von Schienen fährst?
    War bei mir damals der Fall, desshalb würde ich jetzt mal auf Flugrost tippen... Mit polieren sollte das zeuchs wegzukriegen sein. ;)

  • <gotit> das geschäft wo ich arbeite ist gleich am bahnhof! der parkplatz ist glücklierweise abseits der geleise, aber jeden morgen fahre ich ca. 100 - 200m den gleisen entlang!
    dann werde ich es auch mal mit polieren probieren! vielen dank! :)

  • die punkte sind von der eisenbahn <grmpf> dein auto muss dabei nicht mal direkt an der schiene stehen. aber auf deinem weissen auto sieht man natürlich jeden schiss :D
    es geht mit polieren weg ;)

    Anytime, Baby! Tomcat's forever!

  • Dieser Staub von der Eisenbahn ist recht aggressiv. Schau mal die Hausfassaden entlang von Schienen an! Diesen Staub findest du überall <thumbsdown>

  • Ja, ist dann auf jeden Fall Flugrost.
    Wenn du Pech hast ist der sehr energisch und bekommst ihn nur durch heftiges Polieren weg.
    Bei uns auf der Arbeit haben wir Flugrostentferner, einsprühen, 15 min warten, danach sorgfältig abwaschen.
    Aber auch das Zeug ist mit Vorsicht zu genießen, da es sehr aggresiv ist.
    Meinem Auto würde ich das nicht antun, sonder lieber ein paar Stündchen mit Polieren verbringen

  • wenns nur auf der heckstosstange ist braucht er wohl nicht ein paar stündchen :D
    aber ich denke das ganze auto wird voll sein von den punkten. import tuner, schau mal ganz genau <cool2>

    Anytime, Baby! Tomcat's forever!

  • @ kreiti: nein, kein metallic lack


    @ nik: nein, es ist wirklich nur beim heck (glaub mir, was meinen lack betrifft, da sehe ich wirklich ALLES ;)) könnte mir vorstellen dass der staub auf der strasse liegt und beim fahren wibelts ihn auf und irgendwie kann er sich halt beim heck am besten ansetzen...vielleicht besserts wenn ich einen hecklippe montierhabe.
    werds auf jeden fall mal mit polieren versuchen. thx @ all

  • Wie soll denn da was rosten!?
    Die Heckschürze ist aus Plastik.


    Ich tippe mal auf Dreck (woher auch immer), der durch den Fahrtwind an den Seitenteilen entlang auf die Heckschürze gewirbelt wird. Den Effekt kan man schön in der Waschanlage beobachten, wenn der Trockner drüber geht.



    btw:
    Den Mugenaufkleber will ich auch...

    Einmal editiert, zuletzt von Daisy ()

  • @ Daisy: ich glaube du hast da was falsch verstanden <laughing>.
    Flugrost sind kleine Rostpartikel , die in der Luft herumwirbeln ( z.B. von Einsenbahnschienen) und sich dann auf den Lack setzen.
    Den Flugrost interessiert es nicht, ob Plastik oder Metall.
    Ist nur auf der Oberfläche, geht aber sehr schwer ab ;)

  • Flugrost muß nicht gezwungenermaßen fliegen. Der heißt ja nur so, weil er nur auf der Oberfläche liegt, und sich nicht reinfrißt wie richtiger Rost.


    Wenn ein Auto steht, kriegt´s ja z.B. auch Flugrost auf den Bremsscheiben. Wenn´s irgendwann wieder fährt, bremst es sich wieder runter.


    Oder wenn im Kofferraum feucht ist, bildet sich auch Flugrost. Da kann ja nix "hinfliegen".
    Läßt sich aber mit einem guten Rostlöser prima wegmachen.


    in love with ED9 #202113

  • zum glück weiss das internet vieles... :) (wenn auch nicht immer *g*)


    Was ist Flugrost?
    Flugrostpartikel sind Abriebe von Elektroleitungen, Metallverkleidungen, u.d.g., die durch Reibung abgetragen werden. Diese Partikel sind positiv geladen, d.h. sie sind magnetisch und werden von dem Negativpol angezogen. Somit entsteht ein magnetisches Feld, wobei diese magnetisch gewordenen Partikel auf der Oberfläche haften. Da die Oberfläche eines Fahrzeuges mit Farbe gespritzt wurde, welche mit Poren behaftet ist, kann sich der Flugrostpartikel aufstellen und in die Pore eindringen. Sobald dieser Partikel den Boden der Pore erreicht, nach ca. fünf bis acht Stunden, entlädt er sich. Bei dieser Entladung entsteht ein „Verschweissen“ mit dem negativen Teil (Autoblech). Dabei spielt der aufgetragene Lack nur eine sekundäre Rolle, denn der Haftlack unter dem Lack leitet um so besser zum Rohblech. Beim Auftragen von Haftschutz, auch gleichzeitig Rostschutz, wird derselbe elektrolytisch auf die Rohkarosse aufgetragen und ist daher ein hervorragender magnetischer Leiter.


    Wie zeigt sich der Flugrost auf der Oberfläche an?
    Besonders gut sieht der Betrachter diesen Rostansatz bei weissen, grauen, hellen Farben. Bei Beginn von Flugrostansatz auf Karosserien sind es nur kleine, kaum sichtbare dunkle Punkte. Sobald der Lack an der Sonne betrachtet wird, wird der Schaden auf der Oberfläche , vor allem auf Motorhaube, Dach, Kofferdeckel, gut ersichtlich. Wird nun dieser Anfang von Rost nicht schnellstens behandelt, so wird sich immer mehr Flugrost an der Oberfläche festsetzen. Die Poren werden dabei völlig von den besagten Partikeln belagert und verstopft. Das kann so weit führen, dass, wird mit der Hand über die Oberfläche gestrichen, diese Oberfläche rauh erscheint. Auch sieht man dabei oft, dass Lappenfasern an der Oberfläche hängen bleiben. Zudem können die betroffenen Stellen kaum mehr mittels Leder getrocknet werden, da das verbliebene Wasser nicht mehr abgestreift werden kann. Der Lack wird dadurch rau und stumpf. Die Abperlung von Wassertropfen unterbleibt.


    Abhilfe und eleminieren von Flugrost nach heutiger Sicht
    Vielmals versucht der Laie/ Besitzer mittels Heisswachs, welches in Waschanlagen angeboten wird, Abhilfe zu suchen. Unwillkürlich nach dem Waschvorgang perlt die Oberfläche des Fahrzeuges tatsächlich einige Tage, aber die Ursache ist nicht behoben. Sogar das Gegenteil wird dadurch erreicht, denn dieser sogenannte Schutz kann den Fortgang der Rostbildung nicht unterbrechen. Teils zeigt sich sogar das Gegenteil an, denn der Flugrost wird sich noch vermehrt im weichen Wachs festsetzen. Es entstehen somit noch mehr elektrische Verbindungen zum alten Flugrost. Die Oberfläche wird von mal zu mal noch rauher. Das betroffene Fahrzeug wird mittels grober Polierpaste behandelt, anschließend Wachsversiegelung aufgetragen. Nach ca. 4 bis 6 Wochen ist dann der alte Zustand wieder erreicht. Eventuell noch stärker, da in der Zwischenzeit der Rostansatz sich noch schneller fortgesetzt hat. Der Besitzer kann dies nur entweder wiederholen oder aber er ignoriert den Zustand seines Fahrzeuges.
    Der Fachmann wird nun eingesetzt. Er wird vermutlich das Fahrzeug mittels Poliermaschine und starker Polierpaste bearbeiten und wird dabei Farboberfläche und Porenverkleinerungen in Kauf nehmen. Die Rostpartikel werden dabei nur abgeschliffen. Die Poren werden bekanntlich dadurch auch noch verkleinert. Hingegen wird die Ursache auch so nicht entschärft, da in der Pore die verschweissten Ansätze der Partikel nicht entfernt werden können. Kurzfristig wird nach der Behandlung der Glanz ersichtlich. Zudem wird auch hier das Abperlen des Wassers einige Tage ersichtlich. Nach ca. 6 Wochen wird der Urzustand des Rostansatzes wieder da sein und die Prozedur geht wieder von vorne los. Bei einer Reklamation wird oft davon geredet, dass der Besitzer den Standort seines geparkten Fahrzeuges wechseln soll, oder aber er soll den Wagen alle 6 Wochen neu von ihm bearbeiten lassen. Diese Äusserung wird meistens wegen Kostengründen abgelehnt und der Besitzer wird widerum resignieren.
    Wird hingegen der Flugrost mittels Säure (Abätzen) behandelt, so kann davon ausgegangen werden, dass der Flugrostpartikel an seiner Wurzel eleminiert wird. Anschließende Wachsbehandlung hält dann für ca. 4 bis 6 Wochen den neuen Flugrostansatz ab. Da Wachs durch den täglichen Gebrauch hart wird und kurzfristig aus der Pore ausbricht, wird sich der neue Flugrost kurzfristig wiederum einnisten. Somit ist das gleiche Prozedere, wie oben beschrieben, angesagt.

  • einsenbahn = flugrost, wie schon von anderen leuten erwähnt.
    kann aber auch von den bremsscheiben kommen (abrieb)


    mit dem weissen auto hast du da einen besonders harten kampf (spreche aus erfahrung :D). das zeugs frisst sich in den lack und verfärbt diesen. wenn es soweit ist, kannst du das eisenpartikel wegpolieren, die verfärbung bleibt aber <sick>.


    also immer fleissig wegpolieren. säurehaltige polituren eignen sich besonders gut.

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  • wenn er lange genug wartet, hat er die gleiche farbe wie deiner <ROFL>

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  • Zitat

    Original von Mr.Petrolhead
    also immer fleissig wegpolieren. säurehaltige polituren eignen sich besonders gut.


    kennst du da ein paar beispiele?


    matthias, der sich sorgen um seinen lack macht <sick>

    Einmal editiert, zuletzt von ImportTuner ()

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt so ein spezielles Mittel, irgend ein Spray und so ein Stück "Knetmasse". Marco (von der Sportgarage Rikli) hat damit am Samstag seinen Civic von den Rückständen der DS3000 gereinigt. Die gingen weg wie nichts obwohl die eingebrannt waren.

  • di enketmasse ist wohl der "magic clean" von meguiars, stimmt, daran hab ich gar nicht gedacht gestern zu später stund. am besten zu verarbeiten mit einem sprayer gefüllt mit meguiars "final inspection":


    knet gut einweichen (am besten auch in final inspection), auto leicht besprayen und dann mit knetmasse rückstände abreiben <thumbsup>


    schau dir mal die meguiars website an.


    gruss rene

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